Landesportal Schleswig-Holstein

Diese Webseite verwendet Cookies und das Webanalyse-Tool Matomo. Wenn Sie durch unsere Seiten surfen, erklären Sie sich hiermit einverstanden. Eine Widerspruchsmöglichkeit gibt es hier.

Demografie

© M. Staudt / grafikfoto.de

Landesplanung -
Infrastrukturfolgekosten

Welche Folgekosten entstehen für die Infrastruktur, wenn Kommunen neue Wohngebiete ausweisen? Eine Arbeitshilfe unterstützt Kommunen dabei, diese Kosten besser abzuschätzen.

Viele Regionen in Schleswig-Holstein werden zukünftig sinkende Einwohnerzahlen haben. Dies wird sich auch auf die Kosten für die technische und soziale Infrastruktur auswirken, die in den Kommunen vorgehalten und von ihnen finanziert werden muss.

Eine wachsende Siedlungs- und Verkehrsfläche und gleichzeitig stagnierende oder sinkende Einwohnerzahlen bedeuten zum Beispiel steigende Kosten je Einwohner. Vor diesem Hintergrund ist es für die Kommunen besonders wichtig, bereits im Vorfeld der Aufstellung von Bauleitplänen die Folgekosten neuer Wohngebiete möglichst gut abzuschätzen.

Welche Siedlungsentwicklung ist mit Blick auf die demographische Entwicklung und die Vorhaltung von Infrastruktur zukunftsfähig und kostengünstig? Wie wirkt sich Innenentwicklung gegenüber Außenentwicklung auf den Haushalt einer Gemeinde aus?

Auf diese Fragen können viele Städte und Gemeinden aktuell keine überzeugende Antwort geben, da vielerorts keine systematische Abschätzung zukünftiger Infrastrukturkosten erfolgt. Die Arbeitshilfe "Abschätzung der Infrastrukturfolgekosten" greift diese und andere grundlegende Fragen auf:

  • Was umfasst der Begriff "Infrastrukturfolgekosten"?
  • Bei welchen Planungen sollte man sich mit Infrastrukturfolgekosten beschäftigen?
  • In welcher Planungsphase sollte man dies tun?
  • Welche Infrastrukturbereiche sind für eine Folgekostenabschätzung relevant?
  • Welchen Stellenwert hat das Ergebnis einer Folgekostenbetrachtung?

Kommunen sollten Betrachtungen der Infrastrukturfolgekosten zu einer wichtigen Grundlage ihrer Entscheidungen machen. Die Arbeitshilfe gibt hierfür Hilfestellungen. Sie setzt sich mit den verschiedenen Aspekten der technischen und sozialen Infrastruktur auseinander und gibt methodische Hinweise, wie Kommunen die Folgekostenabschätzungen mit einem überschaubaren Aufwand durchführen können.

Kontakt

Ministerium für Inneres, ländliche Räume und Integration - Landesplanung

Referatsleitung Grundlagen der Landesentwicklung und Rauminformation
Frank Liebrenz
Düsternbrooker Weg 92
24105 Kiel
Telefon: 0431 988-1734