Siedlungsabfälle
Die Kreise und kreisfreien Städte in Schleswig-Holstein haben gut ausgeführte Systeme zur getrennten Erfassung verwertbarer Abfälle etabliert. Von den öffentlich entsorgten Siedlungsabfällen werden inzwischen 55 Prozent einer Verwertung zugeführt. Dennoch verbleibt nach wie vor eine große Menge an Restabfällen, die beseitigt werden müssen. Im Jahre 2006 waren dies etwa 720.000 Tonnen.
Bioabfälle
Die getrennte Erfassung und Verwertung von Bioabfällen leistet einen wichtigen Beitrag zu einer ökoeffizienten Abfallwirtschaft.
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Grünabfälle
Grünabfälle können einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz leisten, wenn sie sowohl stofflich als auch energetisch verwertet werden.
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Klärschlämme
Klärschlamm ist wegen seiner Nährstoffeigenschaften ein nachgefragter Dünger. Gleichzeitig wird die damit einhergehende Schadstoffproblematik diskutiert. Strenge Maßstäbe bei der landwirtschaftlichen Klärschlammverwertung sollen diesen Entsorgungsweg auch in Zukunft sicherstellen.
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Verpackungen
Die Vermeidung und Verwertung von Verpackungen wird in der Verpackungsverordnung geregelt, die im Jahr 1991 erlassen wurde. Mittlerweile gilt die 5. Novelle dieser Verordnung vom April 2008.
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Gewerbliche Siedlungsabfälle
Gewerbliche Siedlungsabfälle und bestimmte Bau- und Abbruchabfälle unterliegen hin-sichtlich der Getrennterfassung und Verwertung den besonderen Vorschriften der Gewerbeabfallverordnung.
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Energetische Verwertung von Abfällen
Neben der Abfallvermeidung und der stofflichen Abfallverwertung gewinnt die Nutzung der Energie von Abfällen für die Ressourcenschonung und den Klimaschutz an Bedeutung.
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Restabfallbehandlung und Deponien
Nicht verwertbare Siedlungsabfälle (Restabfälle) werden in mechanisch-biologischen Anlagen (MBA) oder in Müllverbrennungsanlagen (MVA) behandelt, Deponien sind weiterhin unverzichtbar.
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Seaborne-Verfahren
Mit dem Seaborne-Verfahren hat das Umweltministerium des Landes Schleswig-Holstein eine besonders innovative Technologie zur hochwertigen Verwertung von biogenen Reststoffen gefördert.
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Studie "Ökologische Bewertung der Siedlungsabfallwirtschaft"
In dieser Studie wurde die Entwicklung der schleswig-holsteinischen Siedlungsabfallwirtschaft anhand des Aufkommens und des Verbleibs der Abfälle für die beiden Vergleichsjahre 1993 und 2004 bilanziert und ökologisch bewertet.
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Studie "Qualitätssicherung für Ersatzbrennstoffe"
In dieser Studie wurde ein Praxisbezogenes Konzept zur Qualitätssicherung bei der Aufbereitung von Ersatzbrennstoffen (EBS) aus heterogenen Abfällen wie Hausmüll und Gewerbeabfällen erarbeitet.
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