Aktion »20 Trucks für die Küstenroute A 20« rollt an – Wirtschaft zeigt Flagge!
Erscheinungsdatum:
13.05.2011
Mit einem druckvollen Hornsignal gab Schleswig-Holsteins Verkehrsminister, Jost de Jager, heute den Startschuss für 20 großformatig beklebte Lkws, die fortan auf Deutschlands Straßen mit dem Slogan „Küstenroute – verbindet mehr!“ für eine zügige Umsetzung der Küstenroute A 20 werben sollen. Das darauf antwortende Hupkonzert der eindrucksvoll in Reih und Glied geparkten Trucks auf dem Betriebsgelände der Anhalt Logistik GmbH & Co. KG in Rehm-Flehde-Bargen war denn auch als lautstarker Hinweis in Richtung Verkehrsministerium für einen zügigen Baufortschritt zu verstehen.
Die Aktion „20 Trucks für die Küstenroute A 20“ wird getragen durch die IHK Schleswig-Holstein sowie durch den Förderkreis Feste Unterelbequerung e. V. und den Unternehmensverband Unterelbe-Westküste e. V.. Schirmherr der Aktion ist der Minister für Wissenschaft, Wirtschaft und Verkehr des Landes Schleswig-Holstein, Jost de Jager.
„Mit der Aktion und der Marke ‚Küstenroute – verbindet mehr’ wollen wir der Politik und den Bürgerinnen und Bürgern deutlich machen, dass die A 20 mit fester Unterelbequerung als transeuropäische Magistrale gerade für Schleswig-Holstein von herausragender Bedeutung ist und bleibt. Die Küstenroute verbindet die Wirtschaftsräume Nord- und Osteuropas mit Westeuropa und stärkt damit die regionalen Wirtschaftsstandorte entlang der Ost- und Nordsee“, so die Veranstalter. Nach Auffassung der Wirtschaft müsse deshalb, trotz knapper Haushaltsmittel und weiterer wichtiger Infrastrukturprojekte, die zügige Realisierung der Küstenroute auf der verkehrspolitischen Agenda bleiben.
Auf der Veranstaltung in Rehm-Flehde-Barge machte deshalb Jörg Wagner, Vizepräsident der IHK zu Flensburg, noch einmal deutlich, dass Schleswig-Holstein als Brückenland zwischen Skandinavien und Mittel- und Westeuropa eine leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur benötige. Dazu gehöre die Küstenroute A 20 mit fester Unterelbequerung als durchgehende Magistrale von der polnischen bis an die niederländische Grenze. Wagner betonte dabei insbesondere die wirtschaftliche und damit Arbeitsplatz sichernde und schaffende Wirkung der Küstenroute: „Der transnationale Verkehrskorridor der Küstenroute A 20 von Skandinavien nach Westeuropa ermöglicht vielen Unternehmen, sich an den Schnittpunkten der Autobahn neue Standorte zu suchen und so von den internationalen Verkehrsströmen zu profitieren.“ Zugleich stellte Wagner kritisch fest: „Die Zügigkeit in der Realisierung von bedeutenden Infrastrukturmaßnahmen in unserem Land hat jedoch seit geraumer Zeit im gleichen Maße abgenommen wie die Durchschnittsgeschwindigkeit auf unseren Autobahnen – hervorgerufen durch die Zunahme kilometerlanger Staus.“
Als im Speditions- und Logistikgewerbe tätiger Unternehmer unterstrich Thies Anhalt, Geschäftsführer der Firma Anhalt Logistik, die aus seiner Sicht dringend notwendige Elbquerung westlich von Hamburg sowie die Bedeutung der Küstenroute als Verkehrsträger. „Die Straße wird auch in absehbarer Zukunft von entscheidender Bedeutung für den Warentransport sein“, so Anhalt.
Auch das Bekenntnis des schleswig-holsteinischen Verkehrsministers, Jost de Jager, fiel eindeutig aus: „Die A 20 ist unter den Straßeninfrastrukturprojekten die klare Nummer eins in Schleswig-Holstein“, betonte de Jager. Die Planungen für die Autobahn kämen weiter gut voran. „Inzwischen laufen für alle Streckenabschnitte die Planfeststellungsverfahren“, sagte de Jager. Für den nächsten Abschnitt zwischen Weede und Wittenborn gäbe es bereits eine Finanzierungszusage durch den Bund. „So kann hier mit dem Bau voraussichtlich Ende 2011 begonnen werden“, sagte der Minister. Die Küstenrouten-Werbung durch die 20 Trucks trage dazu bei, die wirtschaftliche Bedeutung der A 20 für Schleswig-Holstein noch stärker in das Gedächtnis der Öffentlichkeit zu rufen.
Um diese Bedeutung und die Notwendigkeit einer zügigen Realisierung im Ministerium weiterhin präsent zu halten, überreichte Vizepräsident Wagner zum Ende der Veranstaltung dem Minister „als Gedankenstütze“ das Modell eines Küstenrouten-Trucks im Maßstab 1:87.
In seiner Rede bei der Spedition Anhalt sagte Verkehrsminister Jost de Jager
Hinweis:
Ab sofort können sich Interessierte auch unter www.kuestenroute.de über Fakten, Hintergründe und den aktuellen Fortgang des wichtigsten Infrastrukturvorhabens Norddeutschlands, der Küstenroute A 20, informieren. Die Internetseite kuestenroute.de informiert darüber hinaus auch über aktuelle Aktionen und Veranstaltungen zur Küstenroute.
Ministerium für Wissenschaft, Wirtschaft und Verkehr Pressesprecher:Harald Haase
Düsternbrooker Weg 94
24105 Kiel
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