12.01.2012 - Dauerhaft gut – ein Streitgespräch zum Auftakt der „BDA-Preis 2011“-Ausstellung

Unter welchen Bedingungen ist Bauen „dauerhaft gut“? …gut für die Nutzer? …gut für die Betrachter? …gut für die Architekten?

Bildergalerie Ausstellung BDA-Preis 2011

Diese Frage richteten wir anlässlich der Ausstellungseröffnung des „BDA-Preis 2011“ nicht nur an den Architekten Gregor Sunder-Plassmann (Kappeln), der für sein Museum Kunst der Westküste in Alkersum auf Föhr einen ersten Preis beim BDA-Wettbewerb gewann und zur Zeit für Orhan Pamuk in Istanbul das Museum der Unschuld baut.

Als Direktor der Nolde-Stiftung führt Prof. Dr. Manfred Reuther (Seebüll/Berlin) ein Museum, das 2007 mit einem BDA-Preis ausgezeichnet wurde. Wir fragten ihn als Auftraggeber und Nutzer nach den Herausforderungen, Architektur mit dem Praktischen zu verbinden.

Während die Museumsbauten auf Föhr und in Seebüll regionale Formen und Baustoffe aufgreifen, die für Schleswig-Holstein typisch sind, vertrat unser dritter Gast des Abends, Jürgen Mayer H. (Berlin), - Träger des Audi Urban Future Awards 2010 und Erbauer des spektakulären Projektes "Metropol Parasol" in Sevilla - mit seinen am Produktdesign orientierten Entwürfen eine scheinbar ganz andere Logik des Bauens. Oder doch nicht?

Und Matthias Böttger, Kurator des Deutschen Architektur Zentrums begleitete uns auf der Suche nach nachhaltiger Qualität dabei, den Blick zu schärfen für Konflikte zwischen Bau und Stadtbild.

Es moderierte Jürgen Tietz.

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