Landesportal Schleswig-Holstein

Diese Webseite verwendet Cookies und das Webanalyse-Tool Matomo. Wenn Sie durch unsere Seiten surfen, erklären Sie sich hiermit einverstanden. Eine Widerspruchsmöglichkeit gibt es hier.

Rahmenplan „Deutsch-dänische Zusammenarbeit des Landes“ (2015)

Staatskanzlei

Rahmenplan „Deutsch-dänische Zusammenarbeit des Landes“ (2015)

Die Landesregierung hat Anfang 2015 erstmals einen „Rahmenplan für die deutsch-dänische Zusammenarbeit des Landes“ vorgelegt. Kerngedanke ist, dass SH längst Teil des „europäischen Nordens“ ist. Leitgedanke dazu ist eine "partnerschaftliche Zusammenarbeit zum beiderseitigen Vorteil". Mit diesem Rahmenplan hat die Landesregierung deutlich unterstrichen, dass diese neue Zusammenarbeit nicht nur einer der Schwerpunkte der Europapolitik ist, sondern sich wie ein roter Faden durch weite Bereiche der Landespolitik selbst zieht.

Der Rahmenplan ist Grundlage und Klammer der deutsch-dänischen Zusammenarbeit des Landes, für deren Umsetzung die politische Federführung weitgehend beim MJEVG liegt. Wichtigstes Instrument zur Umsetzung strategischer Projekte ist das INTERREG-Programm "Deutschland-Danmark", an dessen Aufstellung das MJEVG – ohne selbst Programmpartner zu sein – weitgehend unterstützend mitgewirkt hat.

Im Juli 2016 hat das MJKE einen Zwischenbericht "Ein Jahr Rahmenplan deutsch-dänische Zusammenarbeit des Landes" vorgelegt. Darin wurde eine erste Zwischenbilanz gezogen: Die Umsetzung des Rahmenplans ist demnach deutlich schneller und weiter vorangekommen als ursprünglich erwartet. Das gilt zum Beispiel mit Blick auf:

  • die Kooperation der Energiecluster
  • eine Reihe strategisch ausgerichteter INTERREG-Projekte mit Beteiligung aus Schleswig-Holstein und Dänemark u. a. in den Bereichen LifeSciences/Gesundheitswirtschaft, Leistungselektronik oder Blaues Wachstum/Biotechnologie
  • oder die mutige Idee, für einen Beobachterstatus Schleswig-Holsteins beim Nordischen Rat zu werben.

Im Rahmenplan werden fünf ausgewählte Schwerpunktfelder benannt, auf die sich die Umsetzung mit einem Zeithorizont "2020 und darüber hinaus" konzentrieren soll:

  1. starke Wirtschaftscluster grenzüberschreitend aufstellen und Wirtschaftsräume enger miteinander verflechten
  2. eine zunehmend engere Abstimmung von Infrastrukturplanungen
  3. gemeinsame deutsch-dänische Bildungs- und Forschungsvorhaben ausbauen, Wissens- und Technologietransfer grenzüberschreitend aufstellen
  4. die grenzüberschreitende Mobilität in Beruf und Alltag verbessern
    und
  5. mehr grenzüberschreitendes kulturelles Miteinander mit sichtbaren Zeichen der kulturellen Zusammenarbeit.

Teilen: