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Der Bundesfreiwilligendienst (BFD)

Staatskanzlei

Der Bundesfreiwilligendienst (BFD)

Dieser Dienst wurde in enger Anlehnung an die bereits über lange Zeit etablierten und stark nachgefragten Jugendfreiwilligendienste (FSJ und FÖJ) konzipiert und startete zum 1. Juli 2011.

Nachdem der Bundestag die Aussetzung der Wehrpflicht zum 30. Juni 2011 beschlossen hatte, zog dies auch das Ende der Verpflichtung zur Ableistung des Zivildienstes nach sich. Um den negativen Effekten entgegen zu wirken, die das Ende des Zivildienstes auf die soziale Infrastruktur und die Engagementmöglichkeiten junger Menschen bedeutete, trat an die Stelle des Zivildienstes der Bundesfreiwilligendienst (BFD).

Der neue BFD steht Frauen und Männern jeder Altersgruppe nach Beendigung der Vollzeitschulpflicht offen. Wie bei den Jugendfreiwilligendiensten beträgt die Dauer in der Regel zwölf Monate. Möglich sind aber auch andere Laufzeiten zwischen sechs und 24 Monaten. Der Dienst ist in Vollzeit zu leisten; ab Vollendung des 27sten Lebensjahres besteht die Möglichkeit der Teilzeit. Teilnehmer/innen des BFDs absolvieren mindestens 25 Seminartage im Jahr, davon entfallen fünf Tage auf ein Seminar zur politischen Bildung. Absolventinnen und Absolventen ab 27 Jahre nehmen an den Seminaren in angemessenem Umfang teil. Die Einsatzfelder umfassen neben Stellen im sozialen Bereich und im Umweltschutz auch die Bereiche Kultur, Bildung, Zivil- und Katastrophenschutz sowie Sport und Integration.

Das Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA) ist die zuständige Behörde für die Durchführung des BFD.

Zum Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben

Weitere Informationen zum BFD finden Sie auf den Seiten

http://www.bundesfreiwilligendienst.de/