Wirtschafts-Staatssekretärin Zieschang und IHK-Vizepräsident Vater: „500. Kooperation zwischen Schule und Wirtschaft ist ein Riesenerfolg“
- Erscheinungsdatum:
- 01.09.2010
Sie wollen Schülern beim Einstieg ins Berufsleben helfen: Schulleiterin Dr. Anja Grabowsky, Staatssekretärin Dr. Tamara Zieschang, Uwe Troge vom Laborunternehmen LKF und Klaus-Hinrich Vater, IHK-Vizepräsident (v.l.).
IHK/ Beckers
Rundes Jubiläum einer Erfolgsgeschichte: Im Rahmen der vor vier Jahren ins Leben gerufenen Landespartnerschaft Schule-Wirtschaft ist am 1. September 2010 gemeinsam von Wirtschafts-Staatssekretärin Dr. Tamara Zieschang und IHK-Vizepräsident Klaus-Hinrich Vater der 500. Kooperationsvertrag besiegelt worden. Bei den „Jubilaren“ handelt es sich um das LKF Laboratorium für Klinische Forschung GmbH in Schwentinental bei Kiel und das Friedrich-Schiller-Gymnasium in Preetz.
„Angesichts der Herausforderungen, die sich unserer mittelständischen Wirtschaft in Zukunft durch den drohenden Fachkräftemangel stellen, ist die Landespartnerschaft ein Erfolgsmodell für alle Beteiligte
n“, sagte Zieschang. Klaus-Hinrich Vater, Vizepräsident der IHK Schleswig-Holstein, überreichte nach der Unterzeichnung die Urkunden an Dr. Gerrit Schönicke, Geschäftsführer der Firma LKF und an Schulleiterin Dr. Anja Grabowsky. „Ziel der Kooperationsvereinbarungen ist die Verbesserung der Berufsorientierung, der Ausbildungsfähigkeit und damit der Zukunftschancen der Schülerinnen und Schüler“, sagte Vater.
Nach den Worten von Zieschang beruhen die Vereinbarungen auf dem Prinzip der Gegenseitigkeit. Schulen und Betriebe hätten die Freiheit das zu vereinbaren, was für sie wichtig sei. Entsprechend seien der Phantasie bei der Zusammenarbeit der Betriebe und der Schulen keine Grenzen gesetzt. Auch für Vizepräsident Vater liegen die Vorteile klar auf der Hand: „Kooperationen zwischen Schule und Wirtschaft werden in Zukunft immer bedeutsamer. Sie sichern Unternehmen qualifizierte Nachwuchskräfte. Und die Schüler erhalten einen praxisnahen Einblick in den Unternehmensalltag und lernen die Anforderungen der Betriebe und Berufe kennen. Das verbessert Berufsorientierung und Ausbildungsreife
.“
Das Interesse an solchen Kooperationen ist groß. Es fehle laut Vater oft nur an der Zeit oder den nötigen Kontakten, um miteinander ins Gespräch zu kommen. Hier helfen die „Regionalen Fachberaterinnen Schule-Betrieb“. Durch sie werden Unternehmen und Schulen an einen Tisch gebracht. IHK Schleswig-Holstein und Handwerkskammer Schleswig-Holstein organisieren seit 2006 die Kontaktaufnahme von Schulen und Betrieben und fördern nachhaltige Kooperationen. Das Projekt wird vom Ministerium für Wissenschaft, Wirtschaft und Verkehr des Landes gefördert.
Verantwortlich für den Pressetext: IHK Schleswig-Holstein | Arbeitsgemeinschaft der Industrie- und Handelskammern zu Flensburg, zu Kiel und zu Lübeck
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