Sonderabfallstatistik
(Statistik der gefährlichen Abfälle)

Gefährliche Abfälle sind besonders überwachungsbedürftig. Das heißt: Die Entsorgung jeder einzelnen Charge muss durch einen so genannten Begleitschein nachgewiesen werden. Abfälle, die als gefährlich gelten, sind im EU-weit geltenden Abfallkatalog mit einem (*) gekennzeichnet. Der Abfallkatalog wurde in Deutschland durch die Abfallverzeichnisverordnung des Bundes verbindlich eingeführt.

In Schleswig-Holstein gibt es jährlich etwa 80.000 bis 90.000 Entsorgungsvorgänge mit gefährlichen Abfällen. Eine derartig große Anzahl kann natürlich nur mit EDV sinnvoll bearbeitet werden. Bundesweit haben sich die Länder daher auf das EDV-System ASYS® verständigt, wodurch es möglich ist, auch die zahlreichen Ländergrenzen der überschreitenden Entsorgungsvorgänge genau verfolgen zu können.

Mit ASYS® können die Ströme der gefährlichen Abfälle auch statistisch ausgewertet werden. In Schleswig-Holstein macht dies für jedes Jahr die GOES (Gesellschaft für die Organisation der Entsorgung der Sonderabfälle). Die GOES ist die Zentrale unseres Landes für die Überwachung der "Sonderabfallströme" und zugleich Knotenstelle für den Datenaustausch mit den anderen Bundesländern.

Die aktuelle GOES-Statistik der gefährlichen Abfälle für das Jahr 2010 können Sie hier einsehen oder als PDf-Datei herunterladen:

Datei ist nicht barrierefrei GOES - Statistik der gefährlichen Abfälle 2010 (PDF, 757 KB, Datei ist nicht barrierefrei)




Diese Seite: