Hansestadt Lübeck
Seit 1987 gehört die Lübecker Altstadt zum UNESCO (United Nations Educational Scientific and Cultural Organization) Weltkulturerbe. Sie ist damit international als schützenswertes Kulturgut anerkannt.
Das Holstentor in Lübeck
Staatskanzlei
Stadt der sieben Türme, Königin der Hanse oder das Tor zur Ostsee – seit Jahrhunderten trägt Lübeck ehrenvolle Beinamen. Doch den bedeutendsten bekam die Stadt erst 1987 verliehen: UNESCO-Weltkulturerbe.
Die ganze Altstadt ist Weltkulturerbe
Damals wurde erstmals in Nordeuropa eine ganze Altstadt als Weltkulturerbe anerkannt. Der von der UNESCO geschützte Bereich erstreckt sich über die Altstadtinsel zwischen Trave und Wakenitz und umfasst damit die wichtigsten Bauwerke Lübecks: das Rathaus, das Burgkloster, die Jakobikirche, das Heiligen-Geist-Hospital und die Baublöcke zwischen Glockengießer- und Aegidienstraße, das Viertel der Patrizierhäuser des 15. und 16. Jahrhunderts zwischen Petrikirche und Dom, das Holstentor und die Salzspeicher am linken Traveufer.
Mittelalterliche Stadtentwicklung
Wie kaum anderswo wird in Lübeck der Charakter der Altstadt derart exemplarisch für die mittelalterliche Stadtentwicklung im Ostseeraum sichtbar.
Zur Geschichte der Hansestadt
Im Jahr 1143 von Adolf von Schauenburg gegründet, wurde Lübeck bereits 1226 von Kaiser Friedrich II. zur reichsunmittelbaren Stadt erklärt und blieb es bis 1937. Im 14. Jahrhundert war Lübeck nach Köln die zweitgrößte Stadt Deutschlands. Bis heute strahlen die berühmten sieben Türmen, die zahlreichen Bürgerhäuser, die schmalen Gänge und Gassen, die Höfe und Klöster eine historische Bedeutung aus, die Lübeck so einmalig machen.
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