Gewerbegebiet „Peelwatt“ in Flensburg

Stadt und WiREG eröffnen die Erweiterung des Gewerbegebietes Süd

Erscheinungsdatum:
13.09.2011

Oberbürgermeister Simon Faber und der Geschäftsführer der Wirtschafts-
förderungs- und Regionalentwicklungsgesellschaft (WiREG) Dr. Klaus Matthiesen eröffneten gemeinsam mit Staatssekretärin Dr. Cordelia Andreßen am 13. September das neu erschlossene Gewerbegebiet „Peelwatt“ an der Eckernförder Landstraße. Nachdem die Erschließungsarbeiten des ersten Bauabschnittes der Fläche nun abgeschlossen sind, können die Firmen-
ansiedlungen beginnen – auf der einzigen direkt in der Nähe zum Technologie-
zentrum liegenden freien Entwicklungsfläche mit einer Nettogröße von rund 11 Hektar.

Nach den Worten von Andreßen habe das Wirtschaftsministerium die Erschließungskosten des Gewerbegebietes in Höhe von 2,4 Millionen Euro zur Hälfte aus dem Zukunftsprogramm Wirtschaft gefördert. Das ermögliche der Stadt konkurrenzfähige Angebotspreise, die den ansiedelnden Unternehmen zugute komme. „Die Förderung von kommunalen Gewerbegebieten ist ein wichtiger Baustein in der Mittelstandsoffensive Schleswig-Holstein“, sagte die Staatssekretärin. „Denn der Mittelstand ist auch Ideenschmiede mit großer Innovationskraft.“ Gerade die unmittelbare Nähe des Technologiezentrums eröffne die Möglichkeit, die Wirtschaftskraft junger und innovativer Unternehmen weiter zu entwicklen. Andreßen wies darauf hin, dass das Land auf diese Weise seit 2008 die wirtschaftliche Entwicklung der Region um Flensburg durch Förderung von Gewerbegebietserschließung mit insgesamt rund 3,7 Millionen Euro gefördert habe.

Während der letzten Jahre wurde ein Großteil der zur Verfügung stehenden Flächen vermarktet – die Ansiedlungsanfragen auch aus Dänemark haben stark zugenommen, deshalb freut uns die neue Angebotsfläche“, betonte Oberbürgermeister Simon Faber anlässlich des Eröffnung. „Mit der Planung und Erschließung von Peelwatt haben wir die Weichen für künftige Gewerbeansiedlungen gestellt und können insbesondere jungen und innovativen Unternehmen Raum zur Entwicklung geben“, so Faber weiter .

Das Gewerbegebiet Flensburg

Das gesamte Gewerbegebiet im Süden Flensburgs bietet optimale Verkehranbindung an die Osttangente, gute Bebaubarkeit und eine bevorzugte Lage. Auch die klare Funktionstrennung und ein hoher Bekanntheitsgrad tragen zur Attraktivität dieser Lage bei. Mittlerweile sind deutlich über 200 Unternehmen mit circa 6.000 Beschäftigten hier tätig. Die Gewerbeflächen rund um das Technologiezentrum Flensburg sind mittlerweile überwiegend an technologieorientierte oder produzierende Unternehmen veräußert. Der hier entstandene Technologiepark im Gewerbegebiet Lise-Meitner-Straße bietet nur noch 3 Hektar freie Restflächen an. Erweiterungsbedarf ist also dringend gegeben. Zuständig für Unternehmensansiedlungen in Flensburgs Gewerbegebieten ist die WiREG, die Wirtschaftsförderungsgesellschaft der Stadt Flensburg und der Gemeinden des Kreises Schleswig-Flensburg.

Logo Wirtschaftsförderungs- und Regionalentwicklungsgesellschaft Flensburg/Schleswig

Die Interessentenliste für ein Grundstück im Erweiterungsgebiet „Peelwatt“ umfasst mittlerweile etliche Unternehmen, die zusammen etwa 3 Hektar Fläche nachfragen. Der Erweiterungsbedarf ist vorhanden und damit stellt das Gewerbegebiet „Peelwatt“ die natürliche räumliche Fortsetzung des Technologieparks dar und bildet eine Achse zum nahegelegenen Campus mit den Hochschulen und trägt damit zum Technologietransfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft sowie zur Umsetzung von Spinnoffs und innovationsmotivierten Gründungen bei. Da die Nachfrage groß ist, wird der Startschuß für die Erschließung des 2. Bauabschnittes des Gewerbegebietes „Peelwatt“ in Kürze folgen.

Das Gewerbegebiet Süd ist ein den 60iger Jahren entstanden. Es umfasst den Staßenzug „Zur Bleiche“ bis zur „Eckernförder Landstaße“ und von der „Schleswiger Straße“ bis zu der „Bahnlinie Flensburg-Dänemark“. Die Größe beträgt knapp 100 Hektar. Das südöstlich unmittelbar angrenzende Gewerbegebiet Lise-Meitner-Straße mit einer Gesamtgröße von circa 30 ha ist 1987 erschlossen worden und schließt sich südlich der Bahnlinie „Flensburg-Dänemark“ an das Gewerbegebiet Süd an. Gleichzeitig wurde das Technologiezentrum Flensburg errichtet, das in den 23 Jahren seines Bestehens einen erheblichen Beitrag zu den Firmenansiedlungen im Gewerbegebiet Süd geleistet hat. Mittlerweile sind hier ein gutes Dutzend Unternehmen tätig, die ihren Ursprung im Technologiezentrum haben. Diese ehemaligen TZ-Firmen stellen insgesamt 600 Arbeitsplätze und belegen etwa 7 Hektar Gewerbefläche. Dieser Erfolgsweg soll weiter beschritten werden.

Zukunftsprogramm Wirtschaft

Zukunftsprogramm Wirtschaft

In das Zukunftsprogramm Wirtschaft fließen im Zeitraum 2007 – 2013 rund 704 Millionen Euro für die wirtschafts- und regionalpolitische Förderung in Schleswig-Holstein, davon rund 374 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), rund 208 Millionen Euro aus der Bund-Länder-Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" (GRW) sowie ergänzenden Landesmitteln in Höhe von rund 122 Millionen Euro.

Verantwortlich für den Pressetext:
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Wirtschaftsförderungs- und Regionalentwicklungsgesellschaft, Schleswig/Flensburg mbH (WiREG), Andrea Kislat, Fon 0461 9992208, kislat@wireg.de, Lise-Meitner-Str. 2, 24941 Flensburg

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