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Sportverdienstnadeln - Archiv

Staatskanzlei

Sportverdienstnadeln - Archiv

In den letzten Jahren wurden erfolgreiche und engagierte Sportlerinnen und Sportler aus Schleswig-Holstein mit der Sportverdienstnadel ausgezeichnet.

Ausgezeichnete Personen des Jahres 2018

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Ingo Berßin, Elmshorn

Bereits seit 48 Jahren ist Herr Berßin im Wassersportverein Kolmar aktiv. Für 45 Jahre seiner Mitgliedschaft engagierte er sich im Vorstand des Vereins, vornehmlich in der Rolle des stellvertretenden Vorsitzenden. Er hat in dieser Funktion den Verein maßgeblich geprägt. Dazu zählt zum Beispiel die Umsetzung anspruchsvoller Großprojekte wie den Bau einer Schlengelanlage und eines Wellenbrechers im Hafen.

Er bereicherte das Vereinsleben durch die Organisation von mittlerweile traditionsreichen Veranstaltungen. Dazu gehören unter anderem die Vereinsregatten, Motorbootgeschicklichkeitsfahrten und das jährliche Anschippern. Hinzu kommt, dass er stets in der Lage war, andere Mitglieder zu ermutigen, sich selbst einzubringen und das Vereinsleben mitzugestalten.

Der Wassersportverein Kolmar in seiner heutigen Form wäre in vieler Hinsicht ohne Herrn Berßins auch handwerkliches Geschick, seinen Erfindungsreichtum und seine unermüdliche Einsatzbereitschaft nicht denkbar.

Niels-Peter Binder, Kiel

Niels-Peter Binder ist seit mehr als 30 Jahren in der Leichtathletik in Schleswig-Holstein aktiv. Als 1988  die Laufgruppe im Borener Sportverein gegründet wurde, war er bereits mit 18 Jahren nicht nur dabei, sondern wurde auch Abteilungsleiter. Diesen Posten hat er bis heute inne – zusätzlich zu dem des Schatzmeisters.

Niels-Peter Binder organisiert den Schlei-Lauf oder die Borener Meile, die seit mehr als 25 Jahren stattfinden. Er stellt Mannschaften aller Altersklassen zusammen und erzielt damit Erfolge auf Landes- und Bundesebene.

Für den Leichtathletik-Verband arbeitet Niels-Peter Binder seit 1995 in der Öffentlichkeitsarbeit und erstellt hauptverantwortlich das Verbandsorgan "startschuß".

Seine Berichte von den Meisterschaften spiegeln hohe Fachkompetenz und konstruktive Kritik wider.

Im Kreis-Leichtathletikverband Schleswig-Flensburg und in der Triathlon-Union ist Herr Binder ebenfalls seit  langem als Pressewart engagiert.

Britta Buchholtz, Risum-Lindholm

Im TSV Rot-Weiß Niebüll ist Britta Buchholtz bereits seit 1997 aktiv. Sie unterstützt die Vereinsarbeit mit ihrem sportlichen Interesse, aber auch als Ärztin. Bereits seit 10 Jahren unterstützt sie ehrenamtlich die medizinische Betreuung. Frau Buchholtz ist aber auch als Spartenleiterin in gleich mehreren Sparten tätig. Sie ist Kampfrichterin in der Leichtathletik und sich niemals zu schade, auch für die Verpflegung bei Wettkämpfen zu sorgen. So auch als Organisationshelferin des bereits in diesen Jahr zum 25. Mal stattfindenden Stadtwerkelauf Niebüll.

In dem eingereichten Ehrungsvorschlag heißt es, Zitat: "Britta ist wie selbstverständlich immer da, ohne dass irgendjemand sie gefragt oder gebeten hätte."

Carsten Carstensen, Husum

Carsten Carstensen führt den Automobilclub Nordfriesland seit 20 Jahren als Vorsitzender. Auch in den 80-er und 90-er Jahren war er bereits im Vorstand tätig. Von seiner 45-jährigen Vereinszugehörigkeit war er also bislang mehr als 35 Jahre auf Vorstandsebene aktiv. Besondere Verdienste hat sich Herr Carstensen auch durch sein Engagement für den Umweltschutz erworben. In der Jugendgruppe konnte er den Blick für die Natur schärfen und umweltgerechtes Verhalten im Motorsport fördern. 2011 wurde dem Automobilclub der Umweltpreis des Deutscher Motorsportbundes verliehen. Darüber hinaus vermag es Herr Carstensen, den Betrieb der aktiven Jugendgruppe zu sichern und die Förderung junger Talente voranzutreiben. Der Verein erfreut sich dadurch stabiler Mitgliederzahlen. Carsten Carstensen hat aber auch  eine durch den Leichtathletik-Verband anerkannte Straßenlaufveranstaltung - verbunden mit einer Charity-Komponente - ins Leben gerufen, die mit ihrem Auftakt im Juni 2018 Jahr guten Anklang gefunden hatte. Sie soll sich im Veranstaltungskalender fest etablieren. So ist Carsten Carstensen auch hier Vorbild und hat im vergangen Jahr erfolgreich am Berlin-Marathon teilgenommen.

Hans-Werner Dose, Plön

Herr Dose hat den Sportverein Fortuna Bösdorf seit dessen Gründung im Jahr 1949 – also seit fast 60 Jahren - begleitet. Als einer der Mitbegründer des Vereins hat er bis zum heutigen Tag den Vereinsvorsitz inne. Abzüglich einer Unterbrechung sitzt er dem Verein somit seit mittlerweile 58 Jahren vor. Er modernisierte in dieser Zeit den Verein erfolgreich stets aufs Neue, wodurch der Sportverein Fortuna Bösdorf anhaltend attraktiv, insbesondere für junge Vereinsmitglieder blieb.

Zurzeit zählt der Verein unter Herrn Doses Vorsitz ca. 300 Mitglieder. Der Verein ist regelmäßiger Teilnehmer bei den "Sternen des Sportes" und Träger zahlreicher weiterer Auszeichnungen. Herrn Dose ist es zu verdanken, dass der Sportverein mittlerweile fest in der Gemeinde Bösdorf verwurzelt ist stets ein moderner Verein geblieben ist.

Carsten Engelbrecht, Geesthacht

Im Alter von 14 Jahren übernahm Carsten Engelbrecht bereits sein erstes Ehrenamt in seinem Heimatverein Grunhof-Tesperhude. Das Amt des Vereinsjugendsprechers begründete den Anfang einer langen Liste von Ehrenämtern in diesem Verein. Diese Liste beinhaltet das Amt des Schiedsrichterobermanns, des Abteilungsleiters der Turnabteilung, und die Ämter des 1. und 2. Vorsitzenden. Aber auch über seinen Heimatverein hinaus übernahm Herr Engelbrecht zahlreiche Ämter im Kreisturnverband, im Kreissportverband Herzogtum Lauenburg und der Geesthachter Schützengesellschaft.

Seine Auffassung, dass zum Ehrenamt auch die entsprechende Qualifikation und Fortbildung gehören, bestätigte Herr Engelbrecht in einer Vielzahl an Lizenzen, die er über die Jahre erworben hat: unter anderen den DLRG-Grund- und Leistungsschein, die Übungsleiterlizenzen im Kinderturnen, Breitensport und Gesundheitssport, Kampfrichter Turnen weiblich oder die Vereinsmanagerlizenzen C und B.

Carsten Engelbrecht wird in seinem Kreisverband ein "Vordenker und Macher" genannt, der auch stets bereit ist, ganz neue Wege im Sport und im Ehrenamt zu gehen.

Karl Detlef Feddersen, Lohe-Rickelshof

Herr Feddersen ist seit 1976 im Postsportverein Heide aktiv und bekleidet dort seit 1978 das Amt des 1. Kassenwartes. Er hat durch sein ehrenamtliches Engagement im Vorstand die positive Entwicklung des Vereins maßgeblich mitgeprägt. Aufgrund dieses Einsatzes wurde er 2013 zum Ehrenmitglied des Postsportvereins Heide ernannt.

Besonders hervorzuheben ist seine äußerst gewissenhafte Führung der Vereinskasse und sein Engagement über den Verein hinaus, bei zahlreichen Veranstaltungen des Kreissportverbandes Dithmarschen und des Landessportverbandes Schleswig-Holstein, wo er sich aktiv einbringt und seine langjährige Erfahrung teilt. Um es mit den Worten des ihn vorschlagenden Kreissportverbandes Dithmarschen auszudrücken: "Karl-Detlef Feddersen ist Vorbild, Respektperson, Berater, Vermittler, Kümmerer, Manager und uneigennütziger Helfer in verschiedensten Situationen, ein Mann, der für Kontinuität steht!"

Sven Ferner, Lübeck

Sven Ferner war Mitbegründer des Karate-Dojo Lübeck und von 1991 bis 2002 als Jugendwart tätig. Er erwarb die Jugendleiterlizenz, die Übungsleiterlizenz Breitensport, die Fachübungsleiterlizenz und die Trainer C-Lizenz des Landessportverbandes.

Seit 2002 ist Herr Ferner der 1. Vorsitzende des Karate-Dojo Lübeck. Unter seiner Führung ist der Verein zu einem der mitgliederstärksten und erfolgreichsten Karatevereine in Schleswig-Holstein geworden. Nebenbei ist Herr Ferner seit 1994 als Trainer mit wöchentlich sieben Trainingseinheiten sowohl für Kinder-, Jugend- und Erwachsenengruppen aktiv. Zusätzlich werden regelmäßig Trainingslehrgänge mit Sportlern aus Dänemark und Österreich unter maßgeblicher Leitung und Mitarbeit von Herrn Ferner durchgeführt. Durch seinen Einsatz ist es wiederholt gelungen, Karate-Landesmeistertitel und Deutsche Meistertitel nach Lübeck zu holen, darunter auch mehrfach im Karate-Behindertensport.

Sabine Gehrken, Burg im Kreis Dithmarschen

Vor rund 20 Jahren hat Frau Gehrken an einem Spieletreff mitgewirkt, woraus sich später die Leichtathletiksparte des MTV Burg entwickelt hat. Darüber hinaus war Frau Gehrken bis 2017 zweite Vorsitzende des MTV Burg und auch als Jugendwartin und Sportabzeichenprüferin tätig.

Weitere Aktionen, an denen Frau Gehrken maßgeblich beteiligt ist bzw. war, sind der Auftritt des MTV Burg beim Holzmarktfest, der Burger Lauf, die MTV Jubiläumsshow, das Kreiskinderturnfest, Kegeln mit den Flüchtlingen, oder die Ferienaktion des MTV Burg.

Der Einsatz für die Errichtung eines neuen Beachvolleyballfeldes und die Bewerbung zum Wettbewerb "Sterne des Sports 2016" sowie zum Landeswettbewerb sind weitere, erfolgreiche Schritte ihres Engagements, die weit über die Grenzen des Vereins hinaus bekannt wurden.

Manfred Gerlach, Westerland

Herr Gerlach hat sich über die vergangenen 20 Jahre in seinem Golfclub Sylt auf herausragende Weise sozial engagiert und sich insbesondere für den Jugendgolfsport eingesetzt. Sein Einsatz galt unter anderem der Organisation und Durchführung der Jugendgolfwochen, der Betreuung der Jugendlichen bei Einzel- und Mannschaftswettbewerben und der Mannschaftsbetreuung im Erwachsenenbereich.

Seit mehr als zehn Jahren ist Herr Gerlach darüber hinaus Vorstandsmitglied im Golfverband Schleswig-Holstein und damit als oberster Sportwart für den Gesamtsport und die Ausbildungen verantwortlich. Seit drei Jahren nimmt er in Personalunion auf Vorstands- und Landesebene zusätzlich die Aufgaben des Landesjugendwartes wahr. Er ist Teil des Lehrteams bei der C-Trainer-Ausbildung des Golfverbands, erarbeitet dort die Lehrinhalte, unterrichtet selbst und nimmt Prüfungen ab. Zusätzlich besitzt er noch eine Reihe an weiteren Sport- und Trainerlizenzen, inklusive Tischtennis, Schwimmen und Leichtathletik.

Lothar Glisovic, Lübeck

Mutter und Sohn lassen sich gemeinsam prüfen; die Vorstandssitzung ist ein Gruppenchat – via Skype vom heimischen Sofa aus; im Jugendvorstand sitzen mehr Frauen als Männer; Gleichstellung ist nicht nur eine Worthülse. Wo gibt’s denn sowas? Leider noch nicht überall – aber beim Schleswig-Holsteinischen Ju-Jutsu Verband, Landesfachverband für Jiu-Jitsu, Ju-Jutsu und Brazilian Jiu-Jitsu. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und eine starke Fokussierung auf die Interessen von Mädchen und Frauen werden im Ju-Jutsu-Verband groß geschrieben.

Maßgeblicher Initiator dafür ist ein Mann: Lothar Glišović.

1970 wollte Herr Glišović mit seiner Frau Monika gemeinsam Judo trainieren. Das ging dort nicht, aber beim Ju-Jutsu. Das Verständnis für Gleichberechtigung durch Herrn Glišović hat dazu geführt, dass in seinem Verband heute die Hälfte des geschäftsführenden Vorstandes weiblich ist, zweidrittel im Jugendvorstand und über 40 Prozent im Gesamtvorstand. In vielen Vorstandsposten hat er sich für den Ju-Jutsu und die Gleichberechtigung eingesetzt. Aber Herr Glišović kann auch Ju-Jutsu: Aufgrund seiner herausragenden Technik wurde und wird er regelmäßig als Referent auf Landes- und Bundesebene eingesetzt, ebenso wie für Trainerlizenzausbildungen.

Udo Heck, Ammersbek

Herr Heck erkannte früh nach seinem Eintritt in den Hoisbütteler Sportverein die veralteten vorherrschenden Vereinsstrukturen. Daraufhin gründete er eine Arbeitsgruppe, um gemeinsam über neue Ideen und Impulse zur Modernisierung nachzudenken und um dem Verein eine familienorientiertere Ausrichtung zu geben.

Um die Nachhaltigkeit und Beständigkeit der in den in Gang gesetzten Umstrukturierungen zu erzielen, übernahm Herr Heck 2010 das Amt des 1. Vorsitzenden. Der Verein bekam in den Jahren unter der Leitung von Herrn Heck ein neues, frisches Image und eine neue Vereinsstruktur in der Mitglieder mitgestalten und sich selbst aktiv einbringen konnten.

Auf eigenen Wunsch legte Herr Heck sein Amt 2016 nieder und ist seitdem Abteilungsleiter der Sparte Breitensport und somit weiterhin Mitglied des Hauptausschusses. Er organisiert mit sehr persönlichem Einsatz den über die Stadtgrenzen hinaus bekannten Hoisbütteler Hasenlauf an dem jährlich bis zu 800 Läufer teilnehmen.

Ulrich Heinzel, Kiel

Ulrich Heinzel engagiert sich seit mehr als 40 Jahren ehrenamtlich in der Leichtathletik in Schleswig-Holstein. Bereits 1975 wurde er Vereinstrainer beim Wellingdorfer TV und ist dort bis heute vielseitig aktiv. Ulrich Heinzel trainiert Sportlerinnen und Sportler im Schüler-, Jugend- und Erwachsenbereich und ist nahezu jedes Wochenende auf Wettkämpfen unterwegs.

Dabei gelingt es Herrn Heinzel immer wieder, die Fähigkeiten der Athleten zu erkennen und individuell zu fördern, sodass er manche Sportler bis zur Landesspitze führten und einige Deutsche Meisterschaften mit ihnen gewann. Für den Schleswig-Holsteinischen Leichtathletikverband wurde er somit durch sein Fachwissen und seine große Erfahrung zeitweise als Landestrainer im Bereich Sprung aktiv.

Neben der Trainertätigkeit übt Ulrich Heinzel auch das Amt des Leichtathletik-Abteilungsleiters aus und war langjähriges Vorstandsmitglied im Kreis-Leichtathletikverband Kiel.

Gerhard Ihlenfeld, Pinneberg

Was hat eine Eröffnung beim Schach mit einer Liebeserklärung gemeinsam? Die Konsequenzen sind unabsehbar. Diese Weisheit von Has Söhnker ist Gerhard Ihlenfeld sicher bekannt. Er ist Schachspieler mit Leib, Seele und vor allem mit dem Köpfchen. Leider reicht das aber für die Sportverdienstnadel noch nicht aus. Gehard Ihlenfeld ist aber auch noch Bezirksvorsitzender des Schachbezirkes West, also für Dithmarschen, Steinburg und Pinneberg und das seit 18 Jahren und Vorstandsmitglied im Landes-Schachverband.

Die größte deutsche Meisterschaft mit 800 Teilnehmern über 10 Tage im Jahr 1996 hat Herr Ihlenfeld federführend mitorganisiert und als 1996 im Landesverband ein Schatzmeister gesucht wurde, sprang Herr Ihlenfeld ein. Er war zusätzlich Referent für Breitensport und ist nun schon seit 10 Jahren Vorsitzender des Schachvereins Holstein Quickborn. Auch weitere und neue Ämter scheut er nicht. So hat er erst im vorigen Jahr den Referentenposten für Seniorenschach im Landesverband angenommen. Das nennt man wohl eine Liebeserklärung für das Ehrenamt.

Hans-Jörn Jessen, Dresdorf

Unmittelbar nach Ankunft in Drelsdorf 1965 bot er dort Training von leichtathletischen Disziplinen an, einen örtlichen Sportverein hatte es seinerzeit noch nicht gegeben, dieser wurde erst 1970 gegründet. Dort war er bis 1985 Spartenleiter der durch sein Wirken aufstrebenden Leichtathletik-Abteilung. Der aufstrebende Fußballnachbarverein Blau-Weiß Löwenstedt wurde auf Hans-Jörn Jessen aufmerksam und verpflichtete ihn 1966 als Fußballtrainer der Herrenmannschaft. Schon eine Saison später gelang der Aufstieg in die Bezirksklasse.

1970 wurde der TSV Drelsdorf-Ahrenshöft-Bohmstedt gegründet. Hans-Jörn Jessen konnte als Herrentrainer gewonnen werden und hatte dieses Amt insgesamt 12 Jahre bis 1982 inne.

1969-1975 war das neue Lehrschwimmbecken in Drelsdorf zum DLRG Stützpunkt. Stützpunkttrainer während dieser Zeit war Hans-Jörn Jessen.

Zusätzlich war Hans-Jörn Jessen in seinem Verein, Starthelfer für die Sportarten Faustball, Handball und Volleyball. Zusätzlich war er Trainer und Übungsleiter.

Im Kreisleichtathletikverband Nordfriesland nimmt Hans-Jörn Jessen bis heute Ämter wahr: als Schulsportbeauftragter oder als Zeitabnehmerobmann. Er ist seit 1969 Sportabzeichen-Prüfer, feiert in diesem Jahr also das 50-jährige Jubiläum. Sein großer Erfahrungsschatz war auch bei der kürzlich stattgefundenen Auftaktveranstaltung der DOSB-Sportabzeichen Tour 2018 in St. Ording mit insgesamt rund 3000 Absolventen von großem Wert.

Jörg Köpke, Schleswig

Jörg Köpke ist seit mehr als 20 Jahren in der Leichtathletik in Schleswig-Holstein aktiv. 1998 wurde er Jugendwart im Kreis Leichtathletikverband Schleswig-Flensburg, ließ sich im Jahr 2000 zum 2.Vorsitzenden wählen und übernahm 2005 das Amt des 1.Vorsitzenden, das er bis heute ausübt. Zudem ist er in seinem Verein als Kassenwart engagiert. Er organisiert hauptverantwortlich regelmäßig Wettkämpfe auf Vereins-, Kreis- und Landesebene. Durch den Erwerb der Kampfrichterlizenz 1998 fand Jörg Köpke sein großes Steckenpferd: die Kampfrichterei. Dabei hat er sich als Fachmann für die elektronische Zeitmessung fortgebildet und nimmt die exakte Auswertung der Laufergebnisse.  Das Fachwissen und die Einsatzbereitschaft von Jörg Köpke wird auch vom Deutschen Leichtathletikverband geschätzt. So wird er regelmäßig bei Deutschen Meisterschaften eingesetzt. Die "Krönung"  seiner Kampfrichterlaufbahn war seine Berufung und Teilnahme an der Leichtathletik-Europameisterschaft in Berlin 2018.

Heike Kruse, Brande-Hörnerkirchen

Heike Kruse ist seit 1972 Mitglied des SV Hörnerkirchen. Über viele Jahre war Frau Kruse sowohl als Spielerin, als auch als Trainerin im Handball aktiv. Dabei lag ihr die Arbeit mit den Kleinsten, den F-Jugend Spielern, besonders am Herzen. Die Kinder spielerisch an den Handballsport heranzuführen, war ihr ein besonderes Anliegen.

Bereits seit vielen Jahren füllt sie das Amt des Pressewartes der Handballabteilung aus. In der Turnabteilung hat sie ebenfalls viele Jahre das Eltern-Kind-Turnen geleitet und ist zurzeit für die Ausrichtung zahlreicher Turniere zuständig. Seit dem 15. März 1999 ist Heike Kruse zudem 2. Vorsitzende des SV Hörnerkirchen. In dieser Funktion war sie auch maßgeblich an der Fusion der Sportvereine im Amtsbezirk Hörnerkirchen beteiligt.

Burkhard Maack, Großenaspe

Burkhard Maack ist seit 1997 Mitglied im Großenasper SV, in der dortigen Faustballsparte aktiv. Seit 2005 kümmert er sich um die Jugendnachwuchsarbeit des Vereins. Mit seinem Verein richtete er mehrere Deutsche Faustballmeisterschaften für die Deutsche Faustballliga aus. Darüber hinaus konnte er mit den Nachwuchsmannschaften des Vereins selbst an mehreren Deutschen Meisterschaften teilnehmen.

Im Fachgebiet Faustball des Schleswig-Holsteinischen Turnverbandes übernahm Burkhard Maack 2008 die Funktion des Landesjugendfachwartes. Diese Tätigkeit übt er bis heute aus und ist für den gesamten Jugendspielbetrieb auf Landesebene zuständig. Neben den Ausschreibungen sowie den Terminierungen zu den jeweiligen Punktspielrunden im Feld- und Hallenfaustball erstellt er sämtliche Spielpläne für bis zu 84 Mannschaften. Weiterhin engagiert sich Herr Maack im Landeslehrausschuss Faustball und unterstützt bei den Trainerausbildungen. Als Landesjugendfachwart ist er Mitglied des Landesfachausschusses. Weiterhin ist er auch Schiedsrichter bei den jährlich wiederkehrenden Meisterschaftsspielen im Feld- und Hallenfaustball.

Dieter Magath, Lübeck

Seit 1965 ist Herr Magath Mitglied im TSV Siems, wo er seit mehreren Jahren die Tennisabteilung leitet. Herr Magath engagiert sich sehr im Bereich der Jugendarbeit und Nachwuchsförderung. Zusätzlich zur Tennisabteilung innerhalb des Vereins betreut er die Tennis AGs an den umliegenden Schulen.

Über Tennis hinaus leistet er unermüdlichen Einsatz für den Gesamtverein. Sei es bei der Organisation von Festivitäten, oder bei der Akquise und Betreuung von Sponsoren. Besonders hervorzuheben ist sein verantwortungsvoller Umgang mit der zeitweilig prekären Finanzlage des Vereins. Er führte Banken, Vertragspartner und private Darlehensgeber zusammen und trug, auch durch hohen persönlichen Einsatz, zum gesicherten Fortbestand des Vereins bei.

Er steht dem Vorstand des TSV Siems stets mit Rat und Tat zur Seite und stellt dabei immer die Interessen des Vereins uneigennützig in den Vordergrund.

Birgit Mellmann, Lübeck

Birgit Mellmann ist seit 30 Jahren ehrenamtlich in der Leichtathletik in Schleswig-Holstein tätig. 1987 erwarb sie die C-Trainer-Lizenz und wirkt seitdem im MTV Lübeck als Übungsleiterin. Ihr Hauptzuständigkeitsbereich ist das Training der Schülergruppen. Mit viel Engagement leitet sie die Übungseinheiten und begleitet die Sportler zu den zahlreichen Wettkämpfen. Dabei hat sie viele der von ihr trainierten Sportlerinnen und Sportler bis in die Landesspitze begleitet.

Seit vielen Jahren ist Birgitt Mellmann zudem Abteilungsleiterin und organisierte in dieser Funktion eine Vielzahl an Wettkämpfen. Außerdem ist sie seit 30 Jahren ausgebildete Kampfrichterin und hilft stets bei der Ausrichtung von Wettkämpfen auf Kreis- und Landesebene. Mit ihrer direkten, offenen und gewinnenden Art motiviert Birgit Mellmann immer wieder Kinder für den Sport. Ihre über die Jahre gewonnenen Erfahrungen, ihr Engagement und Fachwissen sowie ihr kooperatives Verhalten werden sehr geschätzt.

Gudrun Müller, Lübeck

Gudrun Müller hat sich durch ein vielfältiges und langjähriges Engagement im Gehörlosen-Sportverband Schleswig-Holstein e.V. ausgezeichnet. Für insgesamt 24 Jahre führte sie das Amt der Schriftführerin äußerst gewissenhaft aus. Zusätzlich übernahm sie zeitweise die Aufgaben der zweiten Vorsitzenden und der Frauenbeauftragten. Außerdem wirkte sie im Verein viele Jahre als Freizeitsachhelferin und unterstützt bis heute die Pressearbeit des Gehörlosen-Sportverbandes.

Auch die 2014 erhaltene Ehrenmitgliedschaft hielt sie nicht davon ab, weiterhin wichtige Aufgaben im Verband zu übernehmen, und so ist sie bis heute als Seniorenbeauftragte im Gehörlosen-Verband und Gehörlosen-Sportverband Schleswig-Holstein tätig und übernahm 2015 das Amt der kommissarischen Schatzmeisterin.

Ihre langjährige und tatkräftige Unterstützung des Gehörlosen-Sportverbandes Schleswig-Holstein und ihre Arbeit im Vorstand werden von ihren Vorstandsmitgliedern hoch geschätzt.

Günter Peter, Aukrug

1956 trat Herr Peter in den TSV Aukrug ein. Als leidenschaftlicher Fußballer fehlte ihm aber eine Fußballabteilung. Durch sein Engagement konnte der Verein drei Jahre später eine erste Herrenmannschaft in den Spielbetrieb schicken. Als Trainer hat er dann dafür gesorgt, dass weiteren Mannschaften gegründet werden konnten. Er kümmerte sich höchstselbst um die Ausbildung des Nachwuchses. Die Fußballmannschaften blühten nach und nach immer mehr auf. Eines seiner Zöglinge, die spätere Weltmeisterin mit der U19-Nationalmannschaft von 2004, Nina Jokuschies, hatte Herr Peter unter seine Fittiche genommen und sie unter anderem persönlich drei- bis viermal in der Woche zum Training zu Holstein-Kiel gefahren. Auch nach seinem Ruhestand hat er den Fußball-Platz nicht verlassen, sondern sich um seine Pflege gekümmert. Die gesamte Sportanlage in Aukrug hat durch den bis heute anhaltenden Einsatz von Günter Peter ein weit über die Gemeindegrenzen hinaus berühmtes und professionelles Erscheinungsbild.

Kathrin Schäfer, Silberstedt

Kathrin Schäfer begann bereits in jungen Jahren Verantwortung im TSV Silberstedt zu übernehmen. Was ursprünglich 1991 als Mitglied des Jugendausschusses begann, führte schließlich 2013 zum Vereinsvorsitz. Zudem war sie für die Aufgaben der Spartenleiterin und Übungsleiterin im Kinderturnen sowie der Spartenleiterin Handball verantwortlich.

Hinzu kamen gleich eine ganze Reihe von Ämtern und Aufgaben auf Kreisebene, inklusive eines Sitzes im Ausschuss für Öffentlichkeitsarbeit sowie die Ämter der stellvertretenden Jugendwartin und der Vorsitzenden des Jugendausschusses. 2009 wurde sie zur stellvertretenden Vorsitzenden des Kreissportverbandes gewählt. Dieses Amt übt sie bis heute aus und ist somit das dienstälteste Vorstandsmitglied im Kreissportverband.

Rainer Schmelter, Burg im Kreis Dithmarschen

Seit 1957 ist Rainer Schmelter in einer Vielzahl von Vereinen aktives Mitglied. Von 1970 bis 1978 war er als Jugendwart beim SV Neuenbrook tätig und von 1984 bis 1986 bekleidete er das Amt des Geschäftsführers beim Itzehoer SV. Zudem war er für einige Jahre Mitglied des Jugendausschuss im Kreissportverband Steinburg und von 1978 übernahm er dort das Amt des Jugendwartes.

Seit 1989 und bis zum heutigen Tage führt er die Arbeit des Kassenwartes dem KSV Steinburg aus. Herr Schmelter steht in regem Kontakt mit sämtlichen Vereinen im Verband und ist regelmäßig selbst vor Ort. Zudem ist er lizensierter Sportabzeichenprüfer und in dieser Funktion auch nahezu wöchentlich tätig.

Peter Schrader, Lübeck

Peter Schrader ist seit 1947 Mitglied des TSB Lübeck und bis heute noch aktiv. Seit 1960 ist er ehrenamtlich als Übungsleiter, Trainer und inzwischen 38 Jahre als Abteilungsleiter der Leichtathleten im Verein tätig. Als aktiver Sportler hat er es verstanden, Kinder, Jugendliche und Erwachsene speziell für die Leichtathletik zu begeistern. Über den Verein hinaus hat er viele Jahre als Kampfrichter für den Verband fungiert.

Schon 1960 war Peter Schrader mit der Deutschen Sportjugend im Jugendlager der Olympischen Spiele in Rom. Den damals aufgesogenen olympischen Gedanken lebt und vermittelt bis heute. Daher lag es nahe, dass er viele Jahre die Ortsgruppe Lübeck der Deutschen Olympischen Gesellschaft geleitet hat.

Im Verein war er 25 Jahre lang für die Gestaltung der Vereinszeitung zuständig. Darüber hinaus hat er sich ehrenamtlich bei vielen Baumaßnahmen auf der vereinseigenen Anlage betätigt.

Ausgezeichnete Personen des Jahres 2017

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Egenhard Busack, Epenwöhrden

Über 35 Jahre ist Egenhard Busack in der Leichtathletik in Schleswig-Holstein engagiert. 1979 ließ er sich zum Kampfrichter ausbilden und später zum Schiedsrichter fortbilden. Als Übungsleiter ist er im MTV Heide seit 1980 bis heute aktiv. 1982 übernahm er auch die Abteilungsleitung. Im Kreis-Leichtathletikverband Dithmarschen arbeitet Egenhard Busack seit 1983 mit. Er war dort Kampfrichterwart, Statistikwart, Streckenvermesser und 2. Vorsitzender.

Egenhard Busack hat die Organisation von vielen Sportfesten, Kreismeisterschaften und Landesmeisterschaften übernommen. Sein Organisationstalent stellt er auch jährlich beim Heider Abendstadtlauf unter Beweis, bei dem er seit 1994 mitverantwortlich tätig ist. Ferner koordiniert er den Dithmarschen Lauf-Cup seit 1991.

Seine vielfältigen Erfahrungen, sein Engagement und sein Fachwissen werden im Verbandsgebiet sehr geschätzt.

Der Vorgeschlagene hat sich in hervorragender Weise um den Sport und insbesondere um die Leichtathletik verdient gemacht.

Erika Dinse, Reinfeld

Erika Dinse trat mit 20 Jahren ihrem Verein bei und ist seit nunmehr 58 Jahren Mitglied im SV Preußen v. 1909 e.V. Reinfeld. Seit 1976 ist sie Obfrau und Leiterin der Schwimmsparte im Verein, in der sie auch bis heute als Trainerin aktiv ist.

In den ersten 10 Jahren ihrer Spartenleitung baute sie kontinuierlich das Anfängerschwimmen auf, das sie bis heute leitet. Weil es in Reinfeld keine Schwimmhalle gibt, lag ihr Augenmerk auch auf der immer wiederkehrenden Organisation der Busfahrten nach Bad Oldesloe und Lübeck zum Trainingsschwimmen. Seit vielen Jahren bildet sie Übungsleiter, Trainer und Betreuer aus. Ihr Verdienst ist ein Stamm von Übungsleitern, der sich nun mit viel Erfahrung im Schwimmsport engagiert.

Seit 1995 engagiert sie sich im Kreisschwimmverband Stormarn, deren Vorsitzende sie seit 16 Jahren ist. Daneben organisiert sie die jährlich stattfindenden Kreismeisterschaften.

Unter Ihrem Vorsitz wurde der Dialog mit den Vereinen vertieft. Ein Schwerpunkt Ihres Engagements ist die Kommunikation mit der Politik auf Kommunalebene zur Optimierung des Breiten- und Leistungsschwimmens im Kreis. Seit Jahren wachsen junge Talente im Leistungssport heran, die regelmäßig auch an Landes- und Deutschen Meisterschaften teilnehmen.

Hans Feddersen, Bohmstedt

Hans Feddersen war seit 1997 20 Jahre lang Vorsitzender des TSV Drelsdorf – Ahrenshöft – Bohmstedt, kurz TSV DAB. In der Vorstandsarbeit war Hans Feddersen aber insgesamt mehr als 40 Jahre lang tätig. Mit 18 Jahren war er bereits Jugendwart, es folgten die Ämter als Kassenwart und schließlich der 1. Vorsitz.

Darüber hinaus gestaltete er das Tischtennis als Spartenleiter, spielte Fußball, war Fußball-Jugendtrainer und Schiedsrichter.

Seit nunmehr 36 Jahren veranstaltet der TSV DAB unter der Federführung von Hans Feddersen die über die Grenzen des Kreises hinaus bekannte Winterstraßenlaufserie. Die Läufe über 5, 10 und 15 km sowie der Halbmarathon bilden für die Läuferszene im Norden den Auftakt für die Lauf-Wettkampfsaison.

Hans Feddersen war es auf dem menschlichen Gebiet wichtig, sich einzusetzen. Es war ihm daher ein besonderes Anliegen, sich um die Flüchtlinge zu kümmern, die bei uns in Schleswig-Holstein, auch im ländlichen Raum, eine Zuflucht suchten. Hans Feddersen ermöglichte mit dem Projekt „Flüchtlinge Willkommen“ den neuen Einwohnern eine kostenlose Teilnahme am Vereinssport und sorgte somit für eine gelungene Integration. Dafür erhielt der TSV DAB den 1. Platz bei den „Sternen des Sports“ im Regionalbereich und den 3. Platz auf Landesebene.

Anke Försterling, Eutin

Anke Försterling ist seit 1986 Mitglied bei der Turnerschaft Riemann Eutin. Seit 30 Jahren ist sie für den Verein in verschiedenen Gruppen als Übungsleiterin tätig. Daneben ist sie seit zehn Jahren auch die Abteilungsleiterin der Turnsparte. Über das Kinderturnen hat sie sich in den vergangenen Jahren auf die Gruppen lebensälterer Sportler/innen in den Projekten wie "Pluspunkt Gesundheit" und der Aktion "70+" des Landessportverbandes spezialisiert.

Für den Schleswig-Holsteinischen Turnverband ist sie seit 2004 als Referentin tätig. Ihr DTB-Ausbilder-Diplom des Deutschen Olympischen Sportbundes hat sie 2011 erhalten.
Dem Frauenausschuss des Kreissportverbandes Ostholstein gehört sie seit 2011 an und ist insbesondere bei der Planung, Vorbereitung und Durchführung des "Frauen-Power-Tages" beteiligt, an dem alle zwei Jahre rund 120 Frauen verschiedene Sportarten ausprobieren.

Darüber hinaus besucht Anke Försterling seit mehr als zehn Jahre Alten- und Pflegeheime, um dort mit Senioren Sport zu treiben. Außerdem gibt sie seit vielen Jahren bei der Volkshochschule Sportkurse, z.B. Gymnastik für Körperbewusstsein und Beweglichkeit für Senioren.

Gerald Grimmer, Hennstedt

Gerald Grimmer war in seiner Vergangenheit Mitglied in nicht weniger als neun Sportvereinen in Hessen, Niedersachsen und Schleswig-Holstein. Das ist vor allem seinem Beruf als Soldat geschuldet, der mit vielen Standortwechseln verbunden ist. In nahezu jedem der Vereine hatte Gerald Grimmer alsbald ein Ehrenamt ausgeübt, vom Fußballtrainer, Spartenleiter, bis zum 1. Vorsitzenden. In seinem jetzigen Heimatverein, dem SSV Hennstedt, war er Beisitzer, stellvertretender Vorsitzender, 2. und schließlich 1. Vorsitzender. Im Kreisverband Dithmarschen ist er seit 2008 Beisitzer und Projektbeauftragter und seit 2013 Mitglied im Arbeitskreis Sportentwicklungsplanung. Daneben ist er Sportabzeichenprüfer – übrigens seit 1964, Kampfrichter des Deutschen Leichtathletikverbandes und besitzt seit 1987 eine Kampfrichterlizenz für das Schwimmen.

Daneben hat Gerald Grimmer 2010 eine Allianz aus fünf sehr unterschiedlichen Sportvereinen aus der Umgebung gebildet. Diese Kooperation wurde im Wettbewerb um den „LSV-BarmerGEK-Breitensportpreis“ unter dem Motto „Unser Verein – stark durch Partner“ mit dem 1. Platz gewürdigt.

Annika Kommnick, Hitzhusen

Annika Kommnick hat im Jahr 2000 die Geschicke der ehemaligen Voltigierer der Reitgemeinschaft Am Schapbrook in Bad Bramstedt in die Hand genommen. Da sich die Voltigiersparte auflösen wollte, hat sie kurzerhand für die Kinder und Jugendlichen, die weiter voltigieren wollten, einen neuen Verein gesucht. 

Sie wurde beim Reit-und Voltigierverein Am Hallohberg fündig, dessen Voltigier-Sparte ebenfalls vor dem Ende stand. So gründete Kommnick im RV Hagen neue Gruppen und kümmerte sich um ein Voltigierpferd. Und wie das so oft ist, wenn man sich erstmal engagiert, wird daraus nach nicht allzu langer Zeit gern etwas größeres wie der 1. Vorsitz, den Annika Kommnick schon bald inne hatte.

Sie kümmerte sich in der Zeit um die Neustrukturierung des Vereins, die Veranstaltung von Turnieren und die Anschaffung eines zweiten Pferdes.

2003 zog sie mit Voltigierern und Pferden aufgrund der unsicheren Zukunft des Stalles in Hagen nach Nützen um. Auch in diesem Jahr übernimmt sie wieder das Amt der 2. Vorsitzenden. 2007 war der Verein aufgrund eines Besitzerwechsels des Stalles in Nützen erneut zum Umzug gezwungen. Frau Kommnick wurde schließlich im Stall Offen in Wiemersdorf fündig. Mittlerweile ist die Volti-Sparte auf 38 Mitglieder angewachsen, die auf zwei Pferden turnen.

2008 folgte wieder das Amt der 1. Vorsitzenden. Dieses Amt hat sie bis heute inne. Der Reiterverein Hagen zählt heute 75 Mitglieder, darunter 50 Voltigierer. Annika Kommnick trainiert mehrere Leistungsgruppen, unterstützt neue Modelle, wie das Eltern-Kind-Voltigieren oder das Voltigieren für erwachsene Anfänger. Sie bildet junge Pferde aus und sorgt für die Entwicklung des Trainernachwuchses.

Seit vielen Jahren ist Annika Kommnick auch die Voltigierbeauftragte des Reiterbundes Segeberg-Neumünster und organisiert auch das jährliche Kreisturnier.

Evelyn Lehner, Kaltenkirchen

Evelyn Lehner ist nun seit über 30 Jahren ehrenamtlich als Vorstandsmitglied der Schwimmabteilung der Kaltenkirchener Turnerschaft tätig. 

Als Sportwartin kümmert sie sich seit mehr als 20 Jahren um alle Belange des täglichen Sportbetriebes wie

•      die Einteilungen der verschiedenen Schwimmgruppen,

•      Planung und Koordination der Nichtschwimmerausbildung,

•      Koordination des Wettkampfgeschehens,

•      Planung und Organisation von Trainer- und Vorstandssitzungen.

Der persönliche Kontakt zu Eltern und Kindern ist ihr besonders wichtig. Sie ist täglich in den Bädern anwesend und ist Ansprechpartnerin für die Badbetreiber.

Auch mit der Registrierung und Lizensierung der Aktiven beim Deutschen Schwimmverband verbringt sie viele Stunden, um einen reibungslosen Organisationsablauf gewährleisten.

Evelyn Lehner ist seit 1994 Inhaberin einer Kampfrichterlizenz des Deutschen Schwimmverbandes und seit 1994 im Vorstand des Segeberger Kreisschwimmverbandes als Beisitzerin aktiv.

Rainer Nitschke, Lübeck

Rainer Nitschke trat 1993 in die Segelsparte des Lübecker Kanu- und Segelsportverein, kurz LKV, ein.

2002 wurde er zum 1. Schriftwart gewählt. Dieses Amt behielt er bis 2014 inne. Rainer Nitschke ist seitdem nahezu täglich auf dem Vereinsgelände anwesend, kennt daher wie kaum ein anderer die Aktivitäten des Vereins sowie dessen Mitglieder persönlich. Neben seinem ehrenamtlichen Vorstandsamt war er oft auch Hausmeister, Energiesparer und nicht um die Übernahme weiterer Vereinsverpflichtungen verlegen. Er hat die besondere Gabe, Mitglieder erfolgreich für notwendige Vereinsaufgaben zu motivieren, vielfach sorgte er dafür, dass für die Vorstands- und Trainerpositionen geeignete Personen angesprochen und gewonnen werden konnten und sorgte damit für die Kontinuität der ehrenamtlichen Vereinsarbeit.

Seinem Einsatz und auch seinen vielschichtigen Kontakten weit über den Verein hinaus, war es zu verdanken, dass der Umbau des Bootshauses am Wakenitzufer zu einem Vereinsheim und Kommunikationszentrum möglich wurde und erfolgreich abgeschlossen werden konnte. Als Beschaffer von Fördermitteln war gilt er im Verein als unschlagbar.

Das neue Vereinsheim steigerte die Attraktivität des Vereins und sorgte für neue Mitglieder. Seine Vision vom Zusammenführen der Sportgruppen gab ihm Recht. In seiner Amtszeit ist der Mitgliederbestand um ein Drittel auf jetzt 370 gestiegen.

Auch die Organisation des Umbaus des vereinseigenen Jugendheimes Rothenhusen am Ratzeburger See hat Rainer Nitschke übernommen. Er kümmerte sich wiederum um Fördermittel, um Bauanträge und die Ausschreibungen der Gewerke.

In dem Vorschlag zur Auszeichnung wurde mitgeteilt: "Mit dem erfolgreichen Abschluss von zwei umfangreichen Baumaßnahmen kurz hintereinander stellte Rainer Nitschke die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft des Vereins."

Burkhard Rogge, Köhn

Burkhard Rogge war Gründungsmitglied des Norddeutschen Jagd- und Rennvereins zu Kiel und wurde damals, vor 40 Jahren, sogleich zum Vorsitzenden gewählt. Das Amt des 1. Vorsitzenden übt Herr Rogge noch heute aus. Insgesamt ist er seit 53 Jahren reiterlich aktiv und hat unzählige Turnierveranstaltungen, Vielseitigkeits-Turniere und Reit- und Schleppjagden verantwortlich organisiert.

Schon 1958 erlernte Herr Rogge das Reiten in der Reitschule Höppner in Kiel. Drei Jahre später hatte er sein erstes Amt als Jugendwart des Reitvereins Kiel-Süd angenommen. Der 1. Vorsitz kam im Jahr 1969 hinzu. In dieser Funktion war er unter anderem mitverantwortlich für das bekannte Turnier auf dem Stoppelfeld bis Klasse S im Springen. Schon 1986 hat er die Turnierrichterprüfung abgelegt und gilt seitdem als anerkannter Richter in unzähligen Turnieren.

2013 hat Burkard Rogge ein weiteres Amt übernommen: Der Reiterbund Kiel nennt ihn seitdem seinen 1. Vorsitzenden. Dort hat er mit dafür gesorgt, dass die Jagdreiterei einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde und der Reitsport immer populärer wurde.

Hans-Otto Schacht, Zarpen

Das ehrenamtliche Engagement von Herrn Hans-Otto Schacht hat bereits in den1970er-Jahren im SV Rehhorst e.V. begonnen.

1971 bis 1977 war er der Vereinsjugendwart des SV Rehhorst und hat dort unter anderem eine Fußball-Jugendabteilung aufgebaut. 1979 wechselte er als des Fußballjugendwartes in den Vorstand des TSV Zarpen. Er wiederholte hier die Aufbauarbeit. 1983 wurde er 1. Vorsitzender und hat in seiner 15-jährigen Amtszeit den TSV Zarpen zu einem modernen Breitensportverein aufgebaut. Es wurden ein zweiter Sportplatz und eine zweite große Turnhalle gebaut.

Nebenbei erwarb Herr Schacht die Vereinsmanager-C-Lizenz des Deutschen Sportbundes. Auch nach seinem Vorsitz blieb er als Beisitzer für Koordination und als Ehrenamtsbeauftragter dem Verein bis heute erhalten. Er kümmert sich um die Übungsleiterdatei, um Lizenzen, Zuschussanträge und Ehrungsanträge. Er ist damit seit 37 Jahren ununterbrochen Vorstandsmitglied des TSV Zarpen.

Seit 2010 ist er wieder als Übungsleiter im Fußballbereich unterwegs. An der Dörfergemeinschaftsschule Zarpen leitet er für den TSV Zarpen eine Fußball-AG für Grundschüler. Für dieses Engagement ist der TSV Zarpen 2015 mit der Sepp-Herberger-Urkunde des DFB ausgezeichnet worden. 

Seit 1987 ist er überdies hinaus bis heute als aktiver Fußball-Schiedsrichter für den Kreisfußballverband Stormarn eingesetzt und seit 2009 ist er Mitglied im Ehrenrat des KSV Stormarn.

Lilo Schümann, Bad Bramstedt

Lilo Schümann ist seit 16 Jahren Aikido-Trainerin für Kinder und Jugendliche im SV Boostedt. Sie besitzt die Lizenzen Aikido-Trainer C, Aikido-Trainer B, die Prüferlizenz und die Jugendgruppenleiter-Lizenz. Lilo Schümann gibt nicht nur Unterricht, sondern trainiert seit 1981 ohne Unterbrechung auch selbst unter Anleitung eines Lehrers für ihre eigene aikido-fachliche Fortbildung. Ihre derzeitige Graduierung ist der 3. Dan Aikido.

Daneben ist Frau Schümann seit 2002 Lehrwartin und Jugendleiterin im Aikido-Verband Schleswig-Holstein. In Ausübung dieser Funktion organisiert und leitet sie seit 2004 regelmäßig das Jugendlager "Samurai Camp". Die sehr zeitaufwändige Vorbereitung dieses Camps sowie die Förderung und Unterstützung von Kindern aus schwierigem sozialem Umfeld, die bundesweite Ausschreibung und Organisation und Motivation zusätzlicher Betreuer erfordert höchsten Einsatz.

Lilo Schümann ist überdies die Kassenwartin im Bundesjugendvorstand des Deutschen Aikido-Bundes.

 

Ulrich Schümann, Bad Bramstedt

Auch Ulrich Schümann ist im Aikido aktiv: seit 1973 ohne Unterbrechung ist er bis heute als Trainer im SV Boostedt tätig.

Er besitzt die Aikido-Trainer C- und B-Lizenz, seine Graduierung ist der 7. Dan-Aikido.

Er ist seit 1973 Aikido-Abteilungsleiter, Technischer Leiter und Lehrwart im Aikido-Verband Schleswig-Holstein. Darüber hinaus ist er der Bundesreferent Lehrwesen und Mitglied in der Technischen Kommission des Deutschen Aikido-Bundes. Als Bundesreferent konzipierte und organisierte er die Lizenzausbildung auf Bundesebene und führte sie auch langjährig als Lehrgangsleiter und Referent durch.

In seiner jetzigen Funktion als Lehrwart des Aikidoverbandes Schleswig-Holstein organisiert und betreut Ulrich Schümann die Fortbildung der Aikido-Trainer.

2016 wurde er in den Bildungsausschuss des Landessportverbandes berufen.

Joachim Schütt, Oldenburg

Joachim Schütt ist bereits seit 1973 ist ehrenamtlich als Schütze aktiv auf Vereins-, Kreis- und Landesebene.

Zur Zeit bekleidet er die Funktionen des Kreissportleiters und Kreisbogenreferenten in Ostholstein, bereitet sämtliche Verbandsmeisterschaften und -Ligawettkämpfe für den Bereich Bogenschießen im Norddeutschen Schützenbund vor, kümmert sich um Organisation und Auswertung. Er ist dabei mit seiner Arbeit und seiner unerschöpflichen Expertise wichtigster Unterstützer des Landesbogenreferenten. Als nationaler Kampfrichter „A“ ist er auch in Sachen Regelwerk ein wichtiger Berater.

Joachim Schütt hat sich selbstständig zum Programmierer und Web-Designer ausgebildet und genießt mit seinem selbst entwickelten Auswerteprogramm Ansehen über die Landesgrenze hinaus. Zahlreiche andere Verbände nutzen und schätzen seine Software.

Andreas Schulz, Büdelsdorf

Andreas Schulz war von 1981 bis 1992 Handballwart des Hörgeschädigten Sportclubs Schleswig aus. Seit 1992 war er zunächst Hauptkassierer und schließlich 1. Vorsitzender. Dieses Amt übt er bis heute aus. 

In dieser Zeit hat Andreas Schulz den HSC Schleswig zu einem überaus erfolgreichen Sportverein in Schleswig-Holstein geführt. Die vielen Erfolge in den Meisterschaften im Jugendsport, Handball, Fußball, Schwimmen und Badminton waren auch Motivation genug für ihn, weiterzumachen.

2008 hat Herr Schulz die Schwimmabteilung und 2015 den Breitensport mit aufgebaut. Dabei muss man wissen, dass er einen täglichen Weg zur Arbeit zwischen Büdelsdorf und Langballig auf sich nimmt, mithin 140 Kilometer täglich pendeln muss. Dazu noch viel Zeit für die Arbeit im Ehrenamt aufzuwenden, ist aller Ehren wert.

Seine sportlichen Erfolge kann er mit dem Sieg in sieben deutschen Handball-Meisterschaften. Darüber hinaus nahm der HSC Schleswig von 1983 bis 1994 an den Punktspielen bis zur „Kreisliga“ teil.

Im Gehörlosen Sportverband Schleswig-Holstein war Herr Schulz von 1984 bis 1987 als technischer Leiter Handball, 1987 bis 1998 als Handballwart und von 2000 bis 2012 als Schatzmeister tätig. Er war Schiedsrichter für den Gehörlosenhandballverein in Schleswig-Holstein und auch für hörende Handballvereine bis zur hohen Bezirksliga 16 Jahre (1985-2001) tätig.

Beim Deutschen Gehörlosen-Sportverband war von 1990 bis 2005 als Handballwart tätig. Dazu hatte er die deutsche Gehörlosen-Handball-Nationalmannschaft bei den verschiedenen internationalen Turnieren in der Europameisterschaft bei den Weltspielen sowie bei den Deaflympics und in Länderspielen betreut.

Dietrich Sendtko, Büdelsdorf

Dietrich Sendtko hat in diesem Frühjahr 2017 seine Ämter als Handballfunktionär niedergelegt. Davor hatte er sich insgesamt 54 Jahre lang ununterbrochen für den Handball engagiert.

Schon als 19-jähriger begann er im Schiedsrichterausschuss des damaligen Kreishandballverbandes (KHV) Rendsburg. Von 1971bis 1974 war er Mitglied im Schiedsrichterausschuss, im Spielausschuss und im Rechtsausschuss des Kreis-Handballverbandes Rendsburg/Eckernförde. Zuvor hatte er schon 2 Jahre als Spielwart des Kreisverbandes gewirkt. Dieses Amt übte er dann auch von 1974 bis 1990 aus. Er war für die gesamte Organisation des Spielbetriebes auf der Kreisebene verantwortlich. 1990 gab er dieses Amt ab und besetzte bis 2014 die höherklassigen Spiele mit neutralen Zeitnehmern und Sekretären. 1994 wurde er vom Kreisverbandstag zum Rechtswart und Vorsitzenden des Kreissportgerichts gewählt. Das war er noch bis zum Ende der Legislaturperiode im März 2017. Seit 2007 war er auch als Beisitzer im Verbandssportgericht tätig. Seit dieser Zeit gehörte er zusätzlich der Rechts- und Satzungskommission des Handballverbandes an. Im Kreissportverband Rendsburg/Eckernförde hatte er das Amt des 2. Vorsitzenden vom 2008 bis 2016 inne.

Ingrid Thiemann, Albersdorf

Aus dem Vorschlag für die Ehrung von Frau Thiemann gehen nicht weniger als 12 verschiedene und hochrangige Ämter im Schützenwesen hervor, die hier kaum alle einzeln vorgestellt werden können. 

Von der Schriftführerin im Kreisschützenverband bis zur 1. Vorsitzenden der Albersdorfer Schützengilde ist nahezu alles an Ämtern dabei, die besetzt werden können. Neben der Tätigkeit der 1. Vorsitzenden, die sie seit 1998 und bis heute ausübt, ist sie parallel seit 2004 auch Verbandsratsmitglied des Norddeutschen Schützenbundes und seit 2004 zusätzlich noch Vorsitzende des Kreisschützenverbandes.

In dem Vorschlag für die heutige Ehrung heißt es daher auch: „Durch ihre überzeugende und liebevolle, vertrauenswürdige Art motiviert sie Schützenschwestern und Schützenbrüder, für einen starken Verband einzutreten.“

Matthias Welz, Lübeck

Seit mehr als zehn Jahren ist Matthias Welz im Schleswig-Holsteinischen Leichtathletik-Verband aktiv. Seit seiner Ausbildung zum Kampfrichter 2005 ist er in der Tätigkeit des Starters tätig, zu dem er sich zusätzlich hat ausbilden lassen. Fast jedes Wochenende ist er bei Veranstaltungen auf Vereins, Kreis- oder Landesebene in ganz Schleswig-Holstein und inzwischen auch verbandsübergreifend in Hamburg unterwegs. So koordiniert er auch seit 2015 die Einsätze aller Starter im Schleswig-Holsteinischen Leichtathletikverband.

Zu seinem größten Einsatz zählt sicher die Teilnahme als Starter an den Deutschen Meisterschaften im Blockwettkampf 2015 in Lübeck. Er stand aber auch als Volunteer bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften 2009 in Berlin und bei den Team-Europameisterschaften in Braunschweig zur Verfügung.

In seinem Verein, der Lübecker Turnerschaft, ist Matthias Welz zudem seit vielen Jahren Abteilungsleiter und als Übungsleiter engagiert.

Monika Wiech, Neumünster

Im Verein der Gehörlosen Sportfreunde Neumünster ist Frau Wiech seit mehr als 40 Jahren aktiv. Zunächst als Kassiererin und insgesamt dreimal zur Vorsitzenden gewählt, einmal für fünf Jahre, einmal für 7 Jahre und zuletzt für acht Jahre bis 2016. Aktuell ist sie immer noch als Kassenprüferin tätig. In den vergangenen vier Jahrzehnten war sie diejenige, die den Gehörlosen-Sportverband zu einem erfolgreichen Verband gemacht hat. Dazu gehörte ein enormer Einsatzwille, viel Zeit und vor allem viel Herz für alle Mitglieder - von Kindern über Jugendliche bis zu den Erwachsenen. War jemand krank oder im Urlaub, war es Monika Wiech, die sofort einsprang und aushalf.

Wolfgang Zamow, Ostenfeld

Seit 1972 und damit seit mehr als 40 Jahre lang wirkt Wolfgang Zamow bis heute für den Handballsport im TSV Ostenfeld-Wittbek-Winnert e.V und auf Kreisebene. 

Von 1974 bis 1987 war er Handballobmann. In dieser Zeit stieg die erste Herrenmannschaft in die Oberliga auf und hielt sich drei Jahre lang auch in der Regionalliga. Das war auch dem Training von Wolfgang Zamow zu verdanken. Insgesamt sechs Jahre lang, von 1972 bis 1978 trainierte er die erfolgreiche Herrenmannschaft. Anschließen war er auch erfolgreicher Trainer mehrerer Jugendmannschaften.

Auf der Kreisebene engagierte sich Herr Zamow von 1987 bis 2014 als Jugendwart, als Passwart, als Schriftwart und als Kassenwart.

Darüber hinaus war er initiierendes Gründungsmitglied des Handballförderkreises Ostenfeld und hat dort seit 1991 das Amt des Kassenwartes inne und organisiert bis heute die Jugendfahrten zu Bundesligaspielen.

Neben seiner Arbeit am Aufbau und der Pflege des Internetauftrittes seines Vereins, gründete Wolfgang Zamow schon 1978 eine Handballzeitung. Seither arbeitet er an der Gestaltung, dem Druck, der Redaktion und dem Vertrieb mit.

Marga Zentner, Büdelsdorf

Marga Zentner ist seit mehr als 15 Jahren in der Leichtathletik aktiv. 2001 übernahm sie die Abteilungsleitung des Büdelsdorfer TSV, die sie bis heute inne halt. Zudem ist dort auch als Trainerin aktiv und leitet auch den Rendsburger Lauftreff. Daneben koordiniert sie die Zusammenarbeit der Leichtathletikgemeinschaft des Rendsburger TSV mit dem Büdelsdorfer TSV. Im Kreis-Leichtathletik-Verband Rendsburg/Eckernförde ist sie seit 2006 ununterbrochen engagiert. Zunächst als Breitensportbeauftragte und Frauenwartin, seit 2014 als 2.Vorsitzende.

In diesen Funktionen organisiert sie Wettkämpfe auf Vereins-, Kreis- und Landesebene. Mit ihrer Gruppe unterstützt sie außerdem andere Veranstaltungen, wie den Triathlon und den Eiderlauf in Büdelsdorf. Dabei stellt sie sich nie in den Vordergrund, sondern organisiert im Hintergrund und bleibt immer für alle ansprechbar.

Uwe Zwingmann, Kiel

Uwe Zwingmann ist seit 61 Jahren Mitglied in der Rudergesellschaft Germania Kiel von 1882. In seiner Jugend war er aktiv im Regattasport aktiv. In späteren Jahren hat er an zahlreichen Wanderfahrten in Deutschland und auch im Ausland teilgenommen. Viele dieser Fahrten hat er zusammen mit seiner Frau selbst organisiert.

Von 1994 bis 2008 und von 2013 bis 2015 war er 1. Vorsitzender der Rudergesellschaft. 2008 wurde er zum er Ehrenvorsitzendes des Vereins gewählt. 2007 hat die Rudergesellschaft Germania das 125-jähriges Bestehen gefeiert. Die intensive Vorbereitungszeit von rund zwei Jahren sowie die Feierlichkeiten, die sich über drei Tage verteilten, wurden von Uwe Zwingmann verantwortlich koordiniert und mitgestaltet.

Von 2011 bis 2016 hat er die jährlich in Kiel stattfindende Benefizregatta „Rudern gegen Krebs“ zusammen mit der Stiftung „Leben mit Krebs“ und dem Städtischen Krankenhaus hauptverantwortlich für alle Kieler Rudervereine als Projektleiter organisiert. Außerdem war er Mitinitiator der Kieler Ruderlobby, ein Zusammenschluss aller Kieler Rudervereine in den 1980er-Jahren. Hier hat er das jährlich stattfindende Stadtachterrennen seit vielen Jahren organisiert.

Ausgezeichnete Personen des Jahres 2016

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Rolf Andresen, Löwenstedt

Bereits mit 20 Jahren zählte Rolf Andresen zu den Gründern der Vereinszeitschrift des SV Blau-Weiß Löwenstedt und war 20 Jahre für den "Blau-Weiß-Kurier" zuständig. Mit 22 Jahren übernahm der aktive Herrenspieler die Position des Jugendobmannes und gehörte damit erstmals dem Vorstand an. Schon nach kurzer Amtszeit übernahm er das Amt des 1. Vorsitzenden. Erst nach 14 Jahren als Vorsitzender, hat er das Amt im vergangenen Sommer in andere Hände abgegeben. Unter seinem Vorsitz wurden wesentliche Entscheidungen getroffen, die die Zukunftsfähigkeit des 600-Mitglieder-starken Vereines bis heute sichern. Der Jugendfußballbereich schloss sich 2002 mit dem TSV Goldebek zur SG Löwenstedt-Goldebek zusammen. Im Jahr 2010 wurde die SG um den TSV Doppeleiche Viöl erweitert. Heute spielen in der SG LGV Obere Arlau 220 Kinder und Jugendliche. Der Bau zweier Fußball-Kleinfelder, die Sanierung des Sportlerheimes und der Erweiterungsbau der Reithalle fielen ebenso in die Amtszeit von Rolf Andresen. Im vergangenen Sommer wurde der neue Bouleplatz inkl. Beachvolleyballfeld eröffnet.

Im Vorschlag zur Auszeichnung wurde uns mitgeteilt: "Mit viel Weitblick und dem Mut zu neuen Wegen führte Rolf Andresen unseren Verein, der nicht nur ein Dorfverein ist, sondern ein Verein für die Dörfer."

Wolf-Rüdiger Boyens, Plön

Bereits mit neun Jahren begann Wolf-Rüdiger Boyens mit der Leichtathletik und betrieb den Sport sehr erfolgreich auf Landes-und Bundesebene. 1971 nahm er an der Junioren Europameisterschaft im Hochsprung teil. Schon während seiner aktiven Zeit begann er beim TSV Plön Schüler und Jugendliche im Training anzuleiten, und das macht Herr Boyens bis heute.

Dabei konnte er seine Wettkampf- und Trainings-Erfahrungen weitergeben. Seit 1995 ist er Leichtathletikabteilungsleiter beim TSV Plön. In dieser Funktion organisiert er Wettkämpfe auf Vereins- und Kreisebene. Daneben wurde er 2008 Mitarbeiter im Referat Öffentlichkeitsarbeit des SHLV und Redakteur der Verbandszeitschrift "startschuß". Seit 2010 hat er die Leitung der Öffentlichkeitsarbeit übernommen und ist damit Mitglied im Präsidium des SHLV.

Günter Eschner, Reinbek

Günter Eschner wurde 1964 Vereinsmitglied der TSV Reinbek und schloss sich der Gymnastik und dem Volleyball an. Schon bald darauf half er bei der Abnahme der Sportabzeichen. Schließlich wurde ihm das Training der Sportabzeichengruppe übertragen. Mit seinen Gruppen nahm er an Wettkämpfen im Kreis und Land erfolgreich teil und wurde schnell ein bekannter Seniorenleichtathlet. Anfang der 70er Jahre übernahm Herr Eschner die gesamte Leichtathletikabteilung und kümmerte sich dort um Erwachsenen- und um die Kindergruppen. Durch seine vielen Fachlizenzen war die Wahl in den Vorstand des Kreisleichtathletik Verbandes war dann ein logischer Schritt.

Seine eigenen sportlichen Leistungen führten auch noch zur Teilnahme an den Seniorenwelt- und Europameisterschaften in Hannover, Straßburg und Helsinki. Bei den Seniorenweltmeisterschaften in Helsinki errang er überdies als Trainer für die deutsche Frauenstaffel die Weltmeisterschaft.

Gustav Haack, Hemme

Gustav Haack ist seit seinem Eintritt in die Verbandsarbeit ein besonderer Streiter für die Interessen der Dithmarscher Fußballer und ihrer Vereine. Umfangreiche Erfahrung in der Führung eines ländlichen Vereins, die tägliche Herausforderung als Staffelleiter oder Obmann des Spielausschusses sowie tiefe Kenntnisse der Leitung eines Verbandsorgans über einen Zeitraum von 12 Jahren bilden das Fundament für seine Arbeit vor Ort.

Gustav Haack ist 1986 Mitglied im SV Hemme geworden und hat 11 Jahre später in den MTV Tellingstedt gewechselt. Die bis heute ausgeführte Ämtervielfalt ist enorm – erwähnt seien an dieser Stelle:

  • der 1. Vorsitz beim SV Hemme von 1987-1995 und
  • der 1. Vorsitz des Kreisfußballverbandes von 1994 bis 2003.
  • Daneben war er Beisitzer auf Kreisebene,
  • Obmann des Kreisverbandes,
  • Beauftragter für Breiten- und Freizeitsport und vieles weitere mehr.

Herr Haack gilt in Dithmarschen nicht umsonst, wie es in dem Ehrungsvorschlag heißt: als „erster Mann des Fußballs im Kreis“.

Jörg Hiller, Bordesholm

Jörg Hiller ist seit dem 01.06.1963 also seit fast 53 Jahren, Mitglied im Ersten Kanu-Klub Neumünster e.V. (EKN). 10 Jahre lang, von 1980 bis 1990 war er 2. Vorsitzender. 1991 übernahm er den Vorsitz des EKN und bekleidet dieses Amt bis heute. In seine Amtszeit fallen diverse Baumaßnahmen am Klubhaus und an den Bootsstegen.

Im sportlichen Bereich wurde unter der Verantwortung von Jörg Hiller insbesondere im Jugendbereich Aufbauarbeit geleistet mit zuletzt herausragenden Erfolgen von EKN-Sportlerinnen und Sportlern auf Landes-, Norddeutschen- und Deutschen-Kanurennsport-Meisterschaften.

Dabei wurde auch der vereinseigene Bootspark deutlich erhöht und den wachsenden sportlichen Anforderungen angepasst. Neben dem Kanurennsport und Wandersport wurde 2011 ein Drachenboot-Ressort im Verein etabliert. Seit 11 Jahren wird regelmäßig ein erfolgreicher Drachenboot-Cup veranstaltet.

Seit 2010 ist Herr Hiller Beiratsmitglied im Kreissportverband Neumünster und hat dort u.a. maßgeblich an der Erstellung einer neuen Verbandssatzung und der Entwicklung des Sportentwicklungsplanes der Stadt Neumünster mitgewirkt.

Erwin Janke, Krummesse

Erwin Janke trat am 01.04.1961 in den Krummesser SV ein. Er übte mehrere Sportarten aktiv aus und engagierte sich darüber hinaus von 1981 an in mehreren Ämtern für den Verein. Im Zeitraum von 1981 bis 1987 stand Erwin Janke als Spartenleiter der Tennisabteilung des Vereins vor. Seit 1988 war Erwin Janke ununterbrochen als erster Vorsitzender für den Krummesser SV ehrenamtlich tätig. Auf eigenen Wunsch hin hat Herr Janke sein Amt inzwischen niedergelegt.

Beispielhaft für sein umfassendes Wirken sei erwähnt, dass die Zahl der Mitglieder kontinuierlich jetzt auf mehr als 1000 gestiegen ist und der Verein auf einem finanziell solidem Fundament steht.
Trotz seiner relativ hohen Mitgliederzahl hat der Krummesser SV stets den Charakter des Dorfvereins bewahren können. Es war ein besonderes Anliegen, buchstäblich Breitensport für Alle anzubieten. Ganz bewusst wurde daher auf eine finanzintensive Leistungs- und Spitzensportsparte verzichtet. Es ging um den Sportbetrieb an der Basis, um dadurch Talenten den Weg in höhere Ebenen zu ermöglichen.

Durch die Zusammenarbeit mit der Gemeinde, dem Amt und dem Schulverband verfügt Krummesse über eine Sportanlage, die wohl ihresgleichen sucht: eine Dreifeld-Halle, vier Tennisplätze, drei Fußballfelder, einer 400-Meter-Laufbahn, eine Weitsprunganlage und ein 2007 neu gebautes Vereinsheim mit Gastronomie.

Reinhard Jessen, Bredstedt

Die sportlichen Wurzeln von Reinhard Jessen liegen beim Handball und zwar seit 1961 als Mitglied im Bredstedter TSV. Trotz beruflichen Umzugs nach Hamburg hielt er seinem Verein stets die Treue und engagierte sich weiter. 2003 wurde Reinhard Jessen zum 1. Vorsitzenden gewählt und hat dieses Amt bis März 2015 ausgeübt.
Als am 15.07.2010 die Sporthalle der Gemeinschaftsschule abbrannte, stand der Verein und die Stadt ohne Sporthalle da. Herr Jessen opferte jede freie Minute und warf sich in das Projekt „neue Sporthalle“. Viel Zeitaufwand mit langen Diskussionen und Verhandlungen zahlte sich schließlich aus und die neue Halle wurde gebaut – auch unter der massiven Mitwirkung und den persönlichen Einsatz von Reinhard Jessen.

Darüber hinaus wurde das 150-jährige Jubiläum des TSV Bredstedt durch den nimmermüden Einsatz seines Vorsitzenden ein großer Erfolg. Die Vorbereitung eines solchen Jubiläums ist sehr aufwändig, wenn es gut werden soll. Und es wurde gut.

Hanna Junge, Pinneberg

Mit 5 Jahren hat Hanna Junge mit dem Turnen begonnen und seitdem nicht damit aufgehört. Nach der Flucht 1945 über die Ostsee von Danzig nach Itzehoe ist sie seit 1966 in Pinneberg zu Hause. 1970 startete sie ihre Tätigkeit als Übungsleiterin im VfL Pinneberg und ist dort jetzt seit mehr als 40 Jahren im Dauereinsatz für Kinder und Jugendliche – ein langes und noch immer aktives Leben für das klassische Turnen. Es gibt kaum ein Kind im VfL Pinneberg, das nicht das 1x1 des Turnens von Hanna Junge gelernt hat. Ihr ist es zu verdanken, dass gerade im Mädchenturnen der VfL im Leistungsturnen zu einer der Hochburgen im Land wurde. Aber nicht nur als Übungsleiterin, auch als Kampfrichterin ist sie bis heute tätig. Keine Fortbildung, keine Sitzung, keine Übungsstunde und keinen Wettkampf versäumt Hanna Junge. Die Freude der Kinder, wenn ihnen eine schwierige Übung gelingt, sie ihre Ängste überwinden und Schwierigkeiten durchstehen, das ist es, was Hanna Junge auch jetzt noch dazu antreibt, bis zu viermal wöchentlich als Übungsleiterin in der Halle zu sein.

