Landesportal Schleswig-Holstein

Diese Webseite verwendet Cookies und das Webanalyse-Tool Matomo. Wenn Sie durch unsere Seiten surfen, erklären Sie sich hiermit einverstanden. Eine Widerspruchsmöglichkeit gibt es hier.

Essstörungen 

Staatskanzlei

Essstörungen 

Der Mensch muss essen, um zu leben. Doch einige Menschen finden nicht das richtige Maß: Sie essen zu viel oder zu wenig. Sie leiden an einer Essstörung, einer ernstzunehmenden Erkrankung. In Schleswig-Holstein haben rund 500.000 Menschen Bulimie, Magersucht oder Esssucht.

Eine Essstörung ist eine psychosomatische Erkrankung, die manchmal einen Sucht-Charakter annehmen kann. Die Betroffenen beschäftigen sich zwanghaft mit dem Thema Essen und entwickeln gestörte Verhaltensweisen im Umgang mit der Nahrung. Manche essen zu viel, andere zu wenig, wiederum andere haben Heißhungerattacken.

Es ist nicht ganz einfach, eine Essstörung zu erkennen, weil die Grenzen zwischen krank und gesund fließend sind. Sehr schlanke Menschen müssen nicht unbedingt magersüchtig sein.

Monica Bonetti, Frauenberatungsstelle Eß-o-Eß
© Monica Bonetti

Interview

Besonders Frauen sind von Essstörungen betroffen. Warum fast 90 Prozent der Betroffenen weiblich sind, erklärt Monica Bonetti.

mehr lesen

Prävention – Essstörungen bei Kindern

Um Essstörungen frühzeitig vorzubeugen, gibt es in Schleswig-Holstein Projekte, die sich speziell um Kinder kümmern.

„Leibeslust-Lebenslust“

Das Projekt der Landesvereinigung zur Gesundheitsförderung Schleswig-Holstein e. V. soll Essstörungen bei Kindern und Jugendlichen vorbeugen. Speziell geschulte Ernährungsberater begleiten neun bis zwölf Monate lang Kindergärten und Schulen und unterstützen die Kinder im richtigen Umgang mit Ernährung. Außerdem bieten sie den Angestellten in Kindertagesstätten und Schulen Fortbildungen sowie individuelle Beratungen an und unterstützen sie auch bei der Elternarbeit.     

Zum Projekt Leibeslust-Lebenslust

Zwei Mädchen im Kindergartenalter sitzen an einem weißen kleinen Tisch, auf dem Äpfel, Bananen, Weintrauben, Tomaten, Gurken und Paprika liegen. © Landesvereinigung für Gesundheitsförderung e.V.

„Zu dünn, zu dick oder zum Kotzen“

Die Koordinationsstelle Schulische Suchtvorbeugung (KOSS) hat zu den Themen Hunger und Essen, zur Schönheit, Körperlichkeit und Essstörungen das Projekt „Zu dünn, zu dick oder zum Kotzen“ ins Leben gerufen. Es spricht vor allem junge Schülerinnen und Schüler an, die sich ihr eigenes Verhältnis zum Essen bewusst machen. Das Projekt kann – nach einer kurzen Einführung – eigenständig von Lehrkräften oder älteren Schülerinnen oder Schülern durchgeführt werden.

Zum Projekt der KOSS

Prävention in der Schule

Die Frauenberatungsstelle „Eß-o-Eß“ hat ein Projekt zur Prävention von Essstörungen in der Schule initiiert. Dabei setzen sich die Schülerinnen und Schüler in Unterrichtseinheiten oder in Projektarbeit kritisch mit Schönheitsidealen, ihrer eigenen Ernährung und Körperwahrnehmung, dem Zusammenhang zwischen Ernährung und Gefühlen auseinander und lernen, was Essstörungen sind.

Zum Projekt zur Prävention von Essstörungen in Schulen

Wieder gesund essen lernen

Eine Essstörung ist eine ernstzunehmende Krankheit, die den Körper dauerhaft schädigt und im schlimmsten Falle zum Tode führen kann. Alleine den Weg aus der Krankheit zu schaffen, ist für Betroffene sehr schwierig. Wie auch bei der Sucht nach Alkohol oder anderen Stoffen muss sich der Betroffene zunächst selbst eingestehen, dass er krank ist und sich dann in eine professionell begleitete Behandlung begeben.

In Schleswig-Holstein gibt es viele Projekte, Initiativen und Kliniken, die sich mit der Prävention, Beratung, Therapie und Selbsthilfe von essgestörten Menschen befassen.

Der Landesverband Frauenberatung Schleswig-Holstein e. V. bietet Beratung in ganz Schleswig-Holstein an.

Zur Frauenberatung Schleswig-Holstein e. V.

Die psychosoziale Fachstelle "Eß-o-Eß" berät Frauen und hält spezielle Selbsthilfeangebote für Frauen und Mädchen mit einer Essstörung bereit.

Zum Frauentreff "Eß-o-Eß"

Die Schön Klinik in Bad Bramstedt ist eine der wenigen Kliniken in ganz Deutschland, die sich auf die Therapie von Essstörungen spezialisiert hat.

Zur Schön Klinik in Bad Bramstedt

Der Landesverein für Innere Mission Schleswig-Holstein bietet neben Suchtprävention und Suchttherapie auch Möglichkeiten, sich an verschiedenen Standorten in Schleswig-Holstein wegen Essstörungen behandeln zu lassen.

Zum Landesverein für Innere Mission Schleswig-Holstein

Im Zentrum für Integrative Psychiatrie werden Menschen mit psychischen Leiden untersucht und behandelt. Dabei kommen ambulante, tagesklinische oder vollstationäre Behandlungsansätze zum Einsatz.

Zum Zentrum für Integrative Psychiatrie

Im UKSH Campus Lübeck finden Selbsthilfegruppen zum Thema Essstörungen statt, die von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im ärztlichen, therapeutischen und pflegerischen Bereich der Klinik unterstützt werden.

Zum UKSH Campus Lübeck

Teilen: