Datengrundlagen
Datengrundlagen für den Bereich Bodenschutz
Bodenschutz ist nur auf der Grundlage eines umfangreichen und flächendeckenden Datenmaterials möglich. Die Kenntnis der Böden, ihrer Eigenschaften, Verbreitung, Belastung und Belastbarkeit sind Voraussetzungen, um Entscheidungen zugunsten des Bodenschutzes treffen zu können.
Im Zusammenhang mit der Umsetzung des Bodenschutzprogrammes "Ziele und Strategien des Bodenschutzes in Schleswig-Holstein", des Bundes-Bodenschutzgesetzes und des Landes-Bodenschutzgesetzes steht die Schaffung von Informationsgrundlagen zum Boden unter dem Dach des Bodeninformationssystems (BODIS) im Wirkungsgefüge mit den anderen Umweltmedien.
Datengrundlagen für den Bereich Altlasten
Um die Altlasten in Schleswig-Holstein erkennen und die von ihnen ausgehenden Gefahren für den Menschen und seine Umwelt abwehren zu können, bedarf es eines systematischen Vorgehens entsprechend der in Bundes-Bodenschutzgesetz und Bundes-Bodenschutz- und Altlastenverordnung festgelegten Rahmenbedingungen.
Am Anfang steht dabei der Arbeitsschritt der Erfassung und Erstbewertung der altlastverdächtigen Flächen, mit dem Ziel, die altlastverdächtigen Flächen im Land mit ihrer genauen Lage zu identifizieren. An die Erfassung schließt sich als nächster Arbeitsschritt die Gefährdungsabschätzung an, durch die der bestehende Altlastverdacht entweder auszuräumen oder das Vorliegen einer Altlast festzustellen ist. Erkannte Altlasten erfordern Maßnahmen zur Gefahrenabwehr.
Zuständig für die Altlastenbearbeitung sind in Schleswig-Holstein die Kreise und kreisfreien Städte als untere Bodenschutzbehörde. Der aktuelle Stand der Erfassung und Bearbeitung altlastverdächtiger Flächen und Altlasten in den Kreise und kreisfreien Städten kann einer Übersicht in Form von Tabellen, Graphiken und einer Übersichtskarte entnommen werden.
Die erkannten altlastverdächtigen Flächen sind in die Altlastenkataster der zuständigen Behörden und das Altlasteninformationssystem des Landes aufzunehmen.