Rückblick 2012
14.02.2012 - FIRST MOTION Berlinale-Empfang
Bildergalerie First Motion Berlinale Empfang
Das Crossmedia-Projekt FIRST MOTION – eine Initiative der FFHSH Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein – zieht von Jahr zu Jahr mehr Publikum zur Berlinale in unser Haus.
Zum dritten Mal präsentierten die 10 Partner aus 7 Ostseeländern ihre Ergebnisse des EU Interreg IV B-Projektes, das digitale Produktions- und Distributionsmöglichkeiten im Ostseeraum fördert.
Medienschaffende - nicht nur aus dem nordöstlichen Europa – kamen zahlreich, um den Berlinale-Empfang in der Landesvertretung zur Information und Vernetzung zu nutzen.
Mehr zu FIRST MOTION unter www.firstmotion.eu
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31.01.2012 - Buchpräsentation: Reichskommissariat Ostland
in Kooperation mit: Institut für schleswig-holsteinische Zeit- und Regionalgeschichte (IZRG), Universität Flensburg; Militärgeschichtliches Forschungsamt, Potsdam; Verlag Ferdinand Schöningh, Paderborn
Schöningh Verlag
Bildergalerie Buchpräsentation Reichskommissariat Ostland
Nach dem Überfall auf die Sowjetunion im Juni 1941 errichtete das Deutsche Reich auf dem Gebiet der eroberten baltischen Staaten Litauen, Lettland, Estland und Teilen Weißrusslands das Reichskommissariat Ostland (RKO). Bis zu seinem Ende 1944 wurde es zu einem der Haupttatorte des Holocaust. Es war Schauplatz unterschiedlicher Ausformungen deutscher Besatzungspolitik und -praxis: von Ausbeutung materieller und menschlicher Ressourcen für die deutsche Kriegführung, »Arisierungen«, »Umvolkungen«, Requirierungen und Kollaboration. Nach Kriegsende rückte das RKO als Gegenstand von Erinnerung, retrospektiver Konstruktion und Narration durch Täter und Opfer, Juristen und Historiker in den Blickpunkt der Öffentlichkeit. Der während der Buchpräsentation in der Landesvertretung vorgestellte Band ist der erste zuverlässige Überblick über die bislang nur unzureichend erforschte Geschichte deutscher Besatzungspolitik im Baltikum.
Begrüßung
Staatssekretär Heinz Maurus
Bevollmächtigter des Landes Schleswig-Holstein beim Bund
Grußwort
Oberst Dr. Hans-Hubertus Mack, Amtschef MGFA
Das Reichskommissariat Ostland – Teil der schleswig-holsteinischen Regionalgeschichte
Vortrag von Prof. Dr. Uwe Danker, Geschäftsführender Direktor IZRG
Filmausschnitt: „Herren über Leben und Tod“ von Jürgen Naumann, Köln
„Reichskommissariat Ostland – Tatort und Erinnerungsobjekt“
Buchvorstellung durch Prof. Dr. Johannes Tuchel, Leiter Gedenkstätte Deutscher Widerstand
Buchübergabe durch Michael Werner, Verlag Ferdinand Schöningh, Paderborn
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26.01.2012 - Gespräch zur Energiewende mit Umweltminister Röttgen
Staatssekretär Maurus mit Bundesumweltminister Röttgen
LV SH
Die Neuausrichtung der Energiepolitik und ihre Folgen für den Norden Deutschlands waren am Thema des Treffens der Unionsküsten-parlamentarier mit Bundesumweltminister Norbert Röttgen am 26. Januar in der Landesvertretung Schleswig-Holstein. Staatssekretär Heinz Maurus machte deutlich, dass Schleswig-Holstein den Kurs des Bundesministers voll und ganz unterstützen wird. Gerade im Bereich der Erneuerbaren Energien beweist Schleswig-Holstein Erfahrung, Kompetenz und Innovationsstärke, von der auch der Bund profitieren könne.
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12.01.2012 - Dauerhaft gut – ein Streitgespräch zum Auftakt der „BDA-Preis 2011“-Ausstellung
Unter welchen Bedingungen ist Bauen „dauerhaft gut“? …gut für die Nutzer? …gut für die Betrachter? …gut für die Architekten?
Bund Deutscher Architekten BDA
Bildergalerie Ausstellung BDA-Preis 2011
Diese Frage richteten wir anlässlich der Ausstellungseröffnung des „BDA-Preis 2011“ nicht nur an den Architekten Gregor Sunder-Plassmann (Kappeln), der für sein Museum Kunst der Westküste in Alkersum auf Föhr einen ersten Preis beim BDA-Wettbewerb gewann und zur Zeit für Orhan Pamuk in Istanbul das Museum der Unschuld baut.
Als Direktor der Nolde-Stiftung führt Prof. Dr. Manfred Reuther (Seebüll/Berlin) ein Museum, das 2007 mit einem BDA-Preis ausgezeichnet wurde. Wir fragten ihn als Auftraggeber und Nutzer nach den Herausforderungen, Architektur mit dem Praktischen zu verbinden.
Während die Museumsbauten auf Föhr und in Seebüll regionale Formen und Baustoffe aufgreifen, die für Schleswig-Holstein typisch sind, vertrat unser dritter Gast des Abends, Jürgen Mayer H. (Berlin), - Träger des Audi Urban Future Awards 2010 und Erbauer des spektakulären Projektes "Metropol Parasol" in Sevilla - mit seinen am Produktdesign orientierten Entwürfen eine scheinbar ganz andere Logik des Bauens. Oder doch nicht?
Und Matthias Böttger, Kurator des Deutschen Architektur Zentrums begleitete uns auf der Suche nach nachhaltiger Qualität dabei, den Blick zu schärfen für Konflikte zwischen Bau und Stadtbild.
Es moderierte Jürgen Tietz.
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