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IT-Ausstattung an Schulen

Staatskanzlei

IT-Ausstattung an Schulen

Für immer mehr Kinder in Schleswig-Holstein gehört das Lernen mit digitalen Medien zum Alltag.

Knapp zwei Drittel der Schulen in Schleswig-Holstein verfügen über ein festes WLAN, im Schnitt kommt auf acht Schülerinnen und Schüler ein PC und 61 Prozent der Schulen haben ein Konzept für die Medienbildung entwickelt. Das ist das Ergebnis der „Landesweiten Umfrage zur IT-Ausstattung und Medienbildung der Schulen in Schleswig-Holstein“. Das Bildungsministerium hatte zum zweiten Mal eine Bestandsaufnahme in Auftrag gegeben. In Zusammenarbeit mit dem Seminar für Medienbildung der Europa-Universität Flensburg hat das Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein (IQSH) einen Katalog mit 40 Fragen entwickelt und im März 2016 online an alle Schulen verschickt; von 803 Schulen haben sich 656 Schulen an der Umfrage beteiligt (2014 waren es noch 569 Schulen).

Grafik IT-Ausstattung an Schulen, Internetanbindug (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster) ©MSB

Aus den Antworten ergibt sich folgendes Bild:

  • 31,6 Prozent der Schulen verfügen inzwischen über Anschlüsse wie VDSL, Glasfaser und Kabel. Damit hat sich der Anteil der Schulen mit diesen schnellen Anschlussarten im Vergleich zur Erhebung von 2014 mehr als verdoppelt. Der Anteil der Schulen, die eine Internetgeschwindigkeit von max. 16.000 kb/s (DSL 16.000) aufweist, hat sich von 84 Prozent auf 67,9 Prozent verringert.
  • Fast zwei Drittel der Schulen (63,4 Prozent) verfügt über feste WLANs. Während die Grundschulen den niedrigsten Wert aufweisen (53,9 Prozent), verfügen 83,3 Prozent der Gymnasien über fest installierte Funknetzwerke.
  • Landesweit über alle Schularten hinweg ergibt sich eine Computer-Schüler-Relation von 1 zu 8,1 (2014 lag die Relation noch bei 1 zu 8,7).
  • Der Anteil der Lehrkräfte am technischen Support ist um 5,5 Prozent gesunken und liegt inzwischen bei rund 40 Prozent, ein Viertel erfolgt durch externe Firmen (26,9 Prozent), Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Schulträger übernehmen mittlerweile 22,8 Prozent.
  • Ein Viertel der Schulen gab an, über eigene IT-Budgets zu verfügen.
  • Unter dem Stichwort »Bring Your Own Device« (BYOD) rückt die Nutzung von privaten Endgeräten auch in der Schule zunehmend in den Fokus. Dabei gibt es deutliche Unterschiede zwischen den Schularten. Der Anteil der Schulen, die BYOD einführen oder ausweiten möchten ist in den Grundschulen und Förderzentren mit 14,9 Prozent und 11 Prozent relativ gering. Er steigt an den Gemeinschaftsschulen ohne Oberstufe (46,9 Prozent) und macht an den Gemeinschaftsschulen mit Oberstufe (71,4 Prozent) und den Gymnasien (67,9 Prozent) mehr als zwei Drittel und den Beruflichen Schulen (77,8 Prozent) mehr als drei Viertel aller Schulen aus.
  • 57,4 Prozent aller Schulen nutzen ein Online-System zum Austausch von Materialen und zur schulinternen Kommunikation, die Landeslösung „SchulCommSy“ ist dabei Spitzenreiter (2016: 166 Schulen, 2014: 77 Schulen).
  • Die Medienbildung ist bereits an 61 Prozent der Schulen konzeptionell verankert, im Vergleich zu vor zwei Jahren ist das ein Plus von 17 Prozent.