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Regierungsoberbauinspektoranwärter/in Wasserwirtschaft

Staatskanzlei

Regierungsoberbauinspektoranwärter/in Wasserwirtschaft

Was macht ein/e Regierungsoberbauinspektoranwärter/in mit dem Fachschwerpunkt Wasserwirtschaft und Küstenschutz?

Der Vorbereitungsdienst dient der Qualifizierung von Nachwuchskräften für eine Tätigkeit in der Wasserwirtschafts- und Küstenverwaltung des Landes Schleswig-Holstein. Aufbauend auf dem Studium wird technisches und rechtliches Wissen sowie Methoden zur Sicherstellung einer effektiven und wirtschaftlichen Verwaltung vermittelt.

Als Beamtinnen und Beamte (Laufbahngruppe 2, erstes Einstiegsamt, ehemals gehobener technischer Dienst) nehmen Sie anspruchsvolle Aufgaben überwiegend in der Bearbeitung von Angelegenheiten der Wasserwirtschaft, des Küsten- und Hochwasserschutzes wahr. Das Spektrum möglicher Aufgaben reicht von der Mitarbeit an der Erarbeitung naturwissenschaftlich-technischer Grundlagen, der Umsetzung von Maßnahmen in und an Gewässern zur Erfüllung der Ziele der EU-Wasserrahmenrichtlinie bzw. der EU-Hochwasserrisikomanagementrichtlinie bis hin zur Begleitungen von Bauvorhaben von der Planung, der Projektierung, der Bauausführung bis zur Bauabnahme und Abrechnung von Bauleistungen.

Die eigenverantwortliche Tätigkeit im Spannungsfeld zwischen technischen, rechtlichen und finanziellen Fragestellungen der Wasserwirtschaft und des Küstenschutzes bietet ein fachlich spannendes, abwechslungsreiches und verantwortungsvolles Aufgabenfeld.

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Welche Eigenschaften sollte ich mitbringen?

Wer Regierungsoberbauinspektorin oder Regierungsoberbauinspektor werden möchte, sollte ... 

  • über ein hohes Maß an Flexibilität, Engagement und Lernbereitschaft verfügen,
  • zielstrebig sein und viel Eigeninitiative einbringen,
  • eine verantwortungsbewusste Persönlichkeit haben,
  • ausgeprägte Teamfähigkeit besitzen,
  • kooperations- und verhandlungsfähig sein,
  • konflikt- und kritikfähig sein,
  • fähig sein, mit Vertretern anderer Fachdisziplinen zusammen zu arbeiten und deren Belange in ihre Entscheidungen einfließen zu lassen.

Welche Einstellungsvoraussetzungen gibt es?

Für die den technischen Vorbereitungsdienst können Sie sich bewerben, wenn Sie

  1. ein Studium der Fachrichtung Bauingenieurwesen oder einer vergleichbaren Fachrichtung mit einem Bachelorgrad oder einem gleichwertigen Abschluss beendet haben. Für Absolventinnen und Absolventen aus Ländern außerhalb der europäischen Union ist die Gleichwertigkeit des Studienabschlusses mittels eines amtlichen Nachweises einer für die Anerkennung von ausländischen Hochschulabschlüssen zuständigen Stelle nachzuweisen.
  2. und die geltenden persönlichen Einstellungsvoraussetzungen für den Vorbereitungsdienst der Laufbahngruppe 2, erstes Einstiegsamt der Fachrichtung technische Dienste, Laufbahnzweig Bauingenieurwesen, Fachschwerpunkt Wasserwirtschaft und Küstenschutz erfüllen.

Weitere Informationen finden Sie hier:
§ 7 BeamtStG: Gesetz zur Regelung des Statusrechts der Beamtinnen und Beamten in den Ländern (Beamtenstatusgesetz – BeamtStG)
Landesbeamtengesetz
Landesverordnung über die Laufbahn, Ausbildung und Prüfung der Laufbahngruppe 2, zweites Einstiegsamt, in der Fachrichtung Technische Dienste des Landes Schleswig-Holstein (LAPVO-tD-LG2/2)

Welche Inhalte hat die Ausbildung?

Ziel:
Zweck und Ziel des Vorbereitungsdienstes ist es, Nachwuchskräfte für den gehobenen technischen Dienst für die Wasserwirtschaft- und Küstenschutzverwaltung auszubilden. Dabei sollen verantwortungsbewusste Persönlichkeiten für vielseitige Tätigkeiten herangebildet werden.

Inhalte:
Grundsätzlich soll sich die Ausbildung darauf erstrecken, zum einen das auf der Hochschule erworbene Wissen in der Praxis anzuwenden und zum anderen umfassende Kenntnisse vor allem in den Gebieten Verwaltung, Recht, Planung und Betrieb zu vermitteln. Dabei sollen auch staatspolitische, wirtschaftliche, kulturelle und soziale Belange berücksichtigt werden.

Theorie:
Im Rahmen eines 6-wöchigen Verwaltungsergänzungslehrganges an der Fachhochschule für Verwaltung und Dienstleistung wird ein Grundlagenwissen in den Fachgebieten Verwaltung, und Recht vermittelt.

Des Weiteren ist eine häusliche Prüfungsarbeit zu fertigen (4 Wochen). Der Vorbereitungsdienst schließt mit einer schriftlichen und mündlichen Laufbahnprüfung ab.

Praxis:
In den praktischen Ausbildungsabschnitten werden folgende Inhalte vermittelt:

  • Gewässerausbau, Gewässerunterhaltung, Küstenschutz, Gewässerkunde.
  • Wasserversorgung, Abwasserbehandlung, Gewässerschutz, Abfallbeseitigung.
  • Bau- und Betrieb von Häfen, Grundzüge des Konstruktiven Ingenieurbaues, Einsatz von Baumaschinen, Baustoffe, Vorbereitung und Durchführung von Bauten.
  • Allgemeine Rechts- und Verwaltungsgrundlagen des öffentlichen Rechts, insbesondere Staats-  und Verwaltungsrecht, Wasserrecht, öffentliches Dienstrecht und Haushaltsrecht.

Welche Inhalte hat die Ausbildung?

Ziel:
Zweck und Ziel des Vorbereitungsdienstes ist es, Nachwuchskräfte für den gehobenen technischen Dienst für die Wasserwirtschaft- und Küstenschutzverwaltung auszubilden. Dabei sollen verantwortungsbewusste Persönlichkeiten für vielseitige Tätigkeiten herangebildet werden.

Inhalte:
Grundsätzlich soll sich die Ausbildung darauf erstrecken, zum einen das auf der Hochschule erworbene Wissen in der Praxis anzuwenden und zum anderen umfassende Kenntnisse vor allem in den Gebieten Verwaltung, Recht, Planung und Betrieb zu vermitteln. Dabei sollen auch staatspolitische, wirtschaftliche, kulturelle und soziale Belange berücksichtigt werden.

Theorie:
Im Rahmen eines 6-wöchigen Verwaltungsergänzungslehrganges an der Fachhochschule für Verwaltung und Dienstleistung wird ein Grundlagenwissen in den Fachgebieten Verwaltung, und Recht vermittelt.

Des Weiteren ist eine häusliche Prüfungsarbeit zu fertigen (4 Wochen). Der Vorbereitungsdienst schließt mit einer schriftlichen und mündlichen Laufbahnprüfung ab.

Praxis:
In den praktischen Ausbildungsabschnitten werden folgende Inhalte vermittelt:

  • Gewässerausbau, Gewässerunterhaltung, Küstenschutz, Gewässerkunde.
  • Wasserversorgung, Abwasserbehandlung, Gewässerschutz, Abfallbeseitigung.
  • Bau- und Betrieb von Häfen, Grundzüge des Konstruktiven Ingenieurbaues, Einsatz von Baumaschinen, Baustoffe, Vorbereitung und Durchführung von Bauten.
  • Allgemeine Rechts- und Verwaltungsgrundlagen des öffentlichen Rechts, insbesondere Staats-  und Verwaltungsrecht, Wasserrecht, öffentliches Dienstrecht und Haushaltsrecht.

Wie wird die Ausbildung vergütet?

Während der Ausbildung erhalten die Anwärterinnen und Anwärter Anwärterbezüge nach Anlage 7 (Einstiegsamt A 9) Besoldungsgesetz Schleswig-Holstein sowie derzeit ein Sonderzuschlag in Höhe von 70 % der Anwärterbezüge.
Darüber hinaus wird bei Verheirateten und bei Kindern ein Familienzuschlag gezahlt.

Die Bezüge sind zu versteuern, Sozialversicherungsbeiträge sind nicht abzuführen. Für Aufwendungen in Krankheitsfällen leistet das Land Schleswig-Holstein Beihilfen. Diese decken allerdings nur einen Teil der Aufwendungen (grds. 50 %). Der Abschluss einer privaten Krankenversicherung über den restlichen Prozentsatz wird empfohlen.

Wie kann ich mich bewerben?

Bewerbungszeitraum:
In den Jahren, in denen eine Ausbildung vorgesehen ist, erfolgt die Stellenausschreibung in der Regel ca. 6 Monate vorher. Unter anderen wird diese auf dem Stellenmarkt auf der Internetseite des Landes SH veröffentlicht.

 Notwendige Unterlagen:

  • Lebenslauf
  • Abschlusszeugnis der in LAPO-TD-LG2.1genannten Fachhochschule
  • Diplomierungs- oder Graduierungsurkunde
  • Nachweisen und Zeugnissen über berufliche Tätigkeiten seit der Schulentlassung
  • Nachweis über eine in § 7 Abs. 1 Ziffer 1 BeamtStG gen. Staatsangehörigkeit (Kopie des Personalausweises)
  • eine Kopie des Schwerbehindertenausweises oder eines Gleichstellungsbescheides

Weitere Hinweise:

  • Die Landesregierung setzt sich für die Beschäftigung von Menschen mit Behinderung ein. Sie werden bei entsprechender Eignung bevorzugt berücksichtigt.
  • Die Landesregierung ist bestrebt, ein Gleichgewicht zwischen weiblichen und männlichen Beschäftigten in der Landesverwaltung zu erreichen. Sie bittet deshalb geeignete Frauen, sich zu bewerben und weist darauf hin, dass Frauen bei gleichwertiger Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung vorrangig berücksichtigt werden.
  • Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie die Förderung der Teilzeitbeschäftigung liegen im besonderen Interesse der Landesregierung. Deshalb werden an Teilzeit interessierte Bewerberinnen und Bewerber besonders angesprochen.
  • Ausdrücklich begrüßen wir es, wenn sich Menschen mit Migrationshintergrund bei uns bewerben.

Die Bewerbung ist an die folgende Adresse zu richten:
Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung des Landes Schleswig-Holstein
Referat V 14 / Kennwort: Regierungsoberbauinspektor/in Wasserwesen
Mercatorstraße 3
24106 Kiel

Welche Berufschancen gibt es?

Anzahl der Ausbildungsplätze:
Die Anzahl der Ausbildungsplätze variiert je nach Bedarf.

Übernahmemöglichkeiten nach der Ausbildung:

  • Eine Übernahme nach Ablegen der Laufbahnprüfung in das Beamtenverhältnis ist grundsätzlich möglich.
  • Die Zahl der Einstellungen richtet sich nach dem voraussichtlichen künftigen Personalbedarf.
  • Für die Übernahme im Beamtenverhältnis oder als Tarifbeschäftigte/r sind u.a. die Prüfungsergebnisse entscheidend.
  • Beamtinnen und Beamte der Laufbahngruppe 2 (höherer technischer Dienst Wasserwesen) sind bei der oberen (Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume – LLUR) in Flintbek, Lübeck oder  Itzehoe, Flensburg oder bei der obersten Wasserwirtschaftsbehörde (Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung – MELUND) des Landes Schleswig-Holstein in Kiel oder beim Landesbetrieb für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz – LKN-SH) in Husum, Itzehoe oder Kiel tätig.

Verdienstmöglichkeiten:
Nach Beendigung der Ausbildung fangen die im Beamtenverhältnis übernommenen Nachwuchskräfte mit Besoldungsgruppe A 10 (gehobener Dienst) an. Darüber hinaus wird bei Verheirateten und bei Kindern ein Familienzuschlag gezahlt. Die Übernahme im Beschäftigtenverhältnis erfolgt in der Entgeltgruppe 10 des Tarifvertrages für den Öffentlichen Dienst der Länder (TV-L).

Aufstiegsmöglichkeiten:
Nach dem Vorbereitungsdienst erfolgt eine Weiterbeschäftigung im Beamtenverhältnis drei Jahre lang im Beamtenverhältnis auf Probe, bevor sich die Lebenszeitverbeamtung anschließt. Die Beförderungs- und Aufstiegsmöglichkeiten richten sich nach der Dienstpostenbewertung. Bei der Übernahme im Beschäftigtenverhältnis ist eine Übertragung von Tätigkeiten bis zu den Entgeltgruppen von 11 bis 13 TV-L möglich.

Wo kann ich mich informieren?

Für Rückfragen zum Bewerbungsverfahren wenden Sie sich bitte an Frau Heimburger (Tel.: 0431 988-7733) und für fachliche Fragen steht Ihnen Herr Behrens (Tel.: 0431 988-7347) im Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung (MELUND) zur Verfügung.

Landesverordnung über die Laufbahn, Ausbildung und Prüfung der Laufbahngruppe 2, erstes Einstiegsamt, in der Fachrichtung Technische Dienste des Landes Schleswig-Holstein (LAPO-TD-LG2.1) vom 13. Januar 2020 (Vorbereitungsdienst A).