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Wiesen- und Küstenvogelschutz

Staatskanzlei

Wiesen- und Küstenvogelschutz

Wiesen- und Küstenvögel wie Uferschnepfe, Kiebitz, Bekassine und Großer Brachvogel sind typische Arten des Grünlands, der Moore und der Küstengebiete und zählen zu den am stärksten bedrohten Arten in Schleswig-Holstein. Das zeigen unter anderem Beobachtungen aus dem Wiesenvogelmonitoring. Eine wesentliche Rückgangsursache ist der zunehmende Lebensraumverlust. Zur Erhaltung der Arten werden Schutzmaßnahmen anhand unterschiedlicher Instrumente (Vertragsnaturschutz, gemeinschaftlicher Wiesenvogelschutz etc.) durchgeführt. Diese umfassen vor allem den Erhalt qualitativ wertvollen Grünlands und zum Teil auch Einzelgelegeschutz. Wie Projekte zeigten ist darüber hinaus auch Prädation, die Erbeutung von Eiern, Jung- und selten auch Altvögeln durch Beutegreifer, eine Ursache für die Rückgänge der Wiesen- und Küstenvogelbestände.



Prädationsmanagementkonzept Schleswig-Holstein

In vielen Gebieten Schleswig-Holsteins hängen Bestandsrückgange bei Wiesen- und Küstenvogelarten unter anderem mit dem Verlust von Eiern und Jungvögeln durch Beutegreifer, sogenannte Prädatoren, zusammen. Um die Wiesen- und Küstenvögel zu schützen, sind daher Maßnahmen, die je nach Gebietsgegebenheiten sehr unterschiedlich aussehen können, erforderlich. Um hinsichtlich des Managements die Expertise zu bündeln und ein einheitliches Vorgehen zu etablieren, haben das Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung (MELUND) und das Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume (LLUR) dazu ein Prädationsmanagementkonzept (PDF 5MB, Datei ist nicht barrierefrei) entwickelt.

Titelseite des Prädationsmanagementkonzeptes Schleswig-Holstein Titelseite (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster) Titelseite des Prädationsmanagementkonzeptes Schleswig-Holstein © MELUND/LLUR

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