Landesportal Schleswig-Holstein

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Aktuelle Informationen zur Badegewässerqualität in Schleswig-Holstein

© G. Petzold, Sozialministerium

Aktuelle Informationen zur Badegewässerqualität in Schleswig-Holstein

Überblick zur aktuellen Situation

An den meisten Badestellen in Schleswig-Holstein beginnt die Badesaison am 01. Juni und dauert bis zum 15. September. Ausnahmen sind die nordfriesischen Inseln und die Hamburger Hallig, auf denen die offizielle Badesaison am 15. Juni beginnt. Auf den Halligen Langeness und Hooge dauert die Badesaison in diesem Jahr vom 9.07. bis zum 2.09..

In dieser Zeit werden die 339 Badestellen Schleswig-Holsteins regelmäßig von den zuständigen Gesundheitsbehörden der Kreise und kreisfreien Städte überwacht und beprobt. Die ersten Proben werden kurz vor Beginn der Badesaison gezogen und die Untersuchungsergebnisse kontinuierlich ins Internet eingestellt. Bei Grenzwertüberschreitungen an einzelnen Badestellen werden diese unverzüglich nach Bekanntwerden im hier vorliegenden Wochenbericht aktualisiert.

Schwimmring auf einem Badesteg © G. Petzold, Sozialministerium

Eine Übersicht über die bislang vorliegenden Probenahmen erhalten Sie in einer Tabelle ganz unten auf dieser Seite. Zu den Untersuchungsergebnissen der einzelnen Badestellen gelangen Sie, indem Sie über die Suchfunktion, über die Liste aller Badestellen oder über die Karte Ihre gewünschte Badestelle aufrufen. Hier können Sie auch erfahren, wie die aktuellen Wassertemperaturen der Nordsee oder Ostsee an ihrem Badeort sind (erstellt vom Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie - Rubrik: Baden & Meer).

In Schleswig-Holstein ist ein unbeschwertes Baden ohne hygienische Risiken möglich. Die Wasserqualität an der Nordsee, der Ostsee, den Binnengewässern und den Fließgewässern ist aktuell sehr gut.

Weitere Informationen

Die bakteriologischen Parameter werden zur hygienisch-gesundheitlichen Bewertung eines Badegewässers wie von der EU vorgeschrieben untersucht. Einzelheiten hierzu können Sie der Veröffentlichung der EU zu den Badegewässern entnehmen. Wenn Sie sich für die Anforderungen und rechtlichen Hintergründe zur Überwachung eines Badegewässers interessieren, klicken Sie bitte hier für weitere Informationen.

Natürliche Risiken beim Baden

Badegewässer sind freie Gewässer, in denen natürliche Risiken, wie zum Beispiel Zerkarien, Vibrionen oder Blaualgen, vorhanden sind und das Badevergnügen beeinträchtigen können. Derartige Vorkommen sind meist nicht vorhersehbar oder ändern sich sehr rasch. Die Überwachungsbehörden informieren hierüber durch Hinweise vor Ort. Weiteren Informationen sind auf dieser Internetseite zu finden.

Blaualgen in Binnengewässern

Blaualgen © M. Bahnwart, LLUR

Blaualgen treten zur Zeit in schleswig-holsteinischen Binnengewässern nicht in nennenswerten Konzentrationen auf. Nur an der Badestelle

  • 321 Herrenteich (Gemeinde Reinfeld, Kreis Stormarn)

gilt aufgrund von starken Algenanschwemmungen vorsorglich ein befristetes Badeverbot.

Algen in Nord- und Ostsee

In den schleswig-holsteinischen Küstengewässern der Nord- und Ostsee gibt es zurzeit keine Beeinträchtigungen durch Algen.

Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie unter dem Link Informationen rund um Algen und Blaualgen.

Vibrionen in der Ostsee

Bei den aktuell herrschenden Wassertemperaturen ab 20°C können Bakterien der Gattung Vibrio Vulnificus („Vibrionen“) aktiviert werden. Laut Landesmeldestelle in Schleswig-Holstein sind bislang (24.7.) keine gemeldeten Erkrankungen in Schleswig-Holstein in dem Zusammenhang bekannt. Es gilt jedoch für immungeschwächte Personen, Diabetespatienten oder chronisch Kranke: mit offenen Wunden sollte auf das Bad in der warmen Ostsee verzichtet werden. Weitere Informationen zu Vibrionen finden Sie hier.

Quallen in Nord- und Ostsee

Feuerqualle © LAsD

Derzeit kommt es an einzelnen Küstenabschnitten vor allem an der Ostsee zu einem vermehrten Auftreten von Feuerquallen. Je nach Wind- und Wetterverhältnissen kann sich das Vorkommen von Quallen schnell verlagern. Informieren Sie sich daher vor Ort, ob Ihre Badestelle derzeit davon betroffen ist. Nähere Auskünfte dazu erteilen die zuständigen Gesundheitsämter (siehe Auflistung " Behörden") oder der Badestellenbetreiber. Weitere Informationen stehen Ihnen hier zum Herunterladen zur Verfügung.

Hinweis zu Giftfischen (Petermännchen)

Petermännchen gehören zu den giftigsten Fischen Europas. Während der Laichzeit halten sich die Tiere in flachen Gewässern auf, wo sie sich im Sand eingraben. Die Rückenflosse weist Stacheln mit Giftdrüsen auf. Tritt man beim Waten im flachen Wasser ohne Badeschuhe auf ein Petermännchen, kann es zu sehr schmerzhaften Verletzungen kommen. Gefährdet sind auch Angler, die gefangene Petermännchen ohne Handschuhe vom Haken nehmen wollen. Nähere Informationen zu Giftfischen und zum Verhalten nach einem Stich finden Sie hier .

Auskunft

Nähere Auskünfte erhalten Sie bei den Gesundheitsbehörden der Kreise und kreisfreien Städte (Ansprechpartner siehe unter "Kontakt/ Behörden") oder direkt vor Ort bei den Kurverwaltungen oder Badestellenbetreibern.

Badesicherheit

Rettungsring in Weseby © G. Petzold, Sozialministerium

Neben der Badegewässerqualität gehört auch der Schutz vor Unfällen zu einem unbeschwerten Badevergnügen. Beachten Sie deshalb unbedingt die allgemeinen DLRG (DLRG).

Eine rote Fahne bedeutet „Badeverbot“! Grund können gefährliche Wind- und Strömungsverhältnisse oder andere Gesundheitsrisiken sein. Gehen Sie nicht baden, wenn die rote Fahne aufgezogen ist! Achten Sie auf Ihre Kinder und informieren Sie auch Ihre Strandnachbarn, wenn diese das Badeverbot nicht beachten.

Übersichtstabelle Probenahmen der aktuellen Badesaison: