Bürgerbeteiligung

Schleswig-Holstein geht neue Wege in der Bürgerbeteiligung. Deutlich vor Beginn der förmlichen Verfahren zum Ausbau des Stromnetzes werden die Bürgerinnen und Bürger in den betroffenen Regionen in die Planungen mit einbezogen. Dazu finden seit September 2011 Regionalveranstaltungen statt.

Teilnehmer an einem Seminar mit einem Stift und einem Block in der Hand stock.xchng

Ziel der vorgezogenen Bürgerbeteiligung ist es, die Bürgerinnen und Bürger frühzeitig mit Informationen aus erster Hand zu versorgen. Zudem sollen Anregungen und Hinweise zu den jeweiligen Trassenkorridoren aus den Regionen aufgenommen werden. Dabei geht es darum, Schwerpunktbereiche zu identifizieren, die zu Konflikten führen können. Wenn diese frühzeitig in die Planungen einfließen, spart das im späteren Verfahren Zeit und Mühe bei allen Beteiligten. Denn: Ideen und Pläne sind vor den offiziellen Verfahren noch leichter anzupassen und noch nicht mit formal festgeschriebenen Schritten und Fristen verbunden.

Die Rechte der Bürgerinnen und Bürger, in den späteren Scoping- und Planfeststellungsverfahren Einwendungen vorzutragen und die eigenen Interessen zu vertreten, sind hiervon nicht berührt. Sie bestehen unabhängig davon, ob sich jemand im Rahmen der vorgezogenen Bürgerbeteiligung zu Wort meldet oder nicht.

Ihre Anregungen sind uns wichtig

Ein Mobiltelefon liegt auf der Tastatur eines Rechners. Rechts daneben ein schwarzer Kugelschreiber © Norbert Leipold

Damit im Rahmen der vorgezogenen Bürgerbeteiligung auch Rückmeldungen von Bürgerinnen und Bürgern, die nicht an den Regionalkonferenzen teilnehmen konnten, die richtige Stelle erreichen, hat das Wirtschaftsministerium eine Sondermailadresse eingerichtet. Unter Stromnetzausbau
@wimi.landsh.de können Sie uns Ihre Hinweise und Anregungen zukommen lassen.

Schwerpunkte erkennen

Sämtliche auf dieser Mailadresse eingehenden Mails werden an die planenden Netzbetreiber TenneT TSO und E.ON Netz weitergeleitet. Unabhängig davon wurden die Anregungen und Hinweise der Bürgerinnen und Bürger, die bis einschl. 31. Dezember 2011 eingegangen sind, auch vom Wirtschaftsministerium ausgewertet.

Die zusammenfassende Dokumentation der Rückmeldungen finden Sie hier.

Befragung zum Stromnetzausbau

Zur Akzeptanz des Netzausbaus führt das Psychologische Institut der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg zusammen mit der Deutschen Umwelthilfe e.V. eine Untersuchung durch. Ziel ist es, Ihre Meinung zum Stromnetzausbau zu erfassen und Handlungsempfehlungen für zukünftige Vorhaben abzuleiten. Teilnehmen können alle Personen, die in Schleswig-Holstein leben.

Die Befragung dauert etwa 20 Minuten und ist zu finden bei der Universität Halle unter folgendem Link: http://sozpsy-forschung.psych.uni-halle.de/Netz/

Termine und Veranstaltungen

Hier finden Sie die Termine der Regionalveranstaltungen und andere öffentliche Termine zum Thema Netzausbau in Schleswig-Holstein. mehr lesen

Die Karten, die von den Netzbetreibern in den Regionalveranstaltungen gezeigt wurden, finden Sie auf den Internetseiten der Netzbetreiber.
(siehe weiterführende Links in der rechten Spalte)



Icon Facebook Icon Twitter Icon RSS-Feed

Diese Seite: