Neue Perspektiven für Jugendliche
Land fördert zusätzliche Ausbildungsplätze

Erscheinungsdatum:
31.01.2011

Zur Verbesserung der Ausbildungschancen für Jugendliche fördert das Wirtschaftsministerium die Bereitstellung eines zusätzlichen Ausbildungsplatzes mit bis zu 2.880 Euro. Dies gab am31. Januar Wirtschaftsminister Jost de Jager bekannt.

Logo des Zukuftsprogramms Arbeit mit der EU-Flagge Zukunftsprogramm Arbeit

Die gute Situation auf dem Ausbildungsmarkt darf unseren Blick nicht verstellen, dass viele Jugendliche noch intensiv nach einem Ausbildungsplatz suchen“, sagte de Jager. So haben es Jugendliche mit fehlendem oder schwachem Schulabschluss ebenso unverändert schwer wie diejenigen, die seit längerem Ausbildungsplatz suchend gemeldet sind, die bereits einen Ausbildungsabbruch hinter sich haben oder im SGB-II-Bezug stehen. „Um diese Gruppen müssen wir uns nach wie vor kümmern“, betonte der Minister. Er appelliere an die Betriebe, dieses Angebot zu nutzen und sich stärker um Ausbildungsnachwuchs aus diesen Zielgruppen zu bemühen. „Das Nichtbesetzen von Ausbildungsplätzen bringt keine Lösung, wenn ältere Fachkräfte aus Altergründen ausscheiden. Das wird in den kommenden Jahren verstärkt auf die Betriebe zukommen“, sagte de Jager.

Förderung zusätzlicher betrieblicher Ausbildungsplätze

Aus der im Rahmen des Zukunftsprogramms Arbeit - ZPA - mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds kofinanzierten Aktion „Förderung zusätzlicher betrieblicher Ausbildungsplätze – B1“ können kleine und mittlere Unternehmen, die einen zusätzlichen Ausbildungsplatz für Jugendliche mit den oben genannten Vermittlungshemmnissen zur Verfügung stellen, für die Dauer von bis zu zwei Jahren eine monatliche Förderung von 120 Euro erhalten.

Nähere Informationen erhalten Sie unter: www.ib-sh.de/aktion-b1

Zukunftsprogramm Arbeit

Das Zukunftsprogramm Arbeit ist das Arbeitsmarktprogramm der Landesregierung für die Jahre 2007-2013. Die Förderangebote zielen auf den Abbau der Jugendarbeitslosigkeit, eine höhere Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen und Beschäftigten und die Integration benachteiligter Personen in den Arbeitsmarkt. 216 Millionen Euro stehen an Fördermitteln zur Verfügung, 100 Millionen Euro davon kommen aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF).

Mehr Informationen erhalten Sie im Internet unter www.zukunftsprogramm-arbeit.schleswig-holstein.de.

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