31.01.2012 - Buchpräsentation: Reichskommissariat Ostland

in Kooperation mit: Institut für schleswig-holsteinische Zeit- und Regionalgeschichte (IZRG), Universität Flensburg; Militärgeschichtliches Forschungsamt, Potsdam; Verlag Ferdinand Schöningh, Paderborn

Bildergalerie Buchpräsentation Reichskommissariat Ostland

Nach dem Überfall auf die Sowjetunion im Juni 1941 errichtete das Deutsche Reich auf dem Gebiet der eroberten baltischen Staaten Litauen, Lettland, Estland und Teilen Weißrusslands das Reichskommissariat Ostland (RKO). Bis zu seinem Ende 1944 wurde es zu einem der Haupttatorte des Holocaust. Es war Schauplatz unterschiedlicher Ausformungen deutscher Besatzungspolitik und -praxis: von Ausbeutung materieller und menschlicher Ressourcen für die deutsche Kriegführung, »Arisierungen«, »Umvolkungen«, Requirierungen und Kollaboration. Nach Kriegsende rückte das RKO als Gegenstand von Erinnerung, retrospektiver Konstruktion und Narration durch Täter und Opfer, Juristen und Historiker in den Blickpunkt der Öffentlichkeit. Der während der Buchpräsentation in der Landesvertretung vorgestellte Band ist der erste zuverlässige Überblick über die bislang nur unzureichend erforschte Geschichte deutscher Besatzungspolitik im Baltikum.

Begrüßung

Staatssekretär Heinz Maurus

Bevollmächtigter des Landes Schleswig-Holstein beim Bund

Grußwort

Oberst Dr. Hans-Hubertus Mack, Amtschef MGFA

Das Reichskommissariat Ostland – Teil der schleswig-holsteinischen Regionalgeschichte

Vortrag von Prof. Dr. Uwe Danker, Geschäftsführender Direktor IZRG

Filmausschnitt: „Herren über Leben und Tod“ von Jürgen Naumann, Köln

„Reichskommissariat Ostland – Tatort und Erinnerungsobjekt“

Buchvorstellung durch Prof. Dr. Johannes Tuchel, Leiter Gedenkstätte Deutscher Widerstand

Buchübergabe durch Michael Werner, Verlag Ferdinand Schöningh, Paderborn

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