Geschlossener Kreislauf des guten Geschmacks

Die Regionalmarke "Susländer"

Schweinefleisch, Foto: NIKDIN+Partner. Design

"Die reine Lust am Fleischgenuss" – mit diesem Slogan wirbt die Regionalmarke "Susländer" für hochwertiges Schweinefleisch aus Schleswig-Holstein. Was dran ist an dem Versprechen wollen wir bei einer Fahrt über Land herausfinden, bei der uns Wilhelm Ahrens begleiten wird. Er wird uns "seine" landwirtschaftlichen Produzenten und Partner vorstellen und uns den Weg des guten Geschmacks in der Susländer-Welt rund um Kollmar bei Elmshorn erläutern.

"Reines" Schweinefleisch – wie geht das?

Was wirklich drin ist in dem guten Schwein, das zeigt uns Wilhelm Ahrens gleich nebenan in Hermann Haars Mühle in Kollmar. Die produziert in Ahrens Auftrag einmal wöchentlich das spezielle Schweinefutter. "Günstige Aminosäure- und Fettsäuremuster unserer Mischung aus viel Erbsen und wenig Getreide ergeben das energiereichste Futter überhaupt mit über 14 Mega-Joule", erklärt Ahrens. "Daher sind auch Tageszunahmen von bis zu 1000 Gramm möglich." Um das hinzubekommen, bedarf es 1200 Tonnen Erbsen pro Jahr. Das schlägt sich zwar im Preis nieder – die Mehrkosten für die Aufzucht eines Schweins belaufen sich auf etwa 32 Euro pro Tier und der durchschnittliche Aufpreis für das Fleisch beträgt 50 Cent pro Kilogramm. Was aber nicht drin ist im Fleisch, darauf kann sich der Verbraucher fest verlassen, denn das ist messbar. Mehrfache Untersuchungen und Tests haben ergeben: Selbst in der Schweineleber – dem Speicherorgan und "Gedächtnis" des Organismus – finden sich nachweislich keine Rückstände von Antbiotika oder anderen Zusätzen. "Unser Schwein ist garantiert rein!", so Ahrens.

Die reine Lust am Fleischgenuss – die Produzenten

Christian Schmidt, Foto: NIKDIN+Partner. Design (Zum Vergrößern bitte anklicken.) Christian Schmidt

Dass die Produktion von "reinem" Schwein auch für Landwirte die "reine Freude" sein kann, davon überzeugen wir uns anschließend bei Christian Schmidt, der an Wilhelm Ahrens cirka 3000 Mastschweine im Jahr liefert. Susländer Schweine werden nach bestimmten Kriterien gehalten. Dazu gehört viel Licht, viel Luft, ausreichend gutes Wasser sowie die Fütterung "ad libitum" - dass heißt, jedes Schwein kann nach Belieben seine Futtermenge bestimmen. Auch genügend Auslauf im Freien ist wichtig, besonders während der Tracht. Insgesamt fünf Landwirtschaftliche Betriebe ziehen mit: Christian Schmidt aus Kollmar, Klaus Mangels aus Heisterende / Horst, Jürgen Jörs aus Neuendorf, Peter Piening aus Hemdingen und Heinrich Jagemann aus Bauland / Heist.

Christian Schmidts Betrieb hat sowohl Sauen als auch Ferkel und Mastschweine, was in der hoch spezialisierten Tierhaltung eine Besonderheit ist. Mit der speziellen Futtermischung und unter Einhaltung weiterer von Wilhelm Ahrens vorgegebener Bestimmungen schafft Landwirt Schmidt genau drei Umläufe im Jahr – das heißt: der Kreislauf von Sauen, Ferkeln und Mastplätzen wird dreimal komplett durchlaufen. "Und alles ohne nennenswerte Ausfälle", berichtet Schmidt. "Die liegen bei uns unter einem Prozent." Woran das liegt, wollen wir wissen. Christian Schmidt: "Die Tiere sind einfach unglaublich gesund! Die günstige Futterzusammensetzung vitalisiert und stabilisiert das Nervenkostüm und die Robustheit der Tiere. Die haut so schnell nix um!"

Die Susländer Familie

Schweine, Foto: NIKDIN+Partner. Design (Zum Vergrößern bitte anklicken.) Schweine

Susländer ist und bleibt, wenn es nach Wilhelm Ahrens geht, auch in Zukunft eine echte Regionalmarke. "Unsere Schweine wachsen grundsätzlich nur in Schleswig-Holstein auf", bleibt Ahrens fest. Die insgesamt fünf bäuerlichen Höfe befinden sich in den Kreisen Steinburg und Pinneberg, ebenso wie die Getreidemühle und der Schlachtbetrieb. "Hell, sauber und ordentlich – wie sich das gehört!", sagt zum Beispiel Maik Fölscher, der Junior-Chef der Schlachterei, über seinen eigenen Betrieb. Die Fölster Fleisch KG in Seestermühe ist ein mittelständischer Betrieb, bildet zurzeit 11 (!) Lehrlinge aus.

Freunde der Nachhaltigkeit

Der respektvolle Umgang mit den Tieren, die Wertschätzung des Handwerks und die Liebe zum Produkt ist allen Susländer-Beteiligten anzumerken. Von der Futterlieferung bis zum Schlachttransport – kein Ort ist mehr als 25 Kilometer von der nächsten Station entfernt. Der Vermarkter, die Peter Wendt GmbH, ist ebenfalls nicht aus der Welt, sondern in Hamburg ansässig. Das ist nicht nur aus ökologischen Gründen vorbildlich. "Wir kennen uns – wir vertrauen uns", so die übereinstimmende Philosophie der Susländer-Akteure. "Und den Leuten was richtig Gutes zum Essen zu geben", spricht Wilhelm Ahrens im Namen aller aus, "ist eine unglaubliche Befriedigung!"

Zusatzinformationen

Kontakt




Diese Seite: