Woran erkenne ich eine gute Brotqualität? Und wie bleibt das Brot länger frisch?

Erst seit dem zwölften Jahrhundert gilt Brot in Europa als Hauptnahrungsmittel. Die Zutaten sind bis heute weitgehend dieselben geblieben: Mehl, Wasser, Salz und Hefe oder Sauerteig. Brot ist reich an Vitaminen, Mineral-, Ballaststoffen, Eiweiß und Kohlenhydraten und eignet sich hervorragend als Zwischenmahlzeit. Vor allem aus diesem Grund wird es bei deutschen Verbrauchern seit einigen Jahren immer beliebter. Pro Jahr verzehrt jeder Bundesbürger im Schnitt mehr als 80 kg Brot und Brötchen. Rund 16.000 Handwerksbäckereien bieten ihren Kunden etwa 300 unterschiedliche Brotsorten an.

Nur ein frisches Brot duftet stark, hat eine knusprige Kruste und eine lockere Krume. Die Kruste muss die Krume gleichmäßig umschließen. Die Röststoffe in der Kruste sind besonders geschmacksintensiv. Eine gut ausgebildete Kruste hält das Brot außerdem länger frisch. Ist die Krume gleichmäßig, locker und ohne Hohlräume, lässt sich das Brot gut schneiden und bestreichen. Ein gutes Brot klumpt beim Kauen nicht. Brote und Brötchen mit einem hohen Anteil an Vollkorn und Schrot regen die Verdauung an und sorgen für ein anhaltendes Sättigungsgefühl. Der regelmäßige Verzehr hilft, Heißhungerattacken zu vermeiden.

Ein Brot bleibt länger frisch, wenn es einen hohen Anteil an Roggenmehl hat oder aus Sauerteig hergestellt ist. Besser als die Lagerung im Kühlschrank ist in jedem Fall eine Aufbewahrung bei Zimmertemperatur. Behältnisse aus Steingut oder nicht ganz luftdicht abschließende Brotkästen sind die optimalen Behälter für Brot und Brötchen. Wer sie wöchentlich mit Essig auswischt, vermeidet Schimmel. Damit angeschnittenes Brot nicht austrocknet, sollte es mit der Schnittfläche nach unten liegen. Bei optimaler Lagerung bleiben Weizenbrote zwei Tage lang frisch, während Roggenbrote bis zu sechs Tage frisch bleiben. Am längsten halten sich Schrot- und Vollkornbrote, die man über eine Woche aufheben kann.

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