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Gesundheitskarte Schleswig-Holstein

Staatskanzlei

Gesundheitskarte Schleswig-Holstein

Bereits 2001 wurde in Flensburg ein Vorprojekt zur bundesweiten Einführung der elektronischen Gesundheitskarte entwickelt: die "elektronische Gesundheitskarte Schleswig-Holstein".

Seit 2003 wurde die eGK.SH auch in der praktischen Anwendung erprobt; bis Ende 2005 wurden in Flensburg 1.200 Karten ausgegeben. Die "Flensburger Karte" umfasste außer Versichertendaten bereits Notfalldaten und das elektronische Rezept. Die Erfahrungen hieraus flossen in die Weiterentwicklung zur bundesweiten Einführung der elektronischen Gesundheitskarte ein.

Am 11. Dezember 2006 startete in Flensburg die Ausgabe der ersten 10.000 für den bundesweiten Einsatz entwickelten und freigegebenen elektronischen Gesundheitskarten als Teil der bundesweiten Tests. Im November 2009 wurde die weitere Testung und Umsetzung durch das Bundesministerium für Gesundheit zunächst gestoppt. In einer Bestandsaufnahme wurden die bisherigen Erfahrungen der Testregionen und die Organisationsstrukturen auf Bundesebene überprüft und bewertet. Auf der Grundlage dieser Bewertung wurden Entwicklung und Umsetzung der eGK in modifizierter Form fortgeführt.

Seit Oktober 2011 wird die elektronische Gesundheitskarte bundesweit ausgegeben, bis Ende 2011 sollten bereits 10 % der Versicherten über die elektronische Gesundheitskarte verfügen. Da die erforderliche sichere Kommunikationsinfrastruktur noch nicht vollständig entwickelt ist, unterscheidet sich die elektronische Gesundheitskarte von der Krankenversicherungskarte derzeit nur durch das aufgedruckte Foto des Versicherten. Technisch ist die neue Karte eine „Smartcard“, mit der bei entsprechender Infrastruktur die Versichertendaten online abgeglichen, Notfalldaten online und offline genutzt werden können und einiges mehr. Die neuen Anwendungen sollen in den nächsten Jahren Schritt für Schritt für die dann vorhandenen elektronischen Gesundheitskarten eingeführt werden.

Seit 01.01.2016 gibt es eine elektronische Gesundheitskarte für Asylbewerber in Schleswig-Holstein.

Fragen und Antworten zur Gesundheitskarte für Asylbewerberinnen und Asylbewerber

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