Belegungssituation im Autonomen Frauenhaus Lübeck zeigt Notwendigkeit der Landesdatenbank für schnelleres Management der Frauenhausplätze in Schleswig-Holstein

Erscheinungsdatum:
19.01.2012

KIEL. Zur derzeitigen Belegungs-Situation des Autonomen Frauenhauses Lübeck erklärt heute (19. Januar) das MJGI:

"Die Unterbringung einer Mutter mit sechs Kindern in einem Raum im nach Angabe der verantwortlichen Leitung komplett belegten Autonomen Frauenhaus Lübeck stellt eine Ausnahmesituation dar. Dies liegt im konkreten Fall aber an der Größe der Familie und ist nicht Folge fehlender Frauenhausplätze. Den Fall politisch zu instrumentalisieren ist unverantwortlich.

Insgesamt sieht sich das MJGI daher in seinem Bestreben bestätigt, die in der Installation befindliche und vom Ministerium geförderte Landesdatenbank bei der Landesarbeitsgemeinschaft der autonomen Frauenhäuser allen Frauenhäusern schnellstmöglich zur Verfügung zu stellen. So können die Frauenhäuser präzise und sofort erkennen, wo für Frauen und deren Kinder Aufnahmeplätze in Schleswig-Holstein bestehen. Jede hilfesuchende Frau erhält in Schleswig-Holstein einen Frauenhausplatz. Das Suchen einer Zuflucht darf sich jedoch nicht auf eine Region beziehen. Mit der Inbetriebnahme der Datenbank wird für Ende Februar gerechnet.

In Schleswig-Holstein werden derzeit 287 Frauenplätze aus Landesmitteln gefördert. Beim Stand der letzten Erhebung am 20. Dezember 2011 waren mehr als 50 Plätze nicht belegt."

Weitere Informationen:
Frauenhäuser in Schleswig-Holstein

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