Fortbildung/Qualifikation
Allgemeines
§ 6 des Gesetzes zur Weiterentwicklung und Verbesserung des Schutzes von Kindern und Jugendlichen in Schleswig-Holstein – Kinderschutzgesetz - präzisiert den in § 85 Abs. 2 Nr. 8 SGB VIII ausgewiesenen Auftrag des überörtlichen Trägers der Jugendhilfe zur Fortbildung. Wesentlicher Bestandteil der vom Land veranstalteten und finanziell unterstützten Fortbildungs- und Qualifizierungsangebote ist die Anregung zum fachlichen Austausch sowie zur verbesserten Zusammenarbeit zwischen den unterschiedlichen Professionen.
Daneben soll die Vermittlung von speziellem Fachwissen aus dem Bereich Kinderschutz, insbesondere in Bezug auf die Umsetzung des § 8a SGB VIII, zur Qualifizierung von Fachkräften beitragen. In diesem Sinne veranstaltet das Land selbst bzw. unterstützt finanziell Fortbildungsund Qualifizierungsmaßnahmen, die in einem überregionalen Kontext bzw. mit einer landesweiten Ausstrahlung stattfinden.
Fortbildungsprogramm 2012 "Dünnes Eis – Handeln in Gefährdungslagen" Fachveranstaltung am 25. Mai 2011
Am 25. Mai 2011 findet in Schleswig die Fachveranstaltung "Dünnes Eis – Handeln in Gefährdungslagen" statt. Es handelt sich um Teil I der dreiteiligen Veranstaltungsreihe "sehen – verstehen – handeln. Kinder und ihre psychisch kranken Eltern im Spannungsfeld zwischen Gefährdung und gelingendem Alltag. Die Teilnehmenden erhalten eine Teilnahmebescheinigung.
Die Veranstaltung wird von der Ärztekammer Schleswig-Holstein als ärztliche Fortbildung mit vier Punkten akkreditiert.Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, erforderlich ist daher eine verbindliche Anmeldung bis spätestens 18. Mai 2011.
Einzelheiten zu Veranstaltungsverlauf sowie zur Anmeldung finden Sie im Programmflyer Programmflyer "Dünnes Eis – Handeln in Gefährdungslagen"
Fachgespräch "Es steht ihnen nicht auf die Stirn geschrieben …" am 23.06.2011
Personalmanagement und Teamentwicklung zur Prävention von Machtmissbrauch und sexueller Gewalt in pädagogischen Einrichtungen
Es steht ihnen nicht auf die Stirn geschrieben beschreibt das Dilemma vieler Personalverantwortlichen in Einrichtungen, Vereinen und Verbänden. Im Mittelpunkt des Fachgespräches stehen daher Fragen zu Personalmanagement, also der Personalauswahl, der Arbeitsvertragsgestaltung, Personalentwicklungsmaßnahmen und arbeitsrechtlicher Sanktionen. Zusätzlich werden auch strukturelle Aspekte wie das Qualitätsmanagement, Fragen der Regelung von Zuständigkeiten, einer Unternehmenskultur und Leitbildern, der Aufbau und die Nutzung von Netzwerken und nicht zuletzt Partizipations- und Beschwerdemöglichkeiten für Kinder, Jugendliche und Eltern thematisiert. Erwartet werden können konkrete und umsetzbare Anregungen zur Prävention und Intervention von Machtmissbrauch und sexueller Gewalt. Eine Anmeldung ist erwünscht.
Fachgespräch vor Ort
Donnerstag, 23. Juni 2011
15.00 bis 18:30 Uhr
Mehrzweckgebäude an der FH Kiel
Sokratesplatz 3, 24149 Kiel
Weitere Informationen - insbesondere zur Anmeldung - finden Sie im Einladungsflyer Fachgespräch "Es steht ihnen nicht auf die Stirn geschrieben …" am 23.06.2011 in Kiel
Mehr zur Reihe Fachgespräche
Die Reihe „Fachgespräche vor Ort“ setzt die gemeinsame Initiative der Ministerien für Arbeit, Soziales und Gesundheit, Justiz, Gleichstellung und Integration sowie Bildung und Kultur in Kooperation mit dem Deutschen Kinderschutzbund Landesverband Schleswig-Holstein e. V. zur Verbesserung des Kinderschutzes in Institutionen fort
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Fortbildungsveranstaltungen im Rückblick
Fachaustausch Kooperationskreise am 22.02.2011
Am 22.02.2011 fand auf Inititative das MASG im Haus des Sports in Kiel ein Fachaustausch zum Thema „Kooperationskreise nach §12 Kinderschutzgesetz Schleswig-Holstein“ statt. Beteiligt wurden über die Kreise und kreisfreien Städte alle bereits existierenden Kooperationskreise und insgesamt Vertretungen aller im Gesetz genannten Professionen. Insgesamt über 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmer besuchten den Fachaustausch. Hier finden Sie eine Veranstatlungsdokumentation mit umfangreichen Materialien
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Fachaustausch Netzwerke am 20.01.2011
Am 20.01.2011 fand im Haus des Sports in Kiel ein Fachaustausch für die Netzwerkkoordinatorinnen und –koordinatoren der Netzwerke nach § 8 des schleswig-holsteinischen Kinderschutzgesetzes statt. In einem moderierten Prozess erhielten zunächst alle Kreise und kreisfreien Städte die Gelegenheit, sich und ihr Netzwerk bzw. ihre Netzwerke vorzustellen.
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Fachaustausche für Netzwerkkordinatorinnen und -koordinatoren sollen regelmäßig zweimal im Jahr , organisiert durch das MASG, stattfinden. Ein zweiter Fachaustausch wird voraussichtlich im Herbst 2011 stattfinden.
Fachtag "Psychisch kranke Eltern" am 27.05.2010
Am 27. Mai 2010 fand in Kiel veraeranstaltet durch das Kinderschutz-Zentrum Kiel in Kooperation mit dem Ministerium für Arbeit, Soziales und Gesundheit der Fachtag "Psychisch kranke Eltern" statt. Tagungsprogramm und schriftliche Versionen der beiden Hauptvorträge können Sie hier herunterladen.
Einladungsflyer mit Programm
Fachtag "Psychisch kranke Eltern"
Vortrag Dr. Michael Hipp, Sozialpsychiatrischer Dienst Hilden
Jugendhilfe unter besonderen Bedingungen: die Klienten sind anders
Vortrag Dr. med. Wolf-R. Jonas, Chefarzt AMEOS-Klinikum Heiligenhafen
Seelische Erkrankungen - Erkennen und Umgang
Weiterbildung zur Fachkraft nach § 8a SGB VIII
Durch das zum 1. Oktober 2005 in Kraft getretene Kinder- und Jugendhilfeweiterentwicklungsgesetz (KICK) ist das Verfahren zum Schutz von Kindern und Jugendlichen durch die Träger der öffentlichen Jugendhilfe weiter konkretisiert worden. Der § 8a SGB VIII bezieht sich dabei auf den Schutzauftrag der Jugendhilfe bei Kindeswohlgefährdung. Danach soll die „insoweit erfahrene Fachkraft“ Jugendhilfefachkräfte unterstützen und bei der Abschätzung eines Gefährdungsrisikos und bei deren Arbeit mit Eltern und Personensorgeberechtigten beraten.
Träger der Weiterbildung
Bundesarbeitsgemeinschaft der Kinderschutz-Zentren
Bonner Straße 145 * 50968 Köln
Tel. 0221/569753 Fax 0221/5697550
die@kinderschutz-zentren.org
www.kinderschutz-zentren.org
Veranstalter
Kinderschutz-Zentrum Kiel
Landesweite Informations- und Fortbildungsstelle
Frau Marianne Dahm
Zastrowstraße 12 * 24114 Kiel
Tel. 0431/122180
landesweit@kinderschutz-zentrum-kiel.de
www.kinderschutz-zentrum-kiel.de
In Kooperation mit den Kinderschutz-Zentren in Schleswig-Holstein
Kinderschutz-Zentrum Lübeck
An der Untertrave 77 * 23552 Lübeck
Kinderschutz-zentrum-luebeck@awo-sh.de
Kinderschutz-Zentrum Westküste
Theodor-Storm-Straße 7 * 25813 Husum
kinderschutz@dw-husum.de
Fortbildung und Qualifizierung von Familienhebammen
Der Bedarf an Familienhebammen ist nach wie vor hoch. Deshalb sieht das Kinderschutzgesetz die Förderung solcher Qualifizierungsmaßnahmen vor. Es existiert noch keine anerkannte bundeseinheitliche Weiterbildung zur Familienhebamme zum Erwerb der Berufsbezeichnung. Im Auftrag des Bundes Deutscher Hebammen wurde ein Curriculum für die Fortbildung zur Familienhebamme erstellt. Diese berufsbegleitende Fortbildung umfasst Inhalte wie beispielsweise Kommunikation und Gesprächsführung, Sozialgesetzgebung, Pädagogik, Psychologie, Arbeit mit Familien sowie interdisziplinäre Zusammenarbeit. Aktuell wird eine entsprechende durch den Landeshebammenverband Schleswig-Holstein initiierte Fortbildung durch das MSGF mit finanziert.
Weitere Informationen finden sie auf der Homepage des Landeshebammenverbandes: www.hebammen-sh.de
Fortbildunsangebote der Landesvereinigung für Gesundheitsförderung
Die Landesvereinigung für Gesundheitsförderung e. V. ist eine zentrale Koordinierungsstelle für gesundheitsbezogene Aktivitäten in Schleswig-Holstein.
Sie ist seit 1966 als ein gemeinnütziger Verein mit einem ehrenamtlichen Vorstand, besetzt mit Vertretern des schleswig-holsteinischen Gesundheits- und Bildungswesens, aktiv und verfolgt das Ziel, die Bedeutung und die Akzeptanz von Früherkennung, Prävention und Gesundheitsförderung zu festigen und zu erhöhen und damit mehr Gesundheit für die Menschen in Schleswig-Holstein zu erreichen.
Die Lvgsh ist eine gemeinnützige und unabhängige Organisation. Als neutrale Partnerin arbeitet sie mit den verantwortlich tätigen Einrichtungen und Personen des Gesundheits- und Bildungswesens in Schleswig-Holstein zusammen und pflegt nationale und internationale Kontakte.
Ihre Hauptaufgabe sieht sie im Informieren, Initiieren, Fortbilden, Kooperieren und Koordinieren. Inhalte und Methoden orientieren sich an den aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen sowie an den gesellschaftspolitischen Erfordernissen und finanziellen Möglichkeiten.
Landesvereinigung für Gesundheitsförderung e.V. in Schleswig-Holstein
Flämische Str. 6-10 - 24103 Kiel
Tel.: (0431) 942 94 - Fax: (0431) 948 71
gesundheit@lvgfsh.de
rudolph@lvgfsh.de
www.lv-gesundheit-sh.de
Fortbildungsangebote der Landesweiten Informations- und Fortbildungsstelle beim Kinderschutzzentrum Kiel sowie der Kinderschutz-Zentren
Die Landesweite Informations- und Fortbildungsstelle und die Kinderschutz-Zentren in Schleswig-Holstein bieten über die Weiterbildung zur „insoweit erfahrenen Fachkraft“ hinaus Fortbildungen für Mitarbeiter/-innen aus Kindertagesstätten, Jugendämtern und anderen Institutionen zu den besonderen Schwerpunkten Frühe Hilfen, Behinderung und Gewalt, Jugendarbeit und Kinderschutz an. Ferner werden Qualitätszirkel für ausgebildete Kinderschutzfachkräfte nach § 8a SGB VIII organisiert. Die professionsübergreifende Vernetzung der Fachleute und eine gezielte Öffentlichkeitsarbeit sind weitere Schwerpunkte der Arbeit der landesweiten Informations- und Fortbildungsstelle.
Fortbildungsprogramm des Jugendministeriums
Das Fortbildungsprogramm 2010 zum Herunterladen: Kinder- und Jugendschutz, Familie, Erziehung und mehr
Das Land Schleswig-Holstein als überörtlicher Träger der Jugendhilfe ist für die Fortbildung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Jugendhilfe zuständig, dies ist in § 85 Absatz 2 Nummer 8 Sozialgesetzbuch VIII geregelt.
In verschiedenen Fachveranstaltungen werden Grundlagen und Methoden der Kinder- und Jugendhilfe erörtert und vertieft sowie aktuelle Fachdiskussionen aufgegriffen werden.
Das aktuelle Fortbildungsprogramm können Sie hier herunterladen. Fortbildungsprogramm 2012