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Gedenkstättenfahrten

Staatskanzlei

Gedenkstättenfahrten

Gedenkstättenfahrten sollen Schülerinnen und Schülern ein „Lernen aus der Geschichte für eine gemeinsame europäische Zukunft“ ermöglichen.

Gedenkstätten sind Orte der Trauer und der Erinnerung an die Opfer der nationalsozialistischen Herrschaft. Sie sind den Verfolgten, Misshandelten und Ermordeten verpflichtet, deren leidvolle Lebensgeschichten sie bewahren und der Öffentlichkeit in geeigneter Weise zugänglich machen. Gedenkstätten sind Lernorte. Diesem Selbstverständnis entsprechend sind Schülerinnen und Schüler eine wesentliche Zielgruppe der gedenkstättenpädagogischen Angebote.

Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer stehen dabei im Mittelpunkt und damit vor der verantwortungsvollen und komplexen Aufgabe, den Holocaust und die Lehren, die wir aus diesem Ereignis ziehen können, an die jüngeren Generationen weiter zu vermitteln.

Die Bethe-Stiftung und das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur unterstützen, die Durchführung von Gedenkstättenfahrten in Polen (Gedenkstätten Auschwitz (Oświęcim), Majdanek, Treblinka, Belzec (Bełżec) und Kulmhof (Chełmno nad Nerem) für die weiterführenden allgemein bildenden und berufsbildenden Schulen in Schleswig-Holstein.

Die Gedenkstättenfahrten sollen Schülerinnen und Schülern ein „Lernen aus der Geschichte für eine gemeinsame europäische Zukunft“ ermöglichen und verstehen sich daher auch als ein Beitrag zum Kennenlernen des Nachbarn Polen und zur Völkerverständigung.

Schülerinnen und Schüler erfahren, was in der Zeit des Nationalsozialismus an diesen Orten geschehen ist. Dabei werden Fragen zu den gesellschaftlichen Kontexten und Ursachen der Verbrechen erörtert und die Fragestellungen der Schülerinnen und Schüler selbst in den Mittelpunkt gestellt. Durch die Auseinandersetzung mit Themen wie „Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit“, „Ausgrenzung“, „Gewalt“ und „Vorurteile“ werden Bezüge zur Gegenwart der jungen Menschen hergestellt und Handlungsoptionen diskutiert. Angestrebt wird die Entwicklung von Zivilcourage und politischer Mündigkeit bei den Teilnehmern der Gedenkstättenfahrten.

Für Anträge zur finanziellen Unterstützung nutzen Sie bitte das beigefügte Formblatt. Sie richten es bitte an:

Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur
III 30
Brunswiker Straße 16-22
24105 Kiel

Für weitere Fragen steht Ihnen der Referatsleiter, Herr Hans Stäcker, Telefon 0431 9882534 oder E-Mail hans.staecker@bimi.landsh.de zur Verfügung.