Wohnortnahe Infrastrukturplanung

Seniorenpolitsche Workshops für Kommunen

Nirgendwo zeigen sich demographische und gesellschaftliche Veränderungen so deutlich, wie in den Städten und Gemeinden - dort, wo die Menschen wohnen, arbeiten und zusammenleben. Die Zukunftsfähigkeit von Kommunen und Regionen hängt entscheidend von der Art und Weise ab, wie sie diesen Veränderungen begegnen. Ob es gelingt, die Lebensqualität der Menschen zu verbessern, die Potenziale zu nutzen und neue Wege zu gehen. Eine wesentliche Herausforderung aller Kommunen wird die Gestaltung des gemeinschaftlichen Lebens vor dem Hintergrund des steigenden Anteils älterer Menschen sein.

Zusammen mit der Bertelsmann Stiftung hat das Ministerium für Arbeit, Soziales und Gesundheit einen mehrtägigen Workshop für eine zukunftsorientierte Seniorenpolitik konzipiert. Sie richtet sich an kommunale Entscheider aus Politik und Verwaltung sowie an weitere gesellschaftliche Akteure der kommunalen Seniorenpolitik. Landkreise und kreisfreie Städte können die Workshops ebenso durchführen wie einzelne kreisangehörige Kommunen, Ämter und andere Zusammenschlüsse von Kommunen.

Im Vordergrund stehen die Vermittlung innovativer und konzeptioneller Fähigkeiten für eine zukunftsorientierte Seniorenpolitik sowie ein erster Maßnahmenplan. Ziel ist die Erhaltung einer möglichst hohen Lebensqualität für alle Menschen vor Ort. Die Workshops werden dabei auf die individuellen Bedarfe der Kommunen abgestimmt und eignen sich sowohl für Kommunen, die mit einem Prozess starten wollen als auch für Kommunen, die nach Anfangserfolgen einen weiteren Impuls benötigen, damit die Umsetzung vorangetrieben werden kann.

Von 2011 bis 2014 wird das Sozialministerium jährlich etwa 10 Kommunen in Schleswig-Holstein unterstützen (insgesamt max. 40 Kommunen). Das Sozialministerium fördert – vorbehaltlich der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel - Kommunen, die die Workshops durchführen möchten, mit je 2.500 Euro (das ist die Hälfte der Kosten für die Workshops).
In der Pilotphase wird ab Januar 2012 in fünf Modellkommunen das Konzept für Schleswig-Holstein erprobt. Die Modellkommunen haben unterschiedliche Strukturen und Bedarfslagen. Es sind die Städte: Tornesch im Kreis Pinneberg, Schwentinental im Kreis Plön, Rendsburg im Kreis Rendsburg-Eckernförde, Schleswig im Kreis Schleswig-Flensburg und Norderstedt im Kreis Segeberg.

Weitere Information

Lesen Sie dazu auch unsere Medieninformation zum Start der Worshops:

Datei ist nicht barrierefrei Medieninformation vom 24. Januar zum Herunterladen (PDF, 130 KB, Datei ist nicht barrierefrei)

Ansprechpartnerin

Ansprechpartnerin im Ministerium ist
Dorothea Blume
email: dorit.blume@sozmi.landsh.de
Tel.: 0431 / 988-5555

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