Claudia Martens, Lentföhrden

Claudia Martens hat sich seit 1992 im TSV-Klausdorf zunächst im Jugendbereich engagiert. Sie war auch Leistungssportlerin und hat bundesweit große Erfolge im Kanu-Sport erlangt. Nach Abschluss ihrer aktiven Leistungssportzeit war sie mehrere Jahre im Vorstand des TSV-Klausdorf. Sie war Schriftwartin, Kassenwartin und Trainerin in der Jugendarbeit. Seit 2005 ist sie im Landes-Kanu-Verband Vizepräsidentin Finanzen.

Sportverdienstnadel des Landes, Mai 2016

Bernd Michaelis, Leck

Bereits seit 34 Jahre engagiert sich Bernd Michaelis schon als Handballfunktionär. Von 1982 bis 1986 hat er beim Kreishandballverband Nordfriesland als Kreisschiedsrichterwart gewirkt. 1986 übernahm er dort das Amt des Jugendwartes – für 18 Jahre lang. 1999 zog es ihn eine Stufe höher auf die Landesebene. Als Schatzmeister des Verbandes und heutiger Vizepräsident Finanzen des Handballverbandes Schleswig-Holstein setzt er sich weiter für den Handball ein. Darüber hinaus gehörte Bernd Michaelis sechs Jahre lang auch der Finanzkommission des Landessportverbandes Schleswig-Holstein an.

2009 setzte ihn das Präsidium als Vertreter des Handballverbandes Schleswig-Holstein beim damaligen Erweiterten Präsidium des DHB ein. Diesem Gremium, das heute den Namen Bundesrat trägt, gehört Bernd Michaelis ununterbrochen bis heute an.

Sylvia Schock, Norderstedt

Sylvia Schock ist Kampfrichterin in der Leichtathletik – und das seit 20 Jahren. Schon lange bevor sie vor 17 Jahren die offizielle Kampfrichterlizenz erhielt, hat sie sich als Helferin auf vielen Sportfesten engagiert. Schon nach kurzer Zeit ließ sie sich als Obfrau und dann als Schiedsrichterin fortbilden. In diesen Funktionen ist sie bis heute auf vielen Sportfesten auf Kreis- und Landesebene fast wöchentlich in verantwortlichen Positionen an den Wettkampfstätten aktiv.
Höhepunkt war unter anderem ihr Einsatz bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften 2009 in Berlin.

Ihr besonderes Augenmerk gilt der Geräteprüfung, die sie als eine von nur zwei Kampfrichtern auf Landesebene beherrscht. Dabei verantwortet sie die regelkonforme Einhaltung der Gewichte und Beschaffenheit aller Geräte, ohne deren Prüfung keine Leistungen als Rekorde anerkannt werden.

Elke Schrader, Lübeck

Elke Schrader ist seit 1950, also seit 65 Jahren Mitglied des Turn- und Sportbundes der Hansestadt Lübeck und bis heute aktiv. Von Anfang an war sie ehrenamtlich als Übungsleiterin im Kinderturnen und in der Gymnastik in dem Verein aktiv. Seit 1992 bis heute ist Elke Schrader Fachwartin – sowohl im Verein als auch im Kreisturnverband Lübeck und im Turnverband Schleswig-Holstein für Gymnastik und Tanz.

Ihre Turnstunden müssen etwas Besonderes sein, denn sie sind stets überbucht. Viele Menschen sind durch sie zum Sport, auch im höheren Alter, gekommen. Ihrer Initiative ist es zu verdanken, dass im TSB Lübeck bereits seit 1976 Turnstunden für Eltern und Kind angeboten werden. Über die reine Vereinsarbeit hinaus hat sich Elke Schrader bei der Vorbereitung und Durchführung der Gruppenauftritte des SHTV-Teams, bei Landesturnfesten, bei 10 Deutschen Turnfesten und bei 3 Weltgymastraden engagiert.

Rüdiger Sichting, Preetz

Rüdiger Sichting ist 63 Jahre Mitglied im Preetzer TSV und seit 41 Jahren für den Kreisfußballverband Plön tätig. Als er 1952, mit 10 Jahren, in den Preetzer TSV ein-trat, verschrieb sich gleich dem Fußball. Über die Jugendabteilung kam er zu den Senioren und spielte über Jahre in der Ligamannschaft. Sei erstes Ehrenamt war das des Jugendtrainers. 1974 wurde er in den Vorstand des KFV Plön in die Position des Pressewarts gewählt. Er schreibt Berichte aus dem Kreis Plön, für verschiedene Tages- und Wochenzeitungen. Außerdem betreut Rüdiger Sichting als Kommunikationsbeauftragter im Vorstand des KFV die gesamte Öffentlichkeitsarbeit für den Internetauftritt des Kreisverbandes Plön.
Man beneidet den KFV Plön um seine Berichterstattung.

Jürgen Stankowski, Lübeck

Jürgen Stankowski ist seit 60 Jahren Mitglied der DJK (Deutsche Jugendkraft) Lübeck im Turn und Sportbund der Hansestadt.

Seine Sportart war der Handball und in dieser Abteilung war er nicht nur aktiver Spieler, sondern seit Anfang der 1970er Jahre auch als Schiedsrichter tätig. Er war Jugendwart der Handballabteilung, Jugendwart des Vereins sowie viele Jahre Mitglied im Jugendausschuss des Kreishandballverbandes. 1993 stieg er zum Leiter der Handballabteilung auf. Bei Jugendmannschaften war er als Übungsleiter und Betreuer tätig. Sein ehrenamtliches Engagement hält bis heute an.
Jürgen Stankowski ist ein Sportler mit verschiedenen Interessen, denn nach dem Handball war es für vier Jahre das Kegeln und aktuell hält ihn das Wandern fit. Beim Aufbau der Wanderabteilung war er ebenso beteiligt wie bei der Gründung der Kegelgruppe und dem Start der Kinderturngruppen.

Er hat der Jugendarbeit in der DJK Lübeck e.V. über viele Jahre ein Gesicht gegeben und sich stets für die Belange der Kinder und Jugendlichen eingesetzt.

Hans Streuber, Kellinghusen

Hans Streuber ist Mitglied des VfL Kellinghusen, und er wird gern „das Gedächtnis des Vereins“ genannt. Er ist Geschäftsführer und pflegt mit hohem Engagement das VfL-Archiv. 30 Stunden wöchentlich ist er für seinen Verein ehrenamtlich tätig. Bereits 1970 wurde er der jüngste Vorsitzende des VfL und übte dieses Amt zwei Jahre lang aus. Fußball spielt er seit seinem 10. Lebensjahr, Tischtennis seit dem 14. Lebensjahr und das auch heute noch aktiv in der Seniorengruppe. Die Geschäftsstelle leitet er bereits seit 1976, also seit 40 Jahren. Fast jedes Mitglied oder deren Eltern kennt er persönlich und bringt die Vereinspost auch mal persönlich vorbei.

Ingrid Thimm, Eutin

Ingrid Thimm gehörte bis 1986 dem Polizei-Sportverein Eutin an. Seitdem ist sie Mitglied beim SV Kasseedorf. Weitere Mitgliedschaften unterhält sie im Neustädter Leichtathletik Club und bei der Turnerschaft Riemann Eutin.

Seit 1982, also seit 34 Jahren, ist sie Sportwartin des Kreistischtennisverbandes Ostholstein. Von 1975 bis 1988 hatte sie auch das Amt der Staffelleiterin im Verband inne. Dieses Amt hat sie noch einmal von 1994 bis 2006 ausgeübt. Schließlich hat sich 2014 noch das Amt der 2. Vorsitzenden des Wettspielordnungs-Ausschusses im Tischtennisverband Schleswig-Holstein hinzu gesellt. Im Vorschlag zu dieser Laudatio heißt es: „Ingrid Thimm hat sich sowohl im Verein als auch im Kreis- und im Landesverband mit unermüdlichem ehrenamtlichen Einsatz große Verdienste um den Tischtennissport in Schleswig-Holstein erworben.“

Rainer Tschirne, Rendsburg

Rainer Tschirne ist Mitglied im Rendsburger TSV. Er begann 1972 mit dem Handball und war gleichzeitig in der Leichtathletik aktiv. Nachdem er 1977 Handballschiedsrichter wurde, qualifizierte er sich als Schiedsrichter bis in den Bundesligakader des deutschen Handballbundes. Er wurde eingesetzt bei Spielen der 2. Bundesliga der Männer und bei Spielen der 1. und 2. Bundesliga der Frauen. Von 1978 bis 1986 war er Vereinsschiedsrichter, Schiedsrichterwart und Handballobmann im Rendsburger TSV. 1994 übernahm er zusätzlich das Amt des Spielwartes im Bezirk Ost im Handballverband Schleswig-Holstein, ehe er 2000 bis zur strukturbedingten Auf-lösung des Bezirkes Ost im Sommer 2008 dort der 1. Vorsitzende war. 2002 wählte der Verbandstag ihn in das Amt des Vizepräsidenten Spieltechnik. Dieses Amt hat er auch noch heute inne. Im Deutschen Handballbund ist Rainer Tschirne seit 1997 als Schiedsrichterbeobachter tätig.

Holger Wasserfall, Ammersbek

Den ersten Kontakt mit dem Hoisbütteler Sportverein hatte Holger Wasserfall im Alter von 8 Jahren, als er als Jugendfußballer startete. Nachdem er selbst Vater geworden war, begann sein Engagement als Trainervater in der Jugendfußball Abteilung des Hoisbütteler SV. Das war vor 15 Jahren. Er trainierte eine Mannschaft bis zur A- Jugend und schaffte damit die Grundlage dafür, dass heute viele Spieler der ersten Herrenmannschaft aus dieser Jugendmannschaft stammen. Neben der erfolgreichen Trainerarbeit hat Holger Wasserfall im Hintergrund viele viele Arbeiten wie die Platzpflege, Elterngespräche, die Organisation von Turnieren und des Spielbetriebes sichergestellt. Und eigentlich wollte er dann auch kürzer treten, als „seine A-Jugend“ zu den ersten Herren gewechselt war. Obwohl es nicht sein Ziel war und er eigentlich schon einen Schritt zurücktreten wollte, übernahm er dann doch noch die Leitung der gesamten Fußball-Jugend-Abteilung und hat gleichzeitig eine weitere Mannschaft trainiert. Diese Abteilung hat über 200 Mitglieder. Holger Wasserfall ist verantwortlich für die Fußballanlagen, hat den Kunstrasenbau mit begleitet, sorgt für die Schiedsrichterbesetzungen, schlichtet bei den Eltern, leitet Trainersitzungen und organisiert die Turniere. Dabei hat er zwar viele Helfer, aber auch die wollen koordiniert werden.

Silke Wichmann, Neuwittenbek

Silke Wichmann engagiert sich seit 21 Jahren für den Sport. Zunächst war sie die Assistentin ihrer Vorgängerin beim Kinderturnen, bis sie dann die Leitung der Gruppen übernahm. Seit 2009 ist sie die Abteilungsleiterin für Turnen im TSV Neuwittenbek. Sie leitet alle Turngruppen vom Eltern-Kind-Turnen bis zu den Jugendlichen. Dabei ist ihr nicht nur die motorische Ausbildung wichtig, sondern auch die Vermittlung von sozialen Werten wie Fairness, Rücksichtnahme, Mannschaftsgeist und Umgang mit Niederlagen. In ihrer Arbeit nimmt die Integration von Kindern mit Behinderungen und von Asylbewerbern einen großen Raum ein. Von 2011 bis 2013 war Frau Wichmann zusätzlich 2. Vorsitzende des Vereins. Seit einigen Jahren steht sie darüber hinaus zweimal wöchentlich auf dem Sportplatz, um das Deutsche Sportabzeichen abzunehmen. Durch ihren Einsatz konnten Sportlerinnen und Sportler des Verein und der örtlichen Grundschule vordere Plätze bei den Sportabzeichenwettbewerben belegen. Eine Kooperationsvereinbarung mit der Grundschule Neuwittenbek ist ebenfalls auf das Engagement von Frau Wichmann zurückzuführen. Durch die Leitung mehrerer Arbeitsgemeinschaften sichert sie nicht nur die verlässliche Grundschule ab, sondern sorgt auch dafür, dass die Abteilungen des TSV Neuwittenbek neuen Zulauf erhalten.

Im Vorschlag zur Ehrung steht: „Silke Wichmann ist der Sport in Neuwittenbek.“

Ausgezeichnete Personen des Jahres 2015

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Ursel Ahnfeldt, Bad Malente

Ursel Ahnfeldt ist seit 20 Jahren in der Leichtathletik in Schleswig-Holstein als Übungsleiterin und Funktionärin aktiv. Doch bereits als jugendliche Mittelstrecken-Läuferin war sie in der Leichtathletik auf Landes- und Bundesebene erfolgreich. Von 1995 bis 2001 war Ahnfeldt im Kreis-Leichtathletikverband Ostholstein 1. Vorsitzende.

Als langjähriges Mitglied im Polizei Sportverein Eutin war sie 1996 bis 2000 Übungsleiterin für den Bereich Sport in der Krebsnachsorge und in der Seniorenleichtathletik.

Von 2002 bis heute ist Ursel Ahnfeldt Vize-Präsidentin Sport im Schleswig-Holsteinischen Leichtathletikverband. In dieser Funktion verantwortet sie den Leistungs- und Breitensport. Durch ihre über die Jahre gewonnenen Erfahrungen bringt sie immer wieder neue Ideen ein und versucht stets Abläufe zu verbessern.

Ursel Ahnfeldt wurde am 16. März 2015 mit der Sportverdienstnadel des Landes Schleswig-Holstein ausgezeichnet.

Sergey Baklan, Kiel

Sergey Baklan ist seit etwa zwölf Jahren als Boxtrainer und Mitarbeiter im Bundesprogramm "Integration durch Sport" tätig. Für den LSV sitzt er im Forum der Migrantinnen und Migranten der Landeshauptstadt Kiel, organisiert Box-Veranstaltungen im Rahmen des Tags des Sports oder engagiert sich bei der Ausrichtung von Stadtteilfesten, Jugend-Turnieren oder freizeitsportlichen Aktivitäten.

Seinem Engagement ist es auch zu verdanken, dass im Jugendtreff "Kiste" der Ev. Kirche in Kiel-Mettenhof eine Garage zu einem Box-Fitnessraum umgebaut wurde und den Jugendlichen als Trainingsraum zur Verfügung steht. Viele Meisterschaftserfolge – bis hin zum Gewinn des DM-Titels von seinem Schützling Venjamin Sotskov, trugen schon seine Handschrift. In Würdigung seines beständigen ehrenamtlichen Engagements für den Boxring TSV Plön zeichnete der TSV Plön den Lizenztrainer und Landestrainer als "Sportler des Jahres 2009" aus.

Sergey Baklan wurde am 16. März 2015 mit der Sportverdienstnadel des Landes Schleswig-Holstein ausgezeichnet.

Ute Barths, Lübeck

Seit 1992 ist Ute Barths als Kassenwartin Mitglied im Vorstand der Sportschützen Ratekau und kümmert sich neben der Verwaltung der Finanzen auch speziell darum, dass die Vereinssportler mit den Sicherheitsvorschriften vertraut gemacht werden. Als Kreisdamenleiterin ist sie seit 2002 Mitglied im Vorstand des Kreisschützenverbandes Ostholstein. Dort ist sie zuständig für die Aufstellung und das Training der Damenauswahlmannschaft des Kreises Ostholstein und für die Organisation von Vergleichswettkämpfen auf Kreis- und Landesebene.

Seit 2010 ist sie zusätzlich die 2. Vorsitzende des Kreisschützenverbandes Ostholstein und seit 2012 auch die Ehrungsbeauftragte. Darüber hinaus ist Frau Barths seit 2005 Mitglied in der Waffensachkunde-Prüfungskommission des Kreises Ostholstein. Sie ist Inhaberin der Trainer-C-Lizenz für Gewehr und Pistole und hat die Umgangserlaubnis für Schwarz- und Nitropulver sowie den Sprengschein. Sie ist auch Inhaberin der Jugendleiter-Basis-Lizenz und seit 2012 nationale Kampfrichterin B für Gewehr, Pistole und Vorlader. Neben all diesen Tätigkeiten auf Vereins- und Kreisebene hat sie vier Jahre lang als Kassenprüferin beim Kreissportverband Ostholstein mitgewirkt.

Ute Barths wurde am 16. März 2015 mit der Sportverdienstnadel des Landes Schleswig-Holstein ausgezeichnet.

Dirk Bauer, Hamfelde

Dirk Bauer ist seit 1995 Mitglied des Vorstands des Schleswig-Holsteinischen Ju-Jutsu Verbandes e.V. Von 1995 bis 1999 war er der Jugendreferent. In dieser Zeit hat er die Jugendfreizeiten in Scharbeutz entwickelt und zur bedeutendsten Jugendmaßnahme des Verbandes aufgebaut. Von 1999 bis 2001 war er Prüfungsreferent und war maßgeblich an der Umstellung des Ausbildungs- und Prüfungsprogramms beteiligt.

Seit 2001 übt Dirk Bauer das Amt des Lehrreferenten aus. Die von ihm organisierten und geleiteten Trainer-C-Ju-Jutsu-Ausbildungen sind bundesweit anerkannt. Der Schleswig-Holsteinische Ju-Jutsu-Verband war unter seiner Vorarbeit einer der ersten Landesverbände, die die Sportassistentenlizenz Ju-Jutsu anbieten konnten. Es ist ihm gelungen, Trainerfortbildungen in Schleswig-Holstein zu etablieren, die die Anerkennung des DJJV und DOSB für die Lizenzverlängerung Trainer-B und Trainer-A erhalten haben.

In seiner Vorstandsarbeit ist es ihm ein besonderes Anliegen, insbesondere die Frauen zu ermutigen, sich zu engagieren. Inzwischen besteht der Vorstand des SHJJV zu etwa einem Drittel aus Frauen.

Dirk Bauer wurde am 16. März 2015 mit der Sportverdienstnadel des Landes Schleswig-Holstein ausgezeichnet.

Dieter Hinkelthein, Hagen/Kreis Segeberg

Bereits seit 1976 ist Dieter Hinkelthein Mitglied des Sportvereins Hagen im Kreis Segeberg. Und sehr schnell war er der Spartenleiter Fußball, von 1978 bis 1982, danach auch 1. Vorsitzender des Vereins, durchgängig bis 2008, also 26 Jahre lang. Und noch heute ist er als Schriftführer weiterhin aktiv.

Die Ämter als Spartenleiter aber vor allem als 1. Vorsitzender führte er voller Energie und mit großer fachlicher und sozialer Kompetenz aus. Als Vorsitzender eines dörflichen Vereins mit überschaubaren Mitgliederzahlen und begrenzten Ressourcen gestaltete sich die ehrenamtliche Tätigkeit schwierig genug und erforderte viel Improvisationstalent. Dennoch hat er mit großem Engagement und seiner Fähigkeit, andere für die Sache zu begeistern, den Bestand des SV Hagen gesichert und gefördert.

In seiner jetzigen Funktion als Schriftführer ist seine Meinung im Vorstand weiterhin gefragt. Zusätzlich hat er auch die Funktion des Platzwartes mit allen anfallenden Arbeiten übernommen.

Dieter Hinkelthein wurde am 16. März 2015 mit der Sportverdienstnadel des Landes Schleswig-Holstein ausgezeichnet.

Margret Kersten, Sörup

Margret Kersten hat Anfang der 80er Jahre als Übungsleiterin beim Eltern-Kind-Turnen im STV Sörup angefangen. Das macht sie noch bis heute. 1985 bis 1994 hat sie die Zeltlagerleitung des STV-Zeltlagers in Bockholmwik und Holnis übernommen. Im Vorstand des STV Sörup begann sie 1988 als 2. Schriftwartin. 1991 wurde sie 2. Kassenwartin und sie ist seit 1994 1. Kassenwartin.

Im Verein organisiert sie jährlich die Kinder- und Jugendgruppenturniade und unterstützt die Vereinsjugend bei der Teilnahme am Scheersbergfest. Das Scheersbergfest ist das größte Breitensportfest im Kreis mit rund 1.000 Kindern. Der STV Sörup stellt regelmäßig das größte Kontingent mit rund 100 Kindern. Sie ist ein Vorstandsmitglied, das nicht nur verwaltet, sondern aktiv die praktische Arbeit unterstützt und selbst mit anpackt.

Margret Kersten wurde am 16. März 2015 mit der Sportverdienstnadel des Landes Schleswig-Holstein ausgezeichnet.

Werner Meve, Neumünster

Werner Meve hat im März 2014 seine langjährige Handball-Funktionärstätigkeit beendet. Bereits 1965 begann er diese Tätigkeit beim ETSV Gut Heil Neumünster, wo er noch heute Mitglied ist. 1976 wurde er Männerwart beim Kreishandballverband Neumünster. In diesem Amt war er für den Männerspielbetrieb auf der Kreisebene bis 1984 verantwortlich. Von 1985 bis 1990 war er Spielwart des Bezirkes Ost im Handballverband Schleswig-Holstein und parallel dazu war er im Kreishandballverband Neumünster der Rechtswart und damit der Vorsitzende des Kreissportgerichtes.

1994 übernahm er das Amt des 1. Vorsitzenden des Kreishandballverbandes Neumünster. Damit war er Kraft Amtes auch Mitglied des Erweiterten Präsidiums des Handballverbandes Schleswig-Holstein. Auf seine Initiative führte der Kreishandballverband Neumünster für Kinder und Jugendliche Jahr für Jahr Ferienfreizeiten in Grömitz durch. Dabei war er nicht nur der Planer, sondern auch einer, der vor Ort mit Hand anlegte und sich für diese Maßnahme einsetzte.

Sein herausragendes ehrenamtliches Engagement wurde von seinem Verein und den verschiedenen Verbänden bereits herausragend gewürdigt.

Werner Meve wurde am 16. März 2015 mit der Sportverdienstnadel des Landes Schleswig-Holstein ausgezeichnet.

Rudolf Mieth, Osdorf

Im vergangenen Jahr wurde der 1964 gegründete Judo Klub Kiel 50 Jahre alt. Seit 1976, also seit 38 Jahren, ist Rudolf Mieth 1. Vorsitzender dieses Vereins. In dieser Zeit hat er seinen Verein gefördert und damit auch das Judo und die Budosportarten in Kiel positiv beeinflusst.

Rudolf Mieth war:

  • Von 1993 bis 2013 der 2. Vorsitzender des Judo-Verbandes Schleswig-Holstein e. V.
  • Von 1994 bis 1998 Mitglied im Landesausschuss für den Leistungssport im Landessportverband Schleswig-Holstein e. V.
  • Von 1999 bis 2003 Mitglied im Landesausschuss für den Breitensport im Landessportverband Schleswig-Holstein e. V.

Sein besonderes Anliegen war und ist die Förderung des Breitensports als ein wesentlicher Grundpfeiler in der Vereinsarbeit. Rudolf Mieth hat in seiner Amtszeit als 2. Vorsitzender des Judo-Verbandes erfolgreich die Grundlagen für einen breitgefächerten Judo-Breitensport gelegt.

Rudolf Mieth wurde am 16. März 2015 mit der Sportverdienstnadel des Landes Schleswig-Holstein ausgezeichnet.

Michael Rogolowski, Bargteheide

Für das Programm "Integration durch Sport" betreut der freiwillig engagierte Projektmitarbeiter Inline-Hockey- und Eishockey-Gruppen im Kreis Stormarn. Michael Rogolowski begann schon im Jahr 2000, nur ein Jahr nach seinem Umzug aus Kasachstan nach Deutschland, sich im Jugendzentrum Bargteheide als Jugendbetreuer zu engagieren. Die von ihm dort angebotenen Sportmöglichkeiten eröffneten ihm vielfältige Kontakte zu Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. 2001 wurde er im Kreis Stormarn Starthelfer im Programm "Integration durch Sport". Die weitere Entwicklung und der Ausbau des Netzwerks zwischen dem TSV Bargteheide, dem Jugendarbeitsteam Bargteheide und dem Kreissportverband Stormarn lagen ihm besonders am Herzen.

Neben der Betreuung einer A-Volleyball Mädchenmannschaft und der Einrichtung von Mitternachts-Sportevents, begann er mit dem Aufbau einer Eishockey-Männergruppe. Außerdem unterrichtete er in AGs an Schulen Volleyball. Es gelang ihm, diese Sportart dort als Projektgruppe zu etablieren. Nach anfänglichen Anlaufschwierigkeiten sind die Teilnehmer mittlerweile soweit, dass sie bei Vereinsmannschaften mitspielen können. In Ahrensburg entwickelte Michael Rogolowski zusammen mit dem Jugendtreff ein Inline-Hockey-Angebot für Jugendliche und für die Kinder der erwachsenen Eishockey-Spieler. Selbst der Olympiasieger im Speerwerfen von 1964 und 1968 und Olympiazweite von München 1972, Janis Lusis (Lettland), besuchte im Mai 2010 das Inline-Hockey-Trainingscamp in Malente und zollte dem Sportlehrer Rogolowski Respekt für seine beständige und integrative Arbeit im Sport.

Michael Rogolowski wurde am 16. März 2015 mit der Sportverdienstnadel des Landes Schleswig-Holstein ausgezeichnet.

Michaela Rost, Altenholz

Michaela Rost ist beim TSV Altenholz das "Mädchen für alles". An der Seite ihres Mannes, der sich in der Handballabteilung um alle Angelegenheiten unterhalb der 1. Männermannschaft (3. Bundesliga) kümmert, ist sie diejenige, die die organisatorischen Dinge anpackt und umsetzt. Als Mitglied des Gesamtvorstandes des TSV Altenholz ist Michaela Rost für die Hallenpläne des gesamten Vereins verantwortlich. Sie weist den Abteilungen und Mannschaften die Trainingszeiten zu und sie beschafft in der Handballabteilung die Spielzeiten für die Heimspiele aller Mannschaften des TSV Altenholz.

Alles was im Umfeld eines auszutragenden Spieles zu erledigen ist, wird von ihr organisiert. Sie empfängt die Schiedsrichter und Mannschaften, weist die Kabinen zu, stellt die von den Schiedsrichtern festgestellten Mängel ab.
So kommt es denn auch mal vor, dass Michaela Rost noch schnell die Tornetze flickt, die Markierungen nachbessert und Getränke besorgt. Alles, was den Ablauf erst stimmig macht, wird von ihr nahezu unsichtbar für Spieler und Publikum organisiert und erledigt.

Michaela Rost ist aber auch diejenige, die sicherstellt, dass alle Spielerinnen und Spieler ordnungsgemäße Spielberechtigungen haben. Sie beantragt also die Pässe beim Landesverband und verwaltet die Spielausweise des Vereins.

Michaela Rost ist zudem verantwortlich für die Gestellung von Zeitnehmer und Sekretär für alle Spiele unterhalb der Verbandsebene. Sie übernimmt deren Einteilung für die Heimspiele und springt auch selbst mit ein.

Michaela Rost ist bereits mehr als 16 Jahre die "treue Seele" der Handballabteilung des TSV Altenholz. Sie ist sich für keine Arbeit im Verein zu schade.

Sie ist ein echter stiller Star des Sports.

Michaela Rost wurde am 16. März 2015 mit der Sportverdienstnadel des Landes Schleswig-Holstein ausgezeichnet.

Olaf Seiler, Elmshorn

Olaf Seiler ist seit 30 Jahren in der Leichtathletik in Schleswig-Holstein aktiv. 1983 wurde er im Alter von erst 16 Jahren als Kampfrichter ausgebildet und gleich als jüngster Kampfrichter bei der Deutschen Schülermehrkampfmeisterschaften in Elmshorn eingesetzt.

Danach begann sein ehrenamtliches Engagement im Verein Elmshorner MTV und der Leichtathletikgemeinschaft Elmshorn, dem Zusammenschluss der Leichtathletikvereine in Elmshorn. Von 1995 bis heute ist Olaf Seiler 1. Vorsitzender der LG Elmshorn und Abteilungsleiter im Elmshorner MTV. In diesen Funktionen hat er zahlreiche Veranstaltungen und Wettkämpfe auf Vereins-, Kreis- und Landesebene organisiert. Herauszuheben ist dabei die Organisation des Stadtlaufes in Elmshorn, der inzwischen mit circa 3.000 Teilnehmern einer der größten in Schleswig-Holstein ist.

Im Kreis-Leichtathletik Verband Pinneberg wurde Olaf Seiler 2002 zum 2. Vorsitzender und 2004 schon zum 1. Vorsitzenden gewählt - ein Amt, das er bis heute mit großem Engagement ausübt.

Für seine Verdienste hat ihn der Deutsche Leichtathletik-Verband 2006 mit der silbernen DLV-Ehrennadel ausgezeichnet. Seit einem Jahr ist er auch in den Finanzausschuss des Landessportverbandes berufen.

Durch die jahrelange Mitarbeit im Verein und im Leichtathletik-Verband Pinneberg hat Olaf Seiler sich ein großes Fachwissen angeeignet, das allseits höchste Anerkennung im Verein und Verband findet.

Olaf Seiler wurde am 16. März 2015 mit der Sportverdienstnadel des Landes Schleswig-Holstein ausgezeichnet.

Mirja Straßburger, Kiel

Seit über 15 Jahren ist Mirja Straßburger Übungs- und Spartenleiterin im Ju-Jutsu-Verein Akatuki, Kiel.

Mirja Straßburger ist Inhaberin des 3. Dan Ju-Jutsu. Als sie 2007 die technische Prüfung dafür bestand, war sie erst die zweite Frau Schleswig-Holsteins, die diese Graduierung erreichte. Als Übungsleiterin und Spartenleiterin in ihrem Heimatverein Akatuki Kiel ist Mirja Straßburger seit über 15 Jahren tätig. Auch als werdende Mutter gab sie weiter Training, solange es die Ärzte zuließen. Mit heute drei Kindern leitet sie nach einer kurzen Pause zwischendurch wieder die Ju-Jutsu-Sparte im Akatuki.

Von 2001 bis 2010 war Mirja Straßburger 2. Vorsitzende des Schleswig-Holsteinischen Ju-Jutsu Verbandes. Als 2006 der damalige 1. Vorsitzende von seinem Amt zurücktrat, sah sie sich mit der Situation konfrontiert, plötzlich und ohne Amtsübergabe den Verband weiterführen zu müssen. In nächtelanger Arbeit sichtete und ordnete sie unzählige Ordner und konnte so dem dann nachfolgenden 1. Vorsitzenden eine vernünftige Arbeitsgrundlage schaffen.

Immer wieder war sie auch bereit, weit über ihr Amt als 2. Vorsitzende hinaus ihr Fachwissen als Juristin und jetzige Staatsanwältin einzubringen. Mirja Straßburger lebte vor, dass Mütter ihre Familien, ein Ehrenamt und den Beruf miteinander verbinden können. Der inzwischen hohe Frauenanteil im Vorstand des SHJJV zeigt, dass sie den Verband damit auf den richtigen Weg gebracht hat; zeitweise waren drei Mütter mit insgesamt acht Kindern im Vorstand.

Von 2010 bis 2012 hat sie das Amt der Sportreferentin bekleidet und war dadurch für den gesamten Lehrgangs- und Wettkampfbetrieb des SHJJV zuständig. Von ihr eingeführte Erinnerungen und Handouts führten zu einer spürbar verbesserten Nutzung der Lehrgangs- und Fortbildungsangebote. Straßburger ist als Spartenleiterin, Übungsleiterin und Referentin auf Landesmaßnahmen bis heute sportlich und ehrenamtlich aktiv.

Mirja Straßburger wurde am 16. März 2015 mit der Sportverdienstnadel des Landes Schleswig-Holstein ausgezeichnet.

Mirja Straßburger im Video-Porträt

Torben Tönnies, Mönkhagen

Seit dem 11.04.1997 ist Torben Tönnies durchgehend 2. Vorsitzender des TSV Zarpen. Er war erst 19 Jahre alt als er in den Vorstand gewählt wurde und somit der jüngste 2. Vorsitzende in der Geschichte des Sportvereines. Er gestaltet inzwischen im 18. Jahr das gesamte Sportgeschehen durch seine Arbeit mit. So war der TSV Zarpen einer der ersten Sportvereine auf Kreisebene, der per E-Mail erreichbar war und einen Internetauftritt hatte. Torben Tönnies hat diese Kommunikationstechnik bereits kurz nach seiner Wahl eingeführt. Heute ist der TSV Zarpen breitgefächert im Internet vertreten. Darüber hinaus gestaltet Tönnies den rund 120-Seiten-starken Jahresbericht, zur Vorlage auf der Jahreshauptversammlung.

In Zarpen wird seit mehr als einem Jahrzehnt ein Entenrennen durchgeführt. Auch diese Idee stammt von Torben Tönnies, der die Veranstaltung auch organisiert. Der Erlös kommt der Jugendarbeit des Vereins zugute. Weitere Schwerpunkte seines Engagements bei Veranstaltungen sind die Kindermaskerade, die Organisation von Fußballturnieren, das Leichtathletiksportfest, der 3-Kirchen-Lauf, der Zarpener Kindertag und vieles weiteres mehr. Auf seine Initiative hin hat der TSV Zarpen hat im Juni 2014 eine Zukunftskonferenz organisiert. Teilgenommen haben etliche Mitglieder des Sportvereines sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aller Institutionen der Gemeinde. Tönnies war Ansprechpartner für alle Beteiligten. Durch die Zukunftskonferenz konnte der Dorfsportverein TSV Zarpen auf die erforderliche, künftige Infrastruktur ausgerichtet werden. Nach Abschluss der Zukunftskonferenz beginnt jetzt die konkrete Planungsarbeit. Auch hier nimmt Torben Tönnies wieder eine leitende Funktion wahr.

Torben Tönnies wurde am 16. März 2015 mit der Sportverdienstnadel des Landes Schleswig-Holstein ausgezeichnet.

Claudia von Dohlen, Preetz

Claudia von Dohlen ist seit 2006 als "International Umpire Blue Badge" die am höchsten qualifizierte Tischtennisschiedsrichterin in Schleswig-Holstein und eine der renommiertesten in Deutschland, die durch ihre sehr guten Beurteilungen international die höchsten Einsätze erhielt. Schon mit der Leitung des Endspiels der Damen bei den Mannschaftsweltmeisterschaften 2012 in Dortmund wurde ihre jahrelange Leistung honoriert, die Leitung des Herren-Team-Finales bei den Olympischen Spielen 2012 in London darf jedoch als DIE Auszeichnung in der Laufbahn eines Schiedsrichters/Schiedsrichterin gesehen werden. Trotzdem ist sie nach wie vor auch an der Basis tätig, z.B. bei der Turnierleitung der Special Olympics. Die Auflistung der etlichen, weltweiten Einsätze als Schiedsrichterin würde den Rahmen dieser Veranstaltungen sprengen. Genannt seien aber diese:

  • vier Weltmeisterschaften in Bremen, Yokohama, Rotterdam und Dortmund
  • zwei Europameisterschaften in Belgrad und Stuttgart
  • vier World-Cups in Magdeburg (3x) und Belgien
  • Die World Olympic-Qualification in Budapest
  • Champions-League-Spiele in Roskilde (Dänemark)
  • Länderspiel EM-Qualifikation in Herning (Dänemark) und schließlich
  • als Schiedsrichterin beim Herren-Team-Finale der Olympischen Spiele 2012 in London.

Claudia von Dohlen wurde am 16. März 2015 mit der Sportverdienstnadel des Landes Schleswig-Holstein ausgezeichnet.

Henning von Reden, Flintbek

Henning von Reden kam über seine Ehefrau zum Sport, genauer: zum Fechten. Nachdem auch seine Töchter im KMTV zum Degen griffen, war er gefangen genommen und fand den Einstieg in die die Kieler Fechterwelt im Jahr 1979. Er unterstützte zunächst nur seine Familie als Ehrenamtler im Verein. Aber 1981 sprang der Funke des aktiven Degen-Fechtens auf ihn über. Neben seinen familiären und beruflichen Verpflichtungen und dem eigenen Fechten weitete er sein Ehrenamt aus, und übernahm 1984 den Vorsitz der Fechtabteilung des KMTV, das er 28 Jahre lang, bis 2008 ausübte. Hervorzuheben in seiner Zeit als KMTV Abteilungsleiter ist die Förderung und der Aufbau des KMTV Turniers nach Grenzöffnung 1990 zu einem international anerkannten Fechtturnier über viele Jahre mit dem Schwerpunkt der Säbelwaffe.

Damit nicht genug, wurde er ab 2005 Mitglied im Vorstand des Fechterbundes Schleswig Holstein zunächst als Schriftführer und seit 2008 bis heute ist er dort der Präsident. Um auf Bundesebene mitzugestalten, trat er dem Hauptausschuss des deutschen Fechterbundes als Mitglied nach Berufung bei und wurde 2009 Kassenprüfer des deutschen Fechterbundes.

Henning von Reden wurde am 16. März 2015 mit der Sportverdienstnadel des Landes Schleswig-Holstein ausgezeichnet.

Dieter Voß, Burg/Dithmarschen

Dieter Voß ist ein Fußball-Urgestein und Antriebsmotor des FC Burg. Im Ehrungsvorschlag heißt es: "ohne ihn wäre sein Verein wahrscheinlich nicht mehr existent". Gerade in Krisenzeiten, als der Verein 2011 kurz vor der Auflösung stand, kümmerte Dieter Voß sich persönlich darum, einen Vorsitzenden zu finden, so dass der FC Burg weiterhin bestehen kann.

Voß trat schon als Elfjähriger 1952 dem FC Burg bei. Durchgehend, bis 2006 war er aktiver Fußballspieler Spieler erst im Jugendbereich, dann im Seniorenbereich in der 1., 2. und 3. Mannschaft und schließlich auch in der Altliga. 1976 wurde er zum "Spieler des Jahres" gekürt und er absolvierte stolze 453 Spiele allein in der Altliga, schoss dabei 156 Tore und erhielt - und das allein wäre schon eine Ehrung wert - keine einzige Rote Karte von der Jugend bis zur Altliga. 1976 erwarb Voß die Trainer-B-Lizenz und war bis 1978 Trainer der zweiten und dritten Herrenmannschaft mit Aufstiegen in die Bezirksliga West bzw. die Kreisklasse A Dithmarschen. Darüber hinaus war er zwei Jahre lang Fußballobmann und 1980 Gründungsmitglied der Altliga. Auch hier war er zehn Jahre lang als Spartenleiter aktiv. Von 1969 bis 1973 führte er außerdem als Kassenwart die Finanzen des FC Burg und macht dies wieder seit 2011. Seit dem hat er zugleich das Amt des Ehrenamtsbeauftragten des Vereins inne.

Voß engagiert sich aber auch als Koordinator des Projekt "Kita und Verein" des FC-Burg und des Projektes "Schule und Verein" und stärkt damit den Nachwuchs des Vereins und der ganzen Region. Als so erfahrener Sportler und Vereinsfunktionär lag es da nur nahe, im auch die Organisation des 100-jährigen Jubiläums des FC Burg anzuvertrauen. Das hat er bravourös gemeistert und dazu noch gemeinsam mit seiner Ehefrau Hannelore die Festschrift erstellt.

Dieter Voß wurde am 16. März 2015 mit der Sportverdienstnadel des Landes Schleswig-Holstein ausgezeichnet.

Hellrik Wilder, Pönitz

Hellrik Wilder ist seit 1956 in verschiedenen Sportvereinen aktiv. Dazu gehörten der SV Fehmarn, der SV Breitenfeld, der TSV Berkenthien und der 1. FC Lola-Hohenlockstedt. Seit 1985 gehört er der Sportvereinigung Pönitz an. In diesen Vereinen war er immer auch vielfältig ehrenamtlich aktiv. Als A-Jugend-Fußballtrainer, als stellvertretender Vorsitzender, als Trainer der Damen-Fußballmannschaft oder auch als 1. Vorsitzender im 1. FC Lola-Hohenlockstedt. Hier war er zugleich als Fußballschiedsrichter tätig.

Seit 2001 ist er 2. Vorsitzender des Kreissportverbandes Ostholstein und arbeitet aktiv an der Zukunftsorientierung der Vereine und der Einrichtung neuer Sportangebote mit. Seit 2007 gehört er dem Breitensportausschuss des Landessportverbandes an.

Hellrik Wilder wurde am 16. März 2015 mit der Sportverdienstnadel des Landes Schleswig-Holstein ausgezeichnet.

Karlfried Wochnowski, Norderstedt

Karlfried Wochnowski ist seit seiner Schülerzeit im sportlichen Ehrenamt in vielfältiger Weise tätig. Über 40 Jahre ist er in verschiedenen Positionen im Vorstand des 1.SC Norderstedt (früher Eintracht Garstedt) und des Kreisturnverbandes ehrenamtlich tätig.

Seine Laufbahn im Sport ist vielfältig: neben seinem aktiven Sport im Fußball, in der Leichtathletik, im Turnen, im Tischtennis und im Skisport war er auf Landesebene vier Jahre Fachwart für das Geräteturnen männlich. Er war zusätzlich Festturnwart, und damit der Initiator, Motor und Hauptorganisator des Landesturnfestes 1996 mit rund 5.000 Teilnehmern. Die Vorbereitung dieser Großveranstaltung hat sich mehr als fünf Jahre hingezogen.

Karlfried Wochnowski war darüber hinaus Organisator mehrerer überregionaler Geräteturnmeisterschaften und der Initiator sportlicher Begegnungen im Rahmen der Verschwisterung mit den Partnerstädten der Stadt Norderstedt:

  • Perseverantes Maromme (Frankreich seit 1966) und
  • OenO Zwijndrecht (Holland seit 1980)

Viele weiter Projekte hat Wochnowski für den 1. SC Norderstedt gesteuert. Genannt seien:

  • der Aufbau vieler neuer Sportarten und Abteilungen in den Verein (u.a. Basketball, Baseball)
  • Sanierungsmaßnahmen Sportpark Scharpenmoor
  • die wirtschaftliche Ausgliederung der bezahlten Fußball-Ligamannschaft (heute FC Eintracht Norderstedt)
  • oder auch die Erstellung einer Geschäftsordnung und erstmals einer Finanzordnung.

Karlfried Wochnowski wurde am 16. März 2015 mit der Sportverdienstnadel des Landes Schleswig-Holstein ausgezeichnet.

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