Umweltministerin Rumpf begrüßt die Weltnaturerbeförderung in Schleswig-Holstein – Bund gibt über 900.000 Euro
- Erscheinungsdatum:
- 28.07.2010
KIEL. Umweltministerin Dr. Juliane Rumpf hat die Absicht des Bundes begrüßt, das Weltnaturerbe Wattenmeer nun auch finanziell zu unterstützen. "Wir freuen uns, dass der Bund so schnell unserem Wunsch entsprochen hat, neben den deutschen Weltkulturerbestätten jetzt auch das Weltnaturerbe Wattenmeer finanziell zu fördern. Das ist eine wichtige Anerkennung der Begeisterung und des Einsatzes für unser Weltnaturerbe gerade in der Region an der Westküste
", sagte Frau Rumpf.
Sie reagierte damit auf eine Ankündigung, wonach im "Investitionsprogramm nationale UNESCO-Welterbestätten" insgesamt ca. 935.000 Euro vorgesehen sind. Den größten Anteil erhält davon mit 450.000 Euro die Neuausrichtung des Wattenmeer-Nationalparkzentrums Multimar in Tönning (Kreis Nordfriesland). Weitere 204.000 Euro sind für den Aufbau einer flächendeckenden Besucherinformation zum Weltnaturerbe im Kreis Dithmarschen vorgesehen, für den gleichen Zweck werden im Kreis Nordfriesland noch einmal ca. 110.000 Euro bereitgestellt. Hinzu kommen 162.000 Euro für eine Konzeptentwicklung zur touristischen Weiterentwicklung, Planungskosten sowie die Bauleitplanung im Speicherkoog (Kreis Dithmarschen), immerhin noch ca. 9.000 Euro sollen der Qualifizierung des "Käte-Gerdsen-Hauses" auf Hallig Langeneß dienen. Eingereicht hatten die einzelnen Vorhaben jeweils die Kommunen, die jetzt für die berücksichtigten Projekte formale Zuwendungsanträge stellen können. Die Mittel bereit stellt das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS). Sie sind ein wichtiger Beitrag, um der von der UNESCO geforderten Entwicklung einer nachhaltigen und naturverträglichen Tourismusstrategie für das Weltnaturerbe Wattenmeer in Schleswig-Holstein Rechnung zu tragen.
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