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Ausbildung - Arbeiten beim Land Schleswig-Holstein

© Holger Stöhrmann

Diplomfinanzwirt/in

Annabel Hahn arbeitet als Diplomfinanzwirtin für das Finanzamt Pinneberg.

Als ich in der 12. Klasse war, erzählte mir ein Freund von seiner dualen Ausbildung beim Finanzamt. Besonderes Interesse weckte damals das verhältnismäßig hohe Ausbildungsgehalt. Da ich für die Zeit nach meinem Abitur gerne auf eigenen Füßen stehen und einen kurzen Arbeitsweg haben wollte, erschien das duale Studium beim Finanzamt um die Ecke gut geeignet.

Inzwischen arbeite ich im Ausbildungsbezirk des Finanzamts Pinneberg und bin in der Personalvertretung tätig. Dadurch erlebe ich in meinem Berufsalltag unglaublich viel Abwechslung.

Zum Einen bin ich im Ausbildungsbezirk dafür zuständig, bestimmte Steuererklärungen zu bearbeiten und mich um die Sorgen und Nöte der Bürger zu kümmern - sei es am Telefon oder im persönlichen Gespräch. Auf der anderen Seite darf ich das Wissen, das ich bis jetzt angesammelt habe, an unsere Auszubildenden weitergeben und sehe jeden Tag, wie sich diese weiterentwickeln.

Gemeinsam gestalten Ausbilder und Auszubildende unter anderem einen Tag der offenen Tür im Finanzamt und gehen regelmäßig auf eine Messe, die in Pinneberg angeboten wird. An diesen Tagen werden viele, zum Teil auch kritische Gespräche mit Steuerbürgern über die Ausbildung bzw. das Studium, aber auch über andere steuerliche Themen geführt. Oft kommt erfreulicherweise am Ende heraus, „dass die Finanzbeamten ja gar nicht so trocken und die Aufgaben im Finanzamt spannend sind, anders als das Image der Finanzbeamten vermuten ließe“ – das können auch viele Praktikanten, die ein Praktikum bei uns absolvieren, bestätigen.

Auch die Arbeit in der Personalvertretung ist sehr interessant, da ich dadurch einen ganz anderen Blick auf bestimmte Verfahrensweisen bekomme und die Hintergründe besser verstehe. Im Vordergrund steht für mich bei diesem Aufgabenbereich natürlich die Interessen meiner Kolleginnen und Kollegen möglichst gut zu vertreten.

Warum ich also beim Land arbeite? Weil ich Spaß an meinem Job und ein facettenreiches Aufgabengebiet habe und ich auf Grund der Gleitzeit und den freien Wochenenden auch mit meinem Privatleben flexibel bin. Außerdem habe ich auf Grund des sicheren Arbeitsplatzes gute Planungsmöglichkeiten für die Zukunft.