Stoffinformationsysteme

Aufgrund der großen Zahl der auf dem Markt befindlichen Stoffe und Gemische ist auch die Menge der zu verwaltenden Daten außerordentlich groß. Diese Datenverwaltung kann nur mittels der Informationstechnik geleistet werden, auch deshalb, weil mitunter sehr schnell ein ganz bestimmtes Datum, zum Beispiel ein Flammpunkt, zu einem ganz bestimmten Stoff benötigt wird. Schleswig-Holstein beteiligt sich deshalb bereits seit über 20 Jahren an der gemeinschaftlichen Erarbeitung (Bund-/Länder-Kooperationen) von Stoffinformationssystemen.

Die früheste Entwicklung auf diesem Gebiet war die Gefahrstoffdatenbank der Länder (GDL), an der Schleswig-Holstein von Anfang an beteiligt war. Heute beteiligt sich Schleswig-Holstein auch an dem Gemeinsamen Stoffdatenpool des Bundes und der Länder (GSBL), wobei die vorhandenen Daten aus GDL-Beständen selbstverständlich verwertet werden. Der GSBL kooperiert auch mit dem Nordrhein-Westfälischen Projekt
Informationssystem für gefährliche Stoffe (IGS), mit der Feuerwehr (auch in Belgien) und zum Beispiel dem wissenschaftlichen Literaturverlag Beilstein-Institut. Über die vorstehenden Links sind die jeweiligen Public-Versionen der genannten Projekte zu erreichen.

Zusatzinformationen

Kontakt




Diese Seite: