Der Lehrer-Online-Stellenmarkt: Schluss mit der Umstandskrämerei
Schleswig-Holstein hat ein neues Einstellungsverfahren für Lehrkräfte - den Online-Stellenmarkt Schule gestartet. Wer an einer Schule unterrichten möchte, kann ab sofort online nach Stellenangeboten suchen und sich ebenfalls auch online bewerben.
Direkter Ansprechpartner sind die Schulen, die auch die Auswahlgespräche führen und ihre Besetzungsentscheidung treffen. Das Land kann so in einem immer enger werdenden Lehrermarkt und in Konkurrenz zu anderen Bundesländern besser bestehen. Das Online-Einstellungsverfahren macht Schluss mit der bisherigen zentralen und umständlichen Bewerbungspraxis, die nicht mehr zeitgemäß war. So kann das Ministerium effektiver, flexibler und schneller auf die Bedürfnisse der Bewerber und der Schulen reagieren. Das stärkt die Wettbewerbsfähigkeit.
Stellensuche ohne Grenzen
Der neue Service bringt viele Vorteile: Lehrerinnen und Lehrer haben ab sofort die Möglichkeit, sich jederzeit und von überall im Internet über freie Stellen zu informieren. Und sie können online ihre Bewerbung erstellen und den Stand ihres Bewerbungsverfahrens verfolgen.
Passgenaue Ausschreibung
Die Schulen erhalten mehr Gestaltungsspielraum und Eigeninitiative. Sie können ihre freien Stellen "schulgenau" ausschreiben und damit die besonderen Anforderungen an die gesuchten Lehrkräfte einbringen - das gilt auch für die Standortvorteile der Schule. Auch die Personalauswahl treffen weitestgehend die Schulen.
Über den Online -Stellenmarkt erfolgen alle Bewerbungen zum Einstellungstermin 1. August 2011/12. In einem weiteren Schritt soll auch die Vergabe der Stellen für den Vorbereitungsdienst sowie die Besetzung von Funktions- und Abordnungsstellen online möglich sein.
Wettbewerb um gute Lehrer
Der Online-Stellenmarkt Schule war vom ersten Tag an erfolgreich. und greift genau an der richtigen Stelle: Er erhöht die Chancen des Landes im Wettbewerb um gute Lehrerinnen und Lehrer für schleswig-holsteinische Schulen. Die Quote der Nicht-Schleswig-Holsteiner bei den Online-Einstellungen liegt bei nahezu 50 Prozent.
Weitere Informationen:

Bildungsministerium
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