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In Bildung investiert

Staatskanzlei

In Bildung investiert

Mehr Geld, mehr Stellen und mehr Qualität - das ist Ziel und Inhalt der Bildungsoffensive, die Bildungsministerin Karin Prien Anfang November 2017 der Öffentlichkeit präsentierte.

Drei Mädchen sitzen an einem Tisch und bearbeiten Aufgaben. Schule (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)Schülerinnen bearbeiten Schulaufgaben. © M. Staudt / grafikfoto.de

„Der Haushaltsentwurf 2018 markiert deutlich den Beginn unserer Bildungsoffensive. Wir investieren massiv in Bildung und damit in die Zukunft unseres Landes“, erläuterte die Ministerin.

Mehr Unterricht

  • 10,3 Millionen Euro werden investiert für mehr Unterricht für alle Schülerinnen und Schüler, weil 495 Stellen im Haushalt 2018 erhalten bleiben und für die Einstellung von Lehrkräften zur Verfügung stehen.
  • 9,3 Millionen Euro werden zusätzlich ausgegeben für die Verbesserung der Grundschulbildung, der sonderpädagogischen Förderung und die gezielte Unterstützung der Integration von zugewanderten Kindern und Jugendlichen dank 395 neuer Planstellen, die im Haushalt 2018 bereitgestellt werden.
  • Mit 260.000 Euro zusätzlich wird die MINT-Förderung und die wirkungsvolle Unterstützung von leistungsstarken und begabten Schülerinnen und Schülern gefördert.

Starke Grundschulen

Zur Verbesserung der Unterrichtsqualität werden die Unterrichtsstunden für Grundschulen ab 2018/19 für den ersten Jahrgang um eine Stunde erhöht, ab 2019/20 dann auch für den zweiten Jahrgang um eine Stunde.

Unterstützung für G9

  • Alle G8-und Y-Gymnasien, die auf G9 umstellen, erhalten in der Umstellungsphase zusätzliche Stellen. In den Schuljahren 2019/20 und 2020/21 steht dafür pro Schule eine halbe Stelle, insgesamt 44 Stellen, zur Verfügung, für die Schuljahre 2021/22 bis einschließlich 2026/27 wird pro Schule eine Viertel-Stelle bereit gestellt (insgesamt 22 Stellen).
  • Weitere zusätzliche 50 Stellen erhalten die Gymnasien mit Ganztagsangeboten, damit sie in den Jahrgängen 5 bis 7 dauerhaft pro Jahrgang eine Stunde mehr unterrichten können.

Bildungsbonus für Gemeinschaftsschulen

Zur Verbesserung der Unterrichtsqualität gehört auch die Entwicklung eines Bildungsbonus, mit dem Gemeinschaftsschulen mit besonderen Herausforderungen unterstützt werden sollen. Die Mittel dafür wurden aktuell noch einmal erhöht: Der Einstieg in den Bildungsbonus beginnt bereits mit dem Schuljahr 2019/20. Dafür stehen zwei Millionen Euro bereit. Ab 2020 werden für den Bildungsbonus jährlich acht Millionen Euro zur Verfügung gestellt - drei Millionen Euro mehr als die ursprünglich geplanten fünf Millionen Euro. Mit diesen Mitteln soll auch die Zahl der gebundenen Ganztagsschulen an Gemeinschaftsschulen und Grundschulen erhöht werden.

DaZ-Angebot für Analphabeten

Die Schülerinnen und Schüler in den Deutsch-als-Zweitsprache-Zentren (DaZ) erhalten eine zusätzliche Unterstützung, um sie besser auf den Unterricht in den Regelklassen vorzubereiten. Dazu gehören Lehrkräfte für DaZ-Mathematik, die älteren Schülerinnen und Schülern (Sekundarstufe) die notwendigen Kenntnisse vermitteln. Parallel gibt es ein zusätzliches Lehrangebot für Kinder und Jugendliche in den DaZ-Klassen, die Analphabeten sind. Weitere Lehrkräfte der Fachrichtung Sonderpädagogik fördern speziell DaZ-Kinder und Jugendliche, die eine der vier Förderbedarfe Hören, Sehen, Geistige Entwicklung und Körperlich- und motorische Entwicklung haben.

Coaches für Ausbildungsvorbereitung

Das Bildungsministerium, die Regionaldirektion Nord der Bundesagentur für Arbeit und die Europäische Union finanzieren bis zum 31. Juli 2020 Coaching-Fachkräfte zunächst zur besseren Ausstattung des Handlungskonzepts PLuS ab Jahrgangsstufe 8 in den allgemein bildenden Schulen und Förderzentren sowie in der Ausbildungsvorbereitung Schleswig-Holstein (AV-SH) der berufsbildenden Schulen.  Durch die individuelle Unterstützung von Coaches soll die Ausbildungs- und Beschäftigungsfähigkeit der Jugendlichen und ihr direkter Anschluss vor allem in die betriebliche Ausbildung gefördert und unnötige Warteschleifen vermieden werden, um möglichst den Ersten allgemeinbildende Schulabschluss zu erreichen.