Aktuelle Veröffentlichungen und Lesenswertes


Ausführlichere Informationen zu aktuellen Veröffentlichungen des Landesamtes für Denkmalpflege

Beiträge zur Denkmalpflege in Schleswig-Holstein

Astrid Hansen und Nils Meyer

Universität als Denkmal - Der Campus der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (Bd. 1)


Mit einem Vorwort von Michael Paarmann und Beiträgen von Lena Eppinger, Torben Kiepke, Margita M. Meyer, Bastian Müller, Doris Schollmeyer, Claudia Zanlungo
(= Beiträge zur Denkmalpflege in Schleswig-Holstein 1, hrsg. vom Landesamt für Denkmalpflege)

Kiel 2011, Verlag Ludwig
ISBN: 978-3-86935-040-0
unv. Preisempfehlung: 29,90 €

Nachdem große Teile der Universitätsbauten Kiels während des Zweiten Weltkrieges zerstört worden waren, gelang Ende 1945 die anfangs provisorische Wiedereröffnung der Universität durch den Umzug derselben auf das Industriegelände der Electroacustic KG (ELAC) am Westrand der Stadt. In den Folgejahren wurden deren  Industriebauten sukzessive für die Universität umgebaut. Seit den späten 1950er Jahren wurde südlich ein weiterer Campus für die „Neue Universität“ erschlossen. Die hier realisierten aufwendigen Bauten – Verwaltungshochhaus, Hörsaalgebäude, Auditorim Maximum, Studentenhaus, Universitätsbibliothek, Kirche, Angerbauten sowie später westlich davon das Sportforum – stellen, zusammen mit dem früheren ELAC-Areal, ein hochschulpolitisch und architekturhistorisch bedeutsames Ensemble westdeutscher Hochschulpolitik dar, das Ende 2008 unter Denkmalschutz gestellt wurde. Die Publikation „Universität als Denkmal“ entsteht in Kooperation zwischen dem Landesamt für Denkmalpflege Schleswig-Holstein und dem Berliner Architekturbüro av-a Veauthier Meyer Architekten, das 2009-10 eine Bestandsaufnahme und denkmalpflegerische Zielplanung für die Universitätsbauten erarbeitet hat. Die Ergebnisse werden - durch weitere Beiträge zur Hochschularchitektur der Nachkriegszeit ergänzt - nun vorgelegt.

Matthias Ludwig

“… viele kleine Kirchen” - Das Kapellenbauprogramm der 1960er Jahre in Schleswig-Holstein (Bd. 2)


Mit einem Grußwort von Bischof Gerhard Ulrich, Vorworten von Matthias Hertel, Michael Paarmann und Wilhelm Poser und Beiträgen von Karin Berkemann, Klaus Detlefsen, Friedrich Gleiß, Friedhelm Grundmann, Wolfgang von Hennigs, Hanns Hoffmann, Christine Johannsen, Matthias Johannsen, Dirk Jonkanski, Wolf Werner Rausch, Johannes Schilling, Barbara Vogt, Wolfgang Vogt † und Matthias Wünsche (= Beiträge zur Denkmalpflege in Schleswig-Holstein 2, hrsg. vom Landesamt für Denkmalpflege)

Kiel 2011, Verlag Ludwig
ISBN: 978-86935-044-8
unv. Preisempfehlung: 29,90 €

1957 entstand der „Evangelisch-lutherische Kirchbauverein für Schleswig-Holstein e.V.“, um einem bereits seit längerem beklagten, durch den Zustrom von Flüchtlingen und Vertriebenen nach dem Zweiten Weltkrieg verschärften Notstand abzuhelfen: der unzureichenden kirchlichen Versorgung der Landbevölkerung. Die Initiative zum Bau kleiner Filialkirchen in weitläufigen Landgemeinden führte am Beginn der 1960er Jahre in ein landeskirchlich gefördertes „Kapellenbauprogramm“. Auf Basis zweier Architektenwettbewerbe entstanden - beispielhaft für ländlichen Kirchbau zur damaligen Zeit - nahezu 100 Kleinkirchen. - Heute werden diese Bauten inhaltlich wie finanziell mancherorts in Frage gestellt. Der vom - nun ehemaligen - Kirchbauverein für Nordelbien e.V., Landesamt für Denkmalpflege Schleswig-Holstein und Nordelbischen Kirchenamt gemeinsam herausgegebene Band versucht, die Entwicklung des Kapellenbauprogramms nachzuzeichnen, seine aktuelle Problematik zu verdeutlichen und für die Zukunft der Bauten zu werben. Hierzu wurden u. a. Interviews mit den seinerzeitigen Protagonisten geführt. Sie werden umrahmt von Beiträgen weiterer Autoren, die teils auf ein 2007 durchgeführtes Symposium zum 50-jährigen Bestehen des Kirchbauvereins zurückgehen.

