MariCube in Büsum
Zentrum der blauen Biotechnologie
Das bundesweit erste Kompetenzzentrum für die blaue Biotechnologie am Meer - das Gründer- und Technologiezentrum „mariCUBE" in Büsum. Foto: mariCUBE
Im April wurde das MariCube, Schleswig-Holsteins erster Wirtschafts- und Wissenschaftspark für die Blaue Biotechnologie, offiziell eröffnet. In unmittelbarer Nachbarschaft zum universitären Forschungs- und Technologiezentrum Westküste (FTZ) gelegen, geht es darum, durch biologische Prozesse aus Meeresorganismen Produkte für das tägliche Leben herzustellen.
Erfolg durch Kooperation
Im gleichen Gebäude untergebracht ist die Gesellschaft für Marine Aquakultur mbH (GMA). Ihre Aufgabe ist die Grundlagenforschung und die Verknüpfung dieser Ergebnisse mit den Belangen der Wirtschaft. Um diesen Kern werden sich Spin-offs bilden, die von der Nähe und Zusammenarbeit mit den Forschungseinrichtungen profitieren.
Zielgruppe des neuen Zentrums sind kleine und mittlere Unternehmen aus dem Bereich der marinen Biotechnologie und deren Umfeld, die noch eng mit der Wissenschaft zusammenarbeiten. Das MariCube wird damit zu einem Kompetenzzentrum und Forum für Wissenschaft, Forschung und angewandte Technologien sowie ein optimaler Standort für junge Unternehmen.
Umfassender Service
MariCube bietet einen Hochschulkern und unmittelbare SpinOff Ressourcen. Es besteht eine unmittelbare Nachbarschaft zum Forschungs- und Technologiezentrum Westküste (FTZ) der Universität Kiel und das Forschungsangebot der Gesellschaft für Marine Aquakultur (GMA). Jungen Unternehmen werden zudem durch professionelles Center-Management optimale Bedingungen geboten, da die Nutzung aller Infrastrukturleistungen und Kapazitäten eines klassischen Gründer- und Technologiezentrums (Sekretariat, Post- und Telefonservice u.v.m) zur Verfügung stehen.
Standortvorteile
In Büsum befindet sich der Forschungsraum Meer direkt vor der Tür. Die enge Verzahnung von Grundlagen- und Auftragsforschung durch die Nähe zum Forschungs- und Technologiezentrum FTZ und zur GMA mit eigenem Lehrstuhl „Marine Aquakultur“ sprechen für sich. Die enge Zusammenarbeit mit dem Gründer- und Technologiecentrum CAT in Meldorf, sehr gute Netzwerkstrukturen und Kooperationen mit Wirtschaftsförderungsgesellschaften, Fachhochschule Westküste, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, vielen Forschungsinstitutionen und den regionalen Wirtschaftsakteuren machen den Standort attraktiv.
Gute Verkehrsanbindungen bestehen über die Autobahn 23 und mit der Bahn von und nach Hamburg. Die Lebens- und Arbeitsbedingungen im Nordsee-Heilbad Büsum sind vorteilhaft.
Fakten
- Baubeginn September 2007, Fertigstellung Ende 2008
- 2.500 Quadratmeter Fläche
- Investitionsvolumen vier Millionen Euro
- Mittelfristig bis zu 45 neue Arbeitsplätze
- Projektträger: Kreis Dithmarschen
- Betrieb durch das Centrum für Angewandte Technologien CAT GmbH, Meldorf
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