Arbeitsprogramm: Neues Wachstum


Die Wirtschaft weiter ausbauen und die Landesfinanzen auf eine solide Basis stellen: Zwei Tage lang hat die Landesregierung in einer Klausurtagung in Husum über ihre Pläne für diese Legislaturperiode beraten. Am 12. Januar stellte sie in Kiel die Grundzüge ihres Arbeitsprogramms vor.

Ministerpräsident Peter Harry Carstensen und der stellvertretende Ministerpräsident und Minister für Arbeit, Soziales und Gesundheit, Dr. Heiner Garg, stellten die Schwerpunkte des Arbeitsprogramms am 12. Januar in Kiel vor. Beide Politiker betonten, dass Schleswig-Holstein vor allem in der Gesundheitswirtschaft, im Tourismus und im Bereich der erneuerbaren Energien große Wachstumschancen habe. Zu den Schwerpunkten des Arbeitsprogramms werde daher eine breit angelegte Gesundheitsinitiative gehören. Mit dem Strategiekonzept "Gesundheitsstandort Schleswig-Holstein" soll die Gesundheitswirtschaft im Land gestärkt werden.

Von links: Staatssekretärin Dr. Cordelia Andreßen, Minister Jost de Jager, Staatssekretärin Dr. Tamara Zieschang.Von links: Staatssekretärin Dr.Cordelia Andreßen, Minister Jost de Jager, Staatssekretärin Dr.Tamara Zieschang.

Mittelstandsoffensive für Wachstum und Beschäftigung

Das Ministerium für Wissenschaft, Wirtschaft und Verkehr wird eine "Mittelstandsoffensive für Wachstum und Beschäftigung" auf den Weg bringen. Neben der Fehmarnbeltquerung, dem größten Infrastrukturprojekt Nordeuropas mit Investitionen von mehr als 6,5 Milliarden Euro einschließlich der Hinterlandanbindungen bildet die Ausarbeitung eines Energiekonzeptes für Schleswig-Holstein einen weiteren Schwerpunkt in der Arbeit des Wirtschaftsministeriums. Wesentliche Punkte werden dabei der Ausbau der Erneuerbaren Energien, die Steigerung von Energieeinsparung und Energieeffizienz, die Förderung eines ausgewogenen Energiemix, der Ausbau der Stromnetze und die Förderung des Wettbewerbs sein.

Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder

Im Wissenschaftsbereich startet 2010 die zweite Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder – derzeit bereitet das Ministerium mit den Universitäten Kiel und Lübeck eine Teilnahme vor. Darüber hinaus wird die Umsetzung des "baulichen Masterplans" für das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UK S-H) mit einem Volumen von 700 Millionen Euro vorbereitet.

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