Beiträge aus der Zeitschrift DenkMal!

Datei ist nicht barrierefrei Rauterberg: Warum reißt ihr nicht gleich alles ab? (PDF, 194 KB, Datei ist nicht barrierefrei)

Datei ist nicht barrierefrei Zur Diskussion über das Kieler Schloss (PDF, 337 KB, Datei ist nicht barrierefrei)

Datei ist nicht barrierefrei Die Kieler Marktbebauung von 1972 (PDF, 690 KB, Datei ist nicht barrierefrei)

Vorträge

Datei ist nicht barrierefrei Zur Bedeutung des Universitätscampus in Kiel (PDF, 112 KB, Datei ist nicht barrierefrei)


Historische Alleen in Schleswig-Holstein

Historische Alleen in Schleswig-Holstein - Geschützte Biotope und grüne Kulturdenkmale
hrsg. vom Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein, des Landesamtes für Denkmalpflege Schleswig-Holstein und des Instituts für Baumpflege Hamburg,
(=Schriftenreihe des LLUR – SH Natur 15), Kronshagen 2009
Broschur, 230 S., 192 Abb., Format 21 x 29,6 cm, ISBN 978-3-937937-40-3
Beim Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume für € 12,50 zu bestellen.

Der Abschlussbericht kann als PDF im Bestellformular (Sonderberichte, Nr. 15) heruntergeladen werden:
Abschlussbericht des Historischen Alleenprojekts

Denkmaltopographie Stadt Rendsburg

Deert Lafrenz und Lutz Wilde (Bearb.)
Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland
Kulturdenkmale in Schleswig-Holstein
Bd. 4.1: Stadt Rendsburg und umliegende Ortschaften
Hrsg. vom Landesamt für Denkmalpflege Schleswig-Holstein
Wachholtz-Verlag, Neumünster 2008
ISBN 978-3-529-02523-2
im Buchhandel € 32,00

Den Kulturdenkmalen der Stadt Rendsburg und den umliegenden Ortschaften ist der vierte Teil der Denkmaltopographie Schleswig-Holstein gewidmet. Staatssekretär Heinz Maurus hat die vom Landesamt für Denkmalpflege herausgegebene Publikation am 18. April 2008 im Elektromuseum der E.ON-Hanse AG in Rendsburg zusammen mit dem Landrat des Kreises, Wolfgang von Ancken, vorgestellt. Der stellv. Landeskonservator Dr.-Ing. Helmut Behrens ist dabei auf die grundsätzliche Bedeutung der Topographie für Schleswig-Holstein eingegangen, der Bearbeiter der Topographie, Dr. Deert Lafrenz, hat in einem Vortrag die Topographie vorgestellt. Sie ist ab sofort über den Buchhandel zu erwerben.

Bei Rendsburg denken die meisten zunächst an die bundesweit bekannte Hochbrücke mit ihrer Schwebefähre. Dass die alte dänische Festungsstadt an der Eider mit ihren umliegenden Ortschaften aber mehr an hervorragenden Bau- und Kunstdenkmalen zu bieten hat, macht dieser neue Band deutlich.

Zum Inhalt der Topographie:

Als erster Teil des vierten Topographiebandes für Schleswig-Holstein enthält der "Kreis Rendsburg-Eckernförde" das Verzeichnis der Kulturdenkmale der Stadt Rendsburg sowie der umliegenden Ortschaften Büdelsdorf, Schacht-Audorf, Osterrönfeld und Westerrönfeld. Wie in den drei vorhergehenden Bänden Kiel, Flensburg und Neumünster gliedert sich der Inhalt in zwei Teile: Der vorangestellte historische Abschnitt behandelt in knapper Form Geschichte, städtebauliche Entwicklung, Anlage und Gestalt Rendsburgs und der verschiedenen Siedlungsteile, ferner die untergegangenen Bauwerke, die in den früheren Epochen das Bild der einstigen Festungsstadt sowie der umliegenden Dörfer wesentlich mitbestimmt haben. Einen Schwerpunkt bildet die Darstellung der einstigen dänischen Reichsfestung. Anschließend wird in einer baugeschichtlichen Übersicht der heute noch vorhandene Bestand an Kulturdenkmalen nach Gattungen, wie öffentliche Gebäude, Kirchen und Schulen, in zeitlicher Reihenfolge seiner Entstehung mit kurzer Bewertung der charakteristischen Entwicklungsmerkmale vorgestellt. Den Hauptteil des Bandes nimmt die katalogartige, reich bebilderte Zusammenstellung der Denkmalbereiche und Einzeldenkmale in den jeweiligen Orten und Ortsteilen ein.

Thoedor Möller - Fotografien

Astrid Hansen / Deert Lafrenz / Heiko K.L. Schulze
Quer durch Schleswig-Holstein
Theodor Möller Fotografien 1900-1950
Hrsg. v. Landesamt für Denkmalpflege Schleswig-Holstein
24 x 30 cm, 232 Seiten, zahlreiche s/w Fotografien, gebunden
Wachholtz Verlag Neumünster
ISBN 978-3-529-02798-7
EUR 29,90

Seit über fünfzig Jahren ruht im Archiv des schleswig-holsteinischen Landesamtes für Denkmalpflege ein ungehobener fotografischer Schatz, bestehend aus etwa 6900 Negativen auf Glasplatten und Rollfilmen, auf­genommen zwischen 1900 und 1953. Der Nach­lass Theodor Möllers (1873-1953), der eigentlich Lehrer, aber von seiner Passion her Heimatforscher und leidenschaftlicher Fotograf war, verdient in Zeiten, die die Kulturlandschaft einerseits neu entdecken, andererseits weiterhin ungehemmt verändern und auch zerstören, eine Neubewertung. Möllers Aufnahmen, wiewohl von hohem künstlerischem Anspruch, waren - auch in­folge mangelnder Drucktechnik - lediglich Illustrationen seiner damals publizierten Bücher, wenn sie auch in der Abfolge seiner Veröffentlichungen zunehmend in den Vordergrund traten. Die hier vorgestellten mehr als 300 Aufnahmen, zum überwiegenden Teil bisher unveröffentlicht, stellen den Versuch dar, einen Überblick über die Themenvielfalt zu bieten, spiegeln aber nur ansatzweise die Reichhaltigkeit des gesamten Materials.

Maritime Kultur entdecken

Eva von Engelberg-Dockal und Stefan Lispky (Bearb.)
Schleswig-Holstein - Maritime Kultur entdecken
Hrsg. vom Landesamt für Denkmalpflege und Schleswig-Holstein Maritim e.V.
Convent-Verlag, Kiel-Hamburg 2007
ISBN 978-3-86633-010-9

Ein neues, attraktiv gestaltetes Taschenbuch „Kurs Schleswig-Holstein“ präsentiert das maritime Erbe Schleswig-Holsteins für Nord- und Ostsee, Nord-Ostsee-Kanal sowie für Elbe, Eider und Treene in kurzen, informativen Texten, Bildern und Karten.

Alte und neue Schiffe, Handels- und Segelhäfen, Schleusen, Werften, Packhäuser, Fähren, Leuchttürme, Kanäle, Brücken und anderes Maritime faszinieren immer mehr Menschen. Das Erbe jahrhundertealter Seefahrtstradition, des Küstenschutzes und der Schifffahrt wird mehr und mehr als unverzichtbarer Teil der Kultur- und Küstenlandschaften in Schleswig-Holstein begriffen. Zahlreiche traditionelle Feste und Veranstaltungen finden rund um dieses Thema statt: Regatten, Segelwettbewerbe, Hafenfeste, Heringswochen oder Wikingertage. Historische Schiffe „unter Dampf“ können auf großer Fahrt erlebt werden.

Der Verein Schleswig-Holstein Maritim und das Landesamt für Denkmalpflege haben diese Informationen erstmals umfangreich und ausführlich zusammengestellt. Entstanden ist ein praktisches Handbuch, quasi ein „Bordbuch“ für jeden, der im Lande lebt oder dieses Land besucht.

Kulturkarte Schleswig-Holstein

Eva von Engelberg-Dockal (Bearb.)
Kulturkarte Schleswig-Holstein
12 x 20 cm, 154 Seiten, zahlreiche Abbildungen Karte + Buch als Set in Klarsichthülle
Wachholtz Verlag Neumünster
Neumünster 2005
ISBN 3-529-08006-3, € 12,90

Die Kulturkarte Schleswig-Holstein ist im Oktober 2005 erschienen, bearbeitet von Eva von Engelberg-Dockal. Sie geht in ihrer Konzeption auf eine Idee des ehemaligen Landeskonservators Dr. Hartwig Beseler zurück, der 1972 mit dieser populären, auf die Darstellung der unterschiedlichen Elemente der historischen Kulturlandschaft zielenden Variante der Kulturvermittlung, ein unerwarteter Erfolg beschieden war. Nach der wiederum schnell vergriffenen Neuauflage aus dem Jahre 1981 gibt das Landesamt für Denkmalpflege nun die Kulturkarte in der bewährten Kombination aus Kartenteil und erläuterndem Kommentarband heraus, allerdings in modernem Layout in einer Sichthülle und einem praktischem Taschenformat.

Die Kulturkarte Schleswig-Holstein soll der einheimischen Bevölkerung wie dem an der Geschichte und der Kultur unseres Landes interessierten Touristen gleichermaßen als handliches und spontan einsetzbares Instrument dienen. Durch Texte, Karten und Abbildungen vermittelt die Kulturkarte eine konzentrierte Darstellung von den wichtigsten und in großen Teilen öffentlich zugänglichen Kulturdenkmalen im Lande.

Obwohl auf eine Auswahl des kulturellen Erbes beschränkt, erhebt die Kulturkarte insgesamt den Anspruch, die geschichtliche Eigenart und die Unverwechselbarkeit der baulichen und künstlerischen Überlieferung in Schleswig-Holstein in einem repräsentativen Überblick darzustellen. Mit dem Kennen lernen der vielfältigen Denkmalgattungen soll die Aufforderung verbunden sein, die Zeugnisse unserer Geschichte und Kultur zu pflegen und zu bewahren. Mit jedem Verlust nicht reproduzierbarer, kulturgeschichtlich wertvoller Objekte ist eine Beeinträchtigung der über Generationen gewachsenen historischen Städte und Landschaften verbunden, dem allein durch ein breites öffentliches Interesse an der Geschichte und Kultur unseres Landes entgegen gewirkt werden kann.

Faltplan aus der  "Kulturkarte Schleswig-Holstein" LfD_Kulturkarte_Karte

Gemäß der heute erweiterten Begriffsdefinition für Kulturdenkmale und des aktuellen Erkenntnisstandes des Landesamtes für Denkmalpflege ist die Zahl der angesprochenen Objekte gegenüber den ersten Karten auf über 1000 gewachsen. Insgesamt wurden 1099 Objekte ausgewählt.

In der Kulturkarte werden neben einer Auswahl archäologischer und klassischer Denkmale (wie Kirchen, Klöster, Dome, Herrenhäuser, Schlösser, Haubarge, Bauernhäuser usw.) auch eine Reihe Gärten und Parks, technische Denkmale (Windmühlen, Leuchttürme, Schleusen usw.), aber auch Zeugnisse jüngster Baukultur bis in unsere Gegenwart vorgestellt. Daneben finden sich auch Hinweise auf zahlreiche Museen.

Der Textband umfasst 154 Seiten mit etwa 125 farbigen Abbildungen von Friedhelm Schneider. Für nahezu alle Objekte wird eine Kontakt-Telefonnummer angegeben bzw. eine Internetadresse, wenn man sich vor einer Reise weitere Informationen besorgen möchte. Für zehn historische Städte des Landes werden spezielle Innenstadtpläne angeboten, die eine Auffindbarkeit der Kulturdenkmale erleichtern. Auf der Karte werden die Objekte durch ein leicht verständliches Piktogramm dargestellt, eine Seitenzahl verweist auf das Begleitheft. Im Begleitheft ist bei jedem Objekt das Planquadrat auf der Karte angegeben.


Eine Liste aller bisherigen Publikationen des Landesamtes können sie hier herunterladen: Datei ist nicht barrierefrei Publikationen (PDF, 51 KB, Datei ist nicht barrierefrei) .

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