Landesportal Schleswig-Holstein

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Ausgangslage

Staatskanzlei

Ausgangslage

Die schleswig-holsteinische Wirtschaft erwartet künftig einen steigenden Bedarf an gut qualifizierten Fachkräften. Demgegenüber bringt die demografische Entwicklung einen Rückgang des Erwerbspersonenpotenzials mit sich.

Für Schleswig-Holstein ist insgesamt bis zum Jahr 2035 von einem Bevölkerungsrückgang von 180.000 Menschen auszugehen, allerdings wird es eine deutliche Altersverschiebung geben, die – unter den Annahmen heutiger Erwerbstätigkeitsquoten – zu einer deutlichen Abnahme der Erwerbspersonenzahl führen dürfte.

Bereits die 2013 in Auftrag gegebene Studie  "Arbeitskräfteprojektion 2030 in den Kreisen in Schleswig-Holstein" des Instituts für quantitative Marktforschung & statistische Datenanalyse analytix sagte einen Fachkräftemangel von 100.000 Personen voraus. Diese erfuhr nun eine Aktualisierung mit der Studie "Fachkräfteprojektion 2035 für Schleswig-Holstein. Im Vergleich bedeutet dies, dass knapp 13 Prozent der Stellen in 2035 gegenüber dem Basisjahr 2018 nicht mehr besetzt werden könnten. Der Hauptgrund hierfür liegt in der sogenannten Babyboomer-Generation. Während sich im Jahr 2030 erst etwa die Hälfte dieser Generation im Rentenalter befinden dürfte, wird im Jahr 2035 diese Generation nahezu vollständig das typische Erwerbsalter verlassen haben.

Studie 2013, Arbeitskräfteprojektion 2030 in Schleswig-Holstein hier...
Studie 2018, Fachkräfteprojektion 2035 für Schleswig-Holstein hier...

Gemeinsame Herausforderung

Damit wird die Sicherung und Gewinnung qualifizierter Arbeitskräfte zur zentralen Aufgabe für Wirtschaft und Politik. Für die Unternehmen wird die Sicherung des Fachkräftebestands in den kommenden Jahren die wichtigste Herausforderung.

Hier setzt die Fachkräfteinitiative "Zukunft im Norden" an: Gemeinsam wird die Landesregierung mit den Kernpartnern fortlaufend Strategien erarbeiten, wie dem Fachkräftebedarf nachgekommen werden kann.