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Die gebundene Ganztagsschule

Staatskanzlei

Die gebundene Ganztagsschule

Es gibt in Schleswig-Holstein 30 gebundene Ganztagsschulen - davon neun an Schulen in sozialen Brennpunktgebieten und mit hoher Migrationsquote.

Um die Chancen von bildungsbenachteiligten Kindern und Jugendlichen zu verbessern und deren individuelle Lernerfolge durch ganztägige Bildung, Erziehung und Betreuung zu sichern, hat die Landesregierung an neun Schulen gebundene Ganztagsschulen eingerichtet. Sie sind in den Schuljahren 2009/10 und 2010/11 eingerichtet worden. Der Ganztagsbetrieb wächst jahrgangsweise auf.

Schulmensa © grafikfoto

Das Pädagogische Konzept beschreibt die Organisation eines gebundenen Ganztagsbetriebs mit 37 Zeitstunden in der Primarstufe und mit 34 bis 37 Zeitstunden in der Sekundarstufe I in der Woche sowie einem warmen Mittagstisch. Dem pädagogischen Konzept, das von der Schulkonferenz beschlossen worden ist und dem die Schulaufsicht sowie der örtliche Träger der öffentlichen Jugendhilfe zugestimmt haben, ist unter anderem zu entnehmen, wie die Verbindung von Unterricht und unterrichtsergänzenden Angeboten über den gesamten Ganztag gestaltet wird und für welche unterrichtlichen Angebote insbesondere zur individuellen Förderung die zusätzlichen Lehrerwochenstunden.

Das Bildungsministerium unterstützt die neuen gebundenen Ganztagsschulen durch:

  • Zuweisung von sechs Lehrerwochenstunden für je 25 Schülerinnen und Schüler (22 Schülerinnen und Schülern an Grundschulen) sowie von vier Lehrerwochenstunden je Schule für die Organisation des Ganztagsbetriebs
  • Gewährung von Betriebskostenzuschüssen im Rahmen einer Zuwendung in Höhe von 500 Euro ab dem Schuljahr 2017/18 je Lerngruppe und Schuljahr und nach Schulart unterschiedlichen Zeitstunden.

Vom Schulträger als Träger der neuen gebundenen Ganztagsschule wird erwartet, dass er dauerhaft Fachkräfte im Umfang von einer Zeitstunde je 25 oder 22 Schülerinnen und Schüler sowie Fördermittel für die Betriebskosten im selben Umfang wie das Land bereitstellt.