Aufgaben und Zuständigkeiten Gewässerschutz
Schleswig-Holstein ist das Wasserland und das einzige Bundesland zwischen zwei Meeren: Nord- und Ostsee haben eine Küstenlänge von zusammen 1 200 Kilometern und die Länge der Bäche und Flüsse summiert sich auf 30 000 Kilometer. Hinzu kommen 300 Seen und 55 oberflächennahe Grundwasserkörper. Der gewässerkundliche Mess- und Beobachtungsdienst misst an den Küsten und im Binnenland vor allem Wasserstände, Seegang und Strömungen an landesweit mehr als 1 600 Messstationen.
Veränderungen im Küstenraum werden mit unseren vier Vermessungsschiffen, durch Befliegungen mit modernster Laserscantechnik oder - ganz klassisch – von unseren Messtrupps festgestellt. Mit Hilfe der gewonnenen Daten werden Küstenschutzkonzepte erarbeitet.
Eine Vielzahl von Daten werden landesweit erfasst und in Informationssystemen für weitere Nutzungen bereitgestellt. Damit wird rechtzeitig und verlässlich vor Sturmfluten und Hochwasser gewarnt, es werden sichere Deichhöhen berechnet, Strukturveränderungen des Strandes und Meeresbodens ermittelt sowie langfristige Veränderungen des Meeresspiegels und der Sturmfluthäufigkeit festgestellt.
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