Gesundheitsberichterstattung in Schleswig-Holstein

Gesundheitsberichterstattung beschreibt die gesundheitliche Situation der Bevölkerung. Dazu gehören beispielsweise Gesundheitsrisiken, Krankheiten, Versorgungsangebote und deren Inanspruchnahme sowie soziale Rahmenbedingungen.

Informationen über die gesundheitliche Lage verschiedener Bevölkerungsgruppen sind für einen realitätsnahen Hintergrund bei politischen Entscheidungen unverzichtbar. Aktuelle und valide Daten dienen der Ableitung von Gesundheitszielen, der Entwicklung und Umsetzung zielgerichteter Interventionen und auch der Überprüfung eingeleiteter Maßnahmen.

Die Gesundheitsberichterstattung in Schleswig-Holstein setzt sich aus mehreren Elementen zusammen:

  • Die jährlichen Publikationen „Krebs in Schleswig-Holstein“ informieren umfassend über das Krebsgeschehen in der Bevölkerung. Sie werden von der Registerstelle des Krebsregisters erstellt und können auf dessen Internet-Seite eingesehen und heruntergeladen werden. Auch eine Abfrage der regelmäßig aktualisierten Datenbank ist dort möglich. Die Internetseite finden Sie in der Box "Weiterführende Links" auf der rechten Seite.
  • Schleswig-Holstein hat sich an der bundesweiten Kinder- und Jugendgesundheitsstudie KiGGS beteiligt. Durch die Finanzierung eines eigenen Landesmoduls konnte die Stichprobe der 11- bis 17-jährigen Jugendlichen deutlich aufgestockt werden. Das Robert-Koch-Institut hat die Daten erhoben, ausgewertet und die Ergebnisse in dem Bericht „Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Schleswig-Holstein“ (siehe Box "Weitere Informationen" rechte Seite) zusammengefasst. Zu mehreren Themen sind dort auch Ergebnisse der Schuleingangsuntersuchungen zu finden.
  • Der Kinder- und Jugendärztliche Dienst der Kreise und kreisfreien Städte untersucht alle Schulanfänger und Schulanfängerinnen, teilweise auch die Achtklässler. Die Ergebnisse der Untersuchungen ab 1999 sind in den Berichten über die Schuleingangsuntersuchungen in Schleswig-Holstein zusammen gestellt. Die Berichte für die Jahre 2006 bis 2010 finden Sie in der Box "Schuleingangsuntersuchungsberichte" auf der rechten Seite.
  • Eine indikatorengestützte Gesundheitsberichterstattung erleichtert den Vergleich der Situation in verschiedenen Regionen und erlaubt die Beobachtung zeitlicher Trends. Die Bundesländer haben sich auf einen Indikatorensatz für die Gesundheitsberichterstattung geeinigt, siehe Box "Weiterführende Links". Die Erstellung der Indikatoren für Schleswig-Holstein befindet sich im Aufbau.
  • Die Kreise und kreisfreien Städte Schleswig-Holsteins als Träger der öffentlichen Gesundheitsdienste sind für die kommunale Gesundheitsberichterstattung verantwortlich. Gesundheitsberichte liegen beispielsweise von Lübeck und Kiel vor, siehe rechte Seite.



Diese Seite: