EU-Kommission genehmigt Zukunftsprogramm Arbeit

EU-Kommissar für Beschäftigung Vladimir Špidla, der frühere schleswig-holsteinische Arbeitsminister, Uwe Döring, bei der Unterzeichnung eines Dokumentes in Potsdam, mit der die Europäische Union das Zukunftsprogramm Arbeit genehmigt hat. EU-Kommission genehmigt ZukunftsprogrammEU-Kommissar für Beschäftigung Vladimir Špidla, Schleswig-Holsteins früherer Arbeitsminister Uwe Döring, Berlins Wirtschaftssenator Harald Wolf Landesregierung

Der EU-Kommissar für Beschäftigung, Vladimir Špidla, und der ehemalige schleswig-holsteinische Arbeitsminister, Uwe Döring, haben am 29. Juni 2007 in Potsdam während einer festlichen Veranstaltung zum fünfzigjährigen Bestehen des Europäischen Sozialfonds ein Dokument unterzeichnet, mit der die Europäische Union (EU) das Zukunftsprogramm Arbeit der schleswig-holsteinischen Landesregierung genehmigt hat.

Das Arbeitsmarktprogramm des Landes Schleswig-Holstein ist eines der ersten Programme, das von der Europäischen Kommission genehmigt wurde. In dem Programm werden Mittel des Europäischen Sozialfonds sowie nationale öffentliche und private Mittel gebündelt, um Arbeitsmarktprojekte in den nächsten sieben Jahren in Schleswig-Holstein zu unterstützen. Insgesamt stehen in diesem Zeitraum hierfür rund 288 Millionen Euro zur Verfügung.

Hauptschwerpunkt des Zukunftsprogramms ist die Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit. Hier werden fast 60 Prozent der Mittel eingesetzt. Gefördert werden beispielsweise Maßnahmen, die am Übergang von der Schule in den Beruf ansetzen. Ziel ist, die Ausbildungs- und Berufsreife von Jugendlichen in den Abgangsklassen von Haupt- und Förderschulen zu verbessern. Daneben werden Maßnahmen unterstützt, um die Ausbildungsplatzsituation im Land weiter zu fördern.

Mit dem Zukunftsprogramm Arbeit werden auch Weiterbildung von Beschäftigten, Potenzialberatung für kleine und mittlere Unternehmen und Qualifizierung von Existenzgründungen gefördert. Darüber hinaus werden neue Ansätze unterstützt, um den Menschen zu helfen, die nicht ohne weiteres in den ersten Arbeitsmarkt integriert werden können.

Weitere Informationen




Diese Seite: