Schloß Glücksburg
Einst eine königliche Residenz, zählt das Wasserschloss zu den bedeutendsten Bauwerken Schleswig-Holsteins. Schloß Glücksburg galt einst als die Wiege europäischer Königshäuser. Über die Landesgrenzen bekannt ist es auch als Drehort für die ZDF-Serie "Der Fürst und das Mädchen".
Das Wasserschloss in Glücksburg
Staatskanzlei, Foto: © Michael Staudt
Das Wasserschloß Glücksburg an der Flensburger Förde wurde zwischen 1582 und 1587 im Auftrag von Herzog Johann dem Jüngeren zu Schleswig-Holstein-Sonderburg erbaut. Seinen Namen erhielt das Schloss nach dem Wahlspruch des Herzogs: "Gott gebe Glück mit Frieden
."
Königliche Residenz
Jahrhunderte lang diente der weiße Renaissance-Bau als herzogliche und königliche Residenz. Im 19. Jahrhundert erhielt Schloß Glücksburg den Ruf "die Wiege Europas
" zu sein. Mehrere Könige und Prinzessinnen der Königshäuser von England, Russland, Griechenland und Norwegen stammten von der Familie Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg ab. Die letzte deutsche Kaiserin Auguste Viktoria, die aus dem Haus Schleswig-Holstein-Sonderburg-Augustenburg stammte, hielt sich oft in Glücksburg auf.
Museum mit barocker Ausstattung
Maximilian Schell spielte in der ZDF-Serie den Fürsten Friedrich von Thorwald
© Hugo Heikenwaelder
1923 wurde Schloß Glücksburg in eine Stiftung umgewandelt. Heute dient es als Museum und als Ort kultureller Veranstaltungen. Die Ausstattung des Schlosses stammt vorwiegend aus dem Barock. In der Kapelle im unteren Bereich eines der vier Ecktürme des Schlosses können sich Hochzeitspaare trauen lassen.
Filmkulisse
Die erfolgreiche ZDF-Serie "Der Fürst und das Mädchen" hat dem Wasserschloss zu noch größerer Bekanntheit verholfen. Die Kulisse scheint perfekt für dramatischen Filmstoff: Schon 1960 diente Schloss Glücksburg als Drehort für die Edgar-Wallace-Verfilmung "Die Bande des Schreckens".
Stiftung Schloß Glücksburg
Große Straße
24960 Glücksburg
Telefon: 04631 44233-0
Telefax: 04631 44233-29
E-Mail: info@schloss-gluecksburg.de
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