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Die Bewertung der Gewässerstruktur

Staatskanzlei

Die Bewertung der Gewässerstruktur

Um die hydromorphologischen Defizite der Fließgewässer zu ermitteln, entwickelte die Länderarbeitsgemeinschaft Wasser (LAWA) zur Strukturgütekartierung von Deutschland das "Übersichtsverfahren" und das "Vor-Ort-Verfahren". Diese beiden Verfahren wurden für Schleswig-Holstein angepasst.

Inzwischen sind etwa 4.500 km Fließgewässer des Landes, die zum berichtspflichtigen Gewässernetz gehören, vor Ort kartiert worden. Die restlichen Strecken gehören zu Gewässern, bei denen keine Kartier- und Bewertungsverfahren vorliegen, z.B. Kanäle, Flüsse und Marschengewässer. Für diese liegen bisher lediglich Fernerkundungsdaten vor.

Bei dem Vor-Ort-Verfahren werden die Gewässer einzeln abgelaufen. An jedem Gewässerabschnitt werden 32 Einzelparameter zur Gewässersohle, dem Ufer und der angrenzenden Nutzung erhoben.

Die Bewertung erfolgt gemäß WRRL in fünf Stufen für die Bereiche Sohle, Ufer Land und Gesamt. Auf Karten werden diese Bewertungen als farbige Linien entlang der Gewässerläufe dargestellt.

Weitere Informationen:

Gewässerstruktur: Kartierung und Bewertung der Fließgewässer in Schleswig-Holstein