Bündnis für Fachkräfte

Schon heute zeichnet sich ab, dass die Sicherung des Bedarfs an gut ausgebildeten Fachkräften die zentrale arbeitsmarktpolitische Herausforderung der Zukunft ist.

Laborantin im Chemielabor der Uni KielAuch in Laboren droht Fachkräftemangel Kröger/Dorfmüller, Uni Kiel

Im Februar 2011 hat sich unter Federführung von Arbeitsminister Dr. Heiner Garg das Bündnis für Fachkräfte Schleswig-Holstein gegründet. In ihm arbeiten Vertreter der Wirtschafts- und Sozialpartner, der Kammern, der Bundesagentur für Arbeit und der Landesregierung gemeinsam dafür, dass die Nachfrage nach Fachkräften in Schleswig-Holstein auch künftig gedeckt werden kann.

Maßnahmen dazu sind etwa die Erarbeitung von regional- und branchenspezifischen Bedarfsanalysen; eine stärkere Beteiligung und bessere Chancen für Frauen, ältere Arbeitnehmer und Migranten am Arbeitsmarkt; ein besserer Übergang von der Schule in den Beruf und mehr Schulabgänger, die eine Berufsausbildung abschließen; mehr Akademiker und Fachkräfte in Mangelbereichen.

Am 19. August konnte das Bündnis eine Reihe von innovativen Projekten und Maßnahmen vorstellen, um den Arbeitsmarkt und damit die Wirtschaft unseres Landes für die Zukunft fit und wettbewerbsfähig zu machen. Dies wird durch gezielte Branchengespräche flankiert.

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