Himbeeren – die Verführung pur
Himbeeren schmecken einfach himmlisch! Sie duften nach Sommer und sind wahre Vitaminbomben. Erfahren Sie mehr über die leckeren Beeren.
Bereits unsere Vorfahren aus der Jungsteinzeit erfreuten sich an der Waldhimbeere und schätzten ihren guten Geschmack und ihre Wirkung als Heilpflanze. Im Mittelalter wurden die süßen Früchtchen in den Klostergärten in Kultur genommen. Die uns bekannteste rote Himbeere wurde erst im 19. Jahrhundert in größerem Umfang in Europa angebaut.
Sowohl die Waldhimbeere als auch die Kulturformen gibt es in vielen unterschiedlichen Sorten: Die Pflanzen sind hoch- oder niedrigwüchsig, die Früchte meist hell- bis dunkelrot. Die Triebe haben dichte Stacheln oder sind vollkommen stachellos.
© Agentur Zuckerguß
Gemein ist allen Himbeerpflanzen, dass sie zu den Rosengewächsen gehören. Zwischen Mai und August bilden sie rispenförmige Blütenstände mit weißen Blüten. Eine Frucht besteht aus vielen kleinen Beeren, die den weißen Zapfen, den so genannten Fruchtboden, umgeben. Botanisch gesehen sind Himbeeren deswegen auch keine Beeren, sondern Sammelsteinfrüchte.
Die Saison der süßen Beeren hängt von der Sorte ab. Die ersten Sommerhimbeeren können im Juni/Juli geerntet werden. Die Herbsthimbeere trägt bis Oktober Früchte. Vorteil von Letzterer: Dank der kühleren Jahreszeit sind die Beeren meist madenfrei. Himbeeren sollten ohne Stiel und Kelch geerntet werden. Vergessen Sie nicht beim Pflücken unter die Blätter zu schauen, dort verstecken sich häufig die schönsten.
Wenn Sie Himbeeren kaufen, achten Sie darauf, dass die Früchte prall und glänzend aussehen.
Wer einen Himbeerstrauch hat, hat eine Apotheke im Garten. Die süßen Früchtchen sind reich an Vitaminen wie beispielsweise Vitamin C, Mineralstoffen (vor allem Kalzium) Spurenelementen und sekundären Pflanzeninhaltsstoffen.
© Agentur Zuckerguß
Himbeeren sind, ähnlich wie Erdbeeren, sehr empfindlich. Hitze und lange Transportwege mögen sie nicht, am besten schmecken sie ganz frisch gepflückt. Ihr größter Feind ist Wasser, da es ihnen das Aroma entzieht. Bei stark verschmutzten Früchten empfiehlt es sich, die Beeren in ein Sieb zu geben und in eine mit lauwarmem Wasser gefüllte Schüssel zu tauchen. Danach gut abtropfen lassen. Im Kühlschrank halten Himbeeren etwa zwei bis drei Tage. Wer dann immer noch mehr Beeren als Bärenhunger hat: Die süßen Früchtchen eignen sich perfekt zum Einfrieren, da sie kaum an Geschmack einbüßen.
Himbeeren schmecken frisch gepflückt, in opulenten Torten, erfrischenden Milchshakes oder mit Joghurt oder Pudding gelöffelt. Als Sirup, verdünnt mit Wasser, sind sie der perfekte Durstlöscher im Sommer – heiß zu Vanilleeis im Winter ein wahrer Klassiker.
nach oben