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Ausbildung - Arbeiten beim Land Schleswig-Holstein

© Holger Stöhrmann

Polizist/in (mittlerer Dienst)

Was macht eine Polizistin und ein Polizist?

Der Polizeiberuf ist ein abwechslungsreicher Beruf im Team. Polizisten haben es täglich mit den unterschiedlichsten Menschen in allen Gesellschaftsschichten und Nationalitäten zu tun. Rund um die Uhr ist ihre Aufmerksamkeit gefragt.

Ihre Aufgabengebiete sind vielseitig. Schutzpolizistinnen und Schutzpolizisten verfolgen Straftaten und Ordnungswidrigkeiten, werden gefahrenabwehrend tätig, führen Ermittlungsarbeiten durch und sind für den gesamten Bereich des Straßenverkehrs verantwortlich. Die Aufgaben der Schutzpolizei sind sehr vielfältig, da die Kollegen immer den ersten Angriff durchführen.

Die Kriminalpolizei ermittelt bei Rauschgift-, Umwelt-, und Wirtschaftskriminalität sowie bei schweren Diebstählen, Brandstiftung, Sexual- und Tötungsdelikten.

Bei der Wasserschutzpolizei zählen unter anderem Gefahrenabwehr und Ermittlung, die Verfolgung von Straftaten und Ordnungswidrigkeiten, Kriminalitätsbekämpfung sowie Prävention zum Tätigkeitsprofil.

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Welche Eigenschaften sollte ich mitbringen?

Wer Polizistin oder Polizist werden möchte, sollte...

  • sich schnell auf unterschiedliche Situationen einstellen können.
  • Verständnis, gegenseitige Achtung, Vertrauen und Toleranz gegenüber allen gesellschaftlichen Schichten und Nationalitäten mitbringen.
  • gerne im Team arbeiten.
  • ein selbstsicheres Auftreten haben.
  • verantwortungsbewusst sein.

Welche Einstellungsvoraussetzungen gibt es?

Anforderungen für die Laufbahngruppe 1 (mittlerer Dienst):

  • am Tag der Einstellung mind. 16 Jahre alt, max. 31 Jahre alt
  • Körpergröße Frauen: 160 cm
  • Körpergröße Männer: 165 cm
  • Realschulabschluss oder Hauptschulabschluss mit abgeschlossener Berufsausbildung
  • In den Fächern Deutsch, Englisch, Wirtschaft/Politik und Sport mind. eine ausreichende Leistung
  • gerichtlich nicht bestraft
  • polizeidiensttauglich gemäß der Polizeidienstvorschrift 300 (gesundheitlicher Voraussetzungen)

Wie ist die Ausbildung aufgebaut?

Die Landespolizei Schleswig-Holstein gliedert sich in die drei Laufbahnzweige:

  • Schutzpolizei (Einstellungen in den mittleren und in den gehobenen Dienst möglich)
  • Kriminalpolizei (Einstellungen nur in den gehobenen Dienst möglich)
  • Wasserschutzpolizei (Einstellungen in den mittleren und in den gehobenen Dienst möglich)

Für Polizistinnen/ Polizisten in das zweite Einstiegsamt der Laufbahngruppe 1 (mittlerer Dienst) gelten folgende Bedingungen:

Ausbildungsbeginn:
im Februar und August eines jeden Jahres

Ausbildungsdauer:
2 1/2 Jahre

Ausbildungsaufbau:

Ausbildungsaufbau für das zweite Einstiegsamt, Laufbahngruppe 1
AusbildungsabschnittAusbildungsinhalt und Dauer
Grundausbildungein Jahr in der Polizeidirektion für Aus- und Fortbildung in Eutin
Fachausbildung (einschließlich des
Berufspraktikums)
ein Jahr, jeweils ein halbes Jahr in der Polizeidirektion für Aus- und Fortbildung in Eutin und auf einer Dienststelle des polizeilichen Einzeldienstes in Schleswig-Holstein
Abschlussausbildung (einschließlich der Laufbahnprüfung I)ein halbes Jahr in der Polizeidirektion für Aus- und Fortbildung in Eutin

Hinweis:
Anwärterinnen und Anwärter für den Wasserschutzpolizeidienst versehen in der Fachausbildung ein dreimonatiges Praktikum. Weitere drei Monate verrichten sie ihren Dienst an der Schifffahrtsschule in Hamburg. Informationen dazu finden sich auf der folgenden Seite:

Polizei Schleswig-Holstein

Ausbildungsort:
in Eutin im Kreis Ostholstein in der Polizeidirektion für Aus- und Fortbildung und für die Bereitschaftspolizei.

Art des Ausbildungsverhältnisses:
Die Einstellung in den Vorbereitungsdienst erfolgt im Beamtenverhältnis auf Widerruf in die Laufbahngruppe 1, 2. Einstiegsamt.

Welche Inhalte hat die Ausbildung?

Der Polizeiberuf ist in erster Linie ein Erfahrungsberuf. Dennoch müssen in der Ausbildung umfangreiche gesetzliche Grundlagen vermittelt werden. Neben der Rechtstheorie findet eine intensive Beschulung im Umgang mit den Einsatzmitteln statt. Weiterhin werden alle Anwärter in den Fächern Psychologie, Verhaltenstraining und Berufsethik unterrichtet.

Wie wird die Ausbildung vergütet?

Die Ausbildungsvergütung in der Laufbahngruppe 1 liegt bei ca. 1.065,- Euro (brutto). In den einzelnen Ausbildungsjahren steigt die Vergütung nur sehr geringfügig an.

Wie kann ich mich bewerben?

Bewerbungszeitraum: Bewerbungen sind grundsätzlich von Anfang Juni bis Ende Oktober eines jeden Jahres einzureichen. Abweichungen von der Bewerbungsfrist entnehmen Sie bitte unserer Internetseite dort unter Berufseinstieg.

Polizei Schleswig-Holstein

Notwendige Unterlagen:

  • die Bewerbungsunterlagen können von der Seite der Landespolizei heruntergeladen werden (Polizei Schleswig-Holstein )
  • ein Bewerbungsschreiben
  • einen tabellarisch geschriebenen Lebenslauf (inklusive Angaben zu den Familienverhältnissen, zum schulischen und beruflichen Werdegang sowie Interessen und Freizeitbeschäftigungen)
  • eine Kopie der Geburtsurkunde
  • eine Kopie des letzten Schulzeugnisses (wenn vorhanden, dann Abschlusszeugnis)
  • Zeugnisse über die Tätigkeit/en seit der Schulentlassung
  • einen Schwimmnachweis (mindestens das Deutsche Schwimmabzeichen in Bronze oder das Deutsche Jugendschwimmabzeichen in Bronze)
  • ein vorläufiges oder endgültiges Dienstzeugnis (von Zeitsoldatinnen und Zeitsoldaten),
  • den vollständig ausgefüllten Bewerbungsbogen mit den dazugehörigen ärztlichen Fragebögen (Vordrucke erhältlich unter: www.polizei.schleswig-holstein.de/berufseinstieg; Ohne den Bewerbungsbogen kann die Bewerbung nicht bearbeitet werden!

Weitere Hinweise:

  • Die eingesendeten Unterlagen sollten keine Originale bzw. beglaubigte Kopien sein und ohne Mappen und Klarsichthüllen, da Rücksendungen aus organisatorischen Gründen nicht möglich sind.
  • Bewerberinnen/Bewerber mit nichtdeutscher Staatsangehörigkeit haben dieselben Chancen, wenn sie über gute Kenntnisse in der deutschen Sprache verfügen.

Welche Berufschancen gibt es?

Anzahl der Ausbildungsplätze:
Für die Laufbahngruppe 1 stehen ca. 125 Ausbildungsplätze zur Verfügung.

Übernahmemöglichkeiten nach der Ausbildung:
Jede Anwärterin/jeder Anwärter wird nach bestandener Ausbildung übernommen.
Mit dem ersten Tag der Ausbildung werden die Anwärterinnen und Anwärter zu Beamten auf Widerruf ernannt. Nach Ablauf der Probezeit (das heißt. 3 Jahre nach Beendigung der Ausbildung) erfolgt die Ernennung zur Lebenszeitbeamtin/zum Lebenszeitbeamten

Verdienstmöglichkeiten:
Als Polizeiobermeister/-in ca. 2500 Euro (brutto).

Fortbildungs- und Aufstiegsmöglichkeiten:
Ein Aufstieg vom mittleren in den gehobenen Dienst ist möglich.

Wo kann ich mich informieren?

Als Ansprechpartner stehen Ihnen die Mitarbeiter der Werbe- und Einstellungsstelle bei der Polizeidirektion für Aus-und Fortbildung zur Verfügung. Diese erreichen Sie unter der Telefonnummer: 04521/81652.
Auf unserer Internetseite unter "Berufseinstieg" finden Sie eine Liste mit Kontaktdaten unsere Einstellungsberaterinnen und Einstellungsberater. Diese stehen Ihnen ebenfalls als Ansprechpartner zur Verfügung.

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