Bildungsminister Dr. Klug: Religionsunterricht ist Kultur-Unterricht
- Erscheinungsdatum:
- 09.07.2010
KIEL. „Zu einer guten Allgemeinbildung gehören die Fächer Religion und Philosophie. Aber von einer Vermischung der beiden Fächer mit allen möglichen Glaubensrichtungen halte ich nichts.“ Das sagte heute (9. Juli) Bildungsminister Dr. Ekkehard Klug im Kieler Landtag. Der Minister betonte, dass es eine grundgesetzliche Garantie für den Religionsunterricht gebe, zudem habe sich der konfessionell gebundene Unterricht bewährt. „Auch deswegen, weil niemand gegen seinen Willen oder den Willen seiner Eltern dazu verpflichtet werden kann“, sagte Klug. Er kündigte zudem an, das Ersatzfach Philosophie - auch das habe sich in der Praxis bewährt - an Grundschulen einzuführen.
In der Zusammenarbeit mit den beiden großen Kirchen gebe es klare Regeln für die Vermittlung religiöser Inhalte, sagte Klug. Und es sei gewährleistet, dass der Religionsunterricht zu einer offenen Auseinandersetzung mit jedweder Religiosität oder Weltanschauung beitrage und damit zu Toleranz, Respekt und Dialogfähigkeit. „Aus meiner Sicht ist Religionsunterricht auch ein Kultur-Unterricht“, sagte der Minister, „unsere Kultur ist in weiten Teilen das Ergebnis einer jahrhundertelangen Auseinandersetzung mit dem Christentum.“
Verantwortlich für diesen Pressetext: Thomas Schunck | Ministerium für Bildung und Kultur | Brunswiker Straße 16-22, 24105 Kiel | Telefon 0431 988-5805 | Telefax 0431 988-5815 | E-Mail: thomas.schunck@mbk.landsh.de | Medien-Informationen der Landesregierung finden Sie aktuell und archiviert im Internet unter www.schleswig-holstein.de | Das Ministerium finden Sie im Internet unter www.mbk.schleswig-holstein.de | Das Landeswappen ist gesetzlich geschützt.
nach oben