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Deutsch-Polnischer Schüleraustausch

Staatskanzlei

Deutsch-Polnischer Schüleraustausch

Förderung des deutsch-polnischen Jugendaustausches

Das Deutsch-Polnische Jugendwerk (DPJW) ist die erste binationale, deutsch-polnische Organisation mit der Rechtspersönlichkeit einer internationalen Organisation. Gegründet wurde sie 1991 durch die Regierungen Deutschlands und Polens, die sich vertraglich geeinigt haben, dem DPJW die Zuständigkeit für die Förderung des deutsch-polnischen Jugendaustausches zu übertragen. 1993 hat das DPJW seine Arbeit aufgenommen. Für den Schüleraustausch ist das Büro in Warschau zuständig. Es arbeitet eng mit dem Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur zusammen, das als Zentralstelle im Auftrage und nach den Richtlinien des DPJW die von den Schulen eingereichten Anträge bearbeitet und auch für die Beratung und Information der Träger zuständig ist.

Ein Programm gilt als Schüleraustausch, wenn die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler im Sinne der gesetzlichen Schulpflicht sind sowie Lehrkräfte in ihrer Arbeitszeit teilnehmen, wenn zumindest auf der deutschen Seite eine offizielle Genehmigung eines Schulträgers vorliegt, wenn der Träger eine Schule ist. Im Schüleraustausch können Begegnungen zwischen allen Schulformen gefördert werden. Über die Inhalte und Formen der Projekte entscheiden die Träger und beteiligten Jugendlichen. Für das DPJW ist für eine Förderung der Begegnungscharakter des Programms entscheidend.

Zuschüsse

Bitte beachten Sie die geänderten Regelungen für den Schüleraustausch, insbesondere werden nunmehr auch die deutschen Schulen gefördert. Das DPJW bezuschusst auch die Programmkosten für die deutschen Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei Programmen in Deutschland und die Fahrtkosten für die deutschen Teilnehmenden bei Programmen in Polen.
Für die Beantragung des Zuschusses einer Maßnahme in Deutschland muss die deutsche Schule gemeinsam mit der polnischen Gastschule einen Antrag an die Zentralstelle im Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur (Frau Kraus) stellen. Dem Antrag wird ein vorläufiges Programm beigefügt. Spätestens zwei Monate nach Projektende wird der Verwendungsnachweis erstellt und zur endgültigen Abrechnung ebenfalls der Zentralstelle im MBWK zugeleitet.
Die Beantragung eines Zuschusses zur Förderung einer Maßnahme kann zu diesem Zeitpunkt auch noch formlos (Besuch der polnischen Teilnehmer im ersten oder zweiten Schulhalbjahr, Angabe der Teilnehmer und Dauer) erfolgen, falls noch keine genaueren Daten bekannt sind. Bitte diesen Termin einhalten, da anhand der eingereichten Anträge der erforderliche Zuschussbetrag für das laufende Jahr beim DPJW beantragt werden muss. Der dann von beiden Schulen ausgefüllte Antrag muss dann mit dem Programmablauf spätestens drei Monate vor Beginn der Maßnahme im Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur vorliegen.

Individueller Schüleraustausch

Das Angebot des DPJW zur Förderung von individuellen Schüleraustauschen mit Polen ist nun für alle interessierten Schülerinnen und Schüler zugänglich. Seit dem Schuljahr 2010/11 wird Schülerinnen und Schülern aus Deutschland und Polen eine finanzielle Förderung von individuellen Schüleraufenthalten angeboten.
Beim individuellen Schüleraustausch geht eine deutsche Schülerin oder ein deutscher Schüler für mindestens drei Monate an die polnische Partnerschule, nimmt dort am Unterricht teil und wohnt in einer Gastfamilie. Anschließend kehrt sie/er zurück, bringt ihren/seinen polnischen Partnerschüler mit und beide gehen gemeinsam in Deutschland zur Schule. Diese Möglichkeit soll zur Vertiefung der bestehenden Schulpartnerschaften beitragen und den Schülerinnen und Schülern einen tieferen Einblick in das Leben ihrer polnischen Partnerschüler/innen ermöglichen.
Detaillierte Informationen zur Förderung des individuellen Austausches beim DPJW finden Sie unter: DPJW - Individueller Schüleraustausch

Kontakt

Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur

Bettina Kraus
Brunswiker Straße 16-22
24105 Kiel