Meeresumwelt nachhaltig schützen
„Damit verbessern und erhalten wir den natürlichen Lebensraum Meer und steigern die Lebensqualität in Schleswig-Holstein
.“
Beispiel: Nationalpark schleswig-holsteinisches Wattenmeer/ Weltnaturerbe der UNESCO
In St. Peter-Ording gibt es die größten zusammenhängenden Salzwiesen in Schleswig-Holstein. Foto: Vanselow
Das Wattenmeer ist nicht nur in Schleswig-Holstein ein Meeresschutzgebiet von zentraler Bedeutung. Es ist das weltweit größte zusammenhängende Watten- und Barriereinsel-System mit natürlichen und weitgehend ungestörten dynamischen Prozessen. Es ist Grundlage für eine außergewöhnlich hohe biologische Produktion und Artenvielfalt sowie ein hohes Maß an ökologischer Spezialisierung und Anpassungsfähigkeit. Die höchste Anerkennung erfolgte im Juni 2009: das Wattenmeer wurde von der UNESCO in das Weltnaturerbe aufgenommen.
Seine geologischen und geomorphologischen Merkmale sind ein Beleg für die laufende dynamische Anpassung von Küstenbiotopen an globale Veränderungen. Das schleswig-holsteinische Wattenmeer wurde auch als Biosphärenreservat der UNESCO (seit 1990) ausgewiesen, außerdem als Natura-2000 Gebiet, OSPAR Meeresschutzgebiet, Feuchtgebiet von internationaler Bedeutung (RamsarÜbereinkommen) und Teil des besonders empfindlichen Meeresgebietes „Wattenmeer“ („Particularly Sensitive Sea Area“) der internationalen Seeschifffahrtsorganisation. Das Ziel des Nationalparks Wattenmeer lautet „Natur Natur sein lassen“. Der Erhalt der natürlichen Dynamik steht im Vordergrund.
Der Nationalpark wurde in Schleswig-Holstein bereits 1985 eingerichtet und ist durch das landeseigene Nationalparkgesetz geschützt. Dies wurde zuletzt 1999 novelliert. In Deutschland ist der Nationalpark Wattenmeer damit zu Recht eine Modellregion für den europäischen Meeresumweltschutz, die mit der Anerkennung zum UNESCO-Weltnaturerbe ausgezeichnet ist.
Weitere Informationen zum Nationalpark schleswig-holsteinisches Wattenmeer
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