Land fördert Neugestaltung der
Strandpromenade in Sierksdorf

de Jager: „Investition in die Zukunft des Tourismus-Standortes“

Erscheinungsdatum:
12.08.2011

Mit einer neu gestalteten Promenade will das Ostseebad Sierksdorf künftig noch mehr Gäste begeistern. Das Land unterstützt das 1,8 Millionen Euro teure Projekt in Höhe des Ferienparks Sierksdorf mit 1,1 Millionen Euro. Wirtschaftsminister Jost de Jager übergab am 12. August einen entsprechenden Förderbescheid an Sierksdorfs Bürgermeister Bodo Willert. „Die Modernisierung der Promenadenanlagen ist eine Investition in die Zukunft des Tourismus-Standortes Sierksdorf“, sagte de Jager. Mit dem Umbau werde die bereits erfolgte Neugestaltung des Promenadenabschnitts „Am Strande“ vor dem Bereich des Ferienparks fortgesetzt. „Promenaden werden von den Gästen am stärksten frequentiert und zählen somit zu den touristischen Kernbereichen unserer Küstenorte“, so der Minister, „hier können unsere Gäste die maritime Seite von Schleswig-Holstein bei jedem Wetter hautnah erleben.

Geplant ist, die Promenade auf einer Länge von rund 400 Metern durch Holzdecks mit attraktiven Aufenthaltsbereichen aufzuwerten. Darüber hinaus wird ein behindertengerechter Strandzugang realisiert, sowie die vorhandenen Sanitäranlagen und die DLRG-Station modernisiert. Die gesamte Möblierung und Beleuchtung der Promenadenanlage soll zeitgemäß gestaltet werden. Durch die geplanten Maßnahmen wird der rückwärtige Bereich mit seinen gastronomischen Angeboten stärker mit der Promenade und dem Strand verbunden. Die Schaffung von Verweilzonen und Spielbereichen kommt dabei insbesondere den Wünschen und Bedürfnissen der Zielgruppen „Familien mit Kindern“ und der „Best Ager“ entgegen.

 

Zukunftsprogramm Wirtschaft

In das Zukunftsprogramm Wirtschaft fließen im Zeitraum 2007 – 2013 rund 704 Millionen Euro für die wirtschafts- und regionalpolitische Förderung in Schleswig-Holstein, davon rund 374 Mio. Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), rund 208 Mio. Euro aus der Bund-Länder-Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" (GRW) sowie ergänzenden Landesmitteln in Höhe von rund 122 Mio. Euro.